LINZ. Nach Tirol und Wien denkt nun auch das Land Oberösterreich über Entschädigungszahlungen für die Opfer von Gewalt in Landes-Einrichtungen nach. Bisher haben sich 31 Personen bei der Opferschutzstelle gemeldet.
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s'ist an der zeit die opfer von damals anzuhören und ihnen einen wirklichen opferstatus zuzusprechen, es kann nicht sein dass menschen unter gewalteinwirkung am ganzen körper tätowiert werden, 3 1/2 wochen in einen 3m² großen raum bei 1 toilettengang pro tag eingesperrt werden, bei halber ration essen, keiner matratze tagsüber und vielen schlägen und tritten, ein panzerfenster (50cmx50cm) das man nicht öffnen konnte usw., es kann auch nicht sein dass sich erzieher der rohen gewalt der mitzöglingen zunutze machen indem die erzieher aufhetzen und dann bewußt wegschauen...das ist nur ein kleiner auszug aus *Linz/Wegscheid*... |
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die Akten über die Kindergulags mit der Bemerkung "Alles verjährt" auf den Tisch geknallt? Was bedeutet denn "verjährt"? Wie sie sich's doch richten wollen die Herren Widerlich. Nur, derartiges wird es nicht spielen Herren Pühringer, Ackerl, Kepplinger und wie sie alles heißen mögen. Das Land OÖ hat auf unglaublich fahrlässige Weise die Aufsichtspflicht verletzt. Wir wurden jahrelang ungestört gequält und gefoltert, nichts anderes war es, auch wenn das Wort Folter oft in anderen Zusammenhängen genannt wird. Es ist doch ein leichteres Orden an ehemalige "Erzieher" zu verleihen als sich bei den Missbrauchten zu entschuldigen. Für die Ordensträger gilt die Unschuldsvermutung. Selbstverständlich. Für mich persönlich als Opfer gibt es für Erzieherinnen und Erzieher in diesem Zeitraum keine Unschuldsvermutung. Haben sie selbst nicht gepürgelt, so haben sie zumindest das Maul gehalten und nichts dagegen getan. Franz Josef Stangl, Gleink 1963 bis 1967, heimkind@chello.at |
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