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Oberösterreich

Polizei fahndet nach Armbrust-Wilderer

GOSAU. Ein noch unbekannter Wilderer tötete in der Nacht auf Donnerstag einen dreijährigen Rehbock im Grenzbereich der Forstbezirke Gosau und Abtenau. Das enthauptet zurückgelassene Tier dürfte mit einer Armbrust erlegt worden sein, so die Vermutungen der ermittelnden Polizei Gosau.

Der 50 Meter unterhalb einer Forststraße aufgefundene Kadaver wies keine Tötungsspuren durch Faustfeuerwaffen auf. Trotz Einschussstelle wurden weder ein Projektil noch die für Schussverletzungen üblichen blutunterlaufenen Stellen im Gewebe des Tieres gefunden. Nach der Untersuchung des Tatorts mit Hilfe eines Spürhundes herrscht zudem Klarheit, dass der Wilderer mit einem Auto unterwegs war. Im gesamten Salzkammergut und in der Gemeinde Gosau im Speziellen stellt der Eingriff in fremdes Jagdrecht weiterhin ein großes Problem dar. Allein in Gosau fallen pro Jahr drei bis fünf Tiere Wilderern zum Opfer. Zudem beginne nun auch wieder die Saison der Wilderei, sagte ein Polizist.

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Artikel 04. September 2010 - 00:04 Uhr
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