LINZ. Vor dem Dienstbeginn der neu eingeführten Stadtwache in Linz am 1. September hat die Bürgerinitiative "Keine Stadtwache Linz" am Dienstag eine Meldestelle für Vorfälle im Zusammenhang mit der Stadtwache angekündigt.
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Diese Gruppe heisst nicht zu Unrecht "Ordnungsdienst", da seine "Spielwiese" hauptsächlich Themen der Ordnung und Sauberkeit in der Stadt sein werden (Müll wegwerfen, Hundstrümmerl und Leinenpflicht) und erst in zweiter Linie die "Sicherheit", für die es in erster Linie wiederum die Polizei gibt. Und das ist gut so. Ebenfalls gut ist, wenn sich jemand um die Hundegesetzeinhaltung kümmert, um die sich die Polizei teils zu recht, teils nicht zu recht, immer gedrückt hat. Und sehr gut wäre, wenn es in Linz an öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln sauberer werden würde.
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und ich fürchte mich auch überhaupt nicht vor dieser "Stadtwache" oderwie sie dann auch immer heißt. nur seh ich es sehr kritisch, wenn mit solchen vorhaben eine bestimmte spirale in gang gesetzt wird. und man braucht sich ja nur die wortmeldungen von (z.t.) övp und fpö anschaun. da gehts sehr wohl auch um sicherheit und schon um eine ausweitung der kompetenzen etwa mit einem eigenen landessicherheitsgesetz. |
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Sie befürchten eine Spirale, die in Gang gesetzt werden könnte. Das ist legitim. Ich kann ihnen aber von einer anderen "Spirale" erzählen, die bereits in Gang gesetzt WURDE. In manchen Städten (z.B. Leonding) wurde ein Alkohloverbot an öffentlichen Plätzen verhängt. Das bedeutet eine willkürliche Eischränkung der Bürgerrechte (das nächste wäre ein "Versammlungsverbot" oder ein "Ausgehverbot am Abend"). Grund dafür ist, dass sich diese Kommunen offenbar nicht mehr der Menschen-Bedroher, Vandalen, Lärmbelästiger, und Sachbeschädiger zu erwehren wussten, die an diesen Plätzen mit oder ohne Alkohol ihr Unwesen trieben. Jedes der von mir genannten Delikte könnte verfolgt und geahndet werden. Man brachte das aber offenbar nicht zu wege, weil die Polizei überfordert war. DAS ist eine Entwicklung, die bedenklich stimmt, nämlich die Bürgerrechte willkürlich einschränken, wenn man anders nicht mehr in der Lage ist, zivilisierte Zustände herzustellen. Und wer beklagt diese EXISTENTE "Spirale"? |
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sie schreiben dass die Bürgerrechte willkürlich einschränkt werden, weil man anders nicht mehr in der Lage ist zivilisierte Zustände herzustellen. zweites, dass man nicht in der lage wäre, halte ich für ein gerücht. ich will mit ihnen nicht über die zustände in leonding streiten, die kenne ich zuwenig. nur mein ich nicht (so gut kenne ich dann doch leonding) dass es in irgendeiner weise zu rechtfertigen ist, an öffentlichen orten lauter verbote zu verhängen und dann zur überwachung der verbote gesetze und wachkörper zu fordern. das ist nämlich die spirale die ich meine. es gibt wie so oft einen anderen weg als jenen der schwarzen pädagogik! nur brauch ich dazu vernünftige und toleranzgeschulte bürger und politiker/politikerInnen! |
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Ich verstehe, was Sie meinen, aber so ist es konkret in Städten wie Leonding NICHT. Es gibt zwar dort das Verbot, an bestimmten Plätzen Alkohol zu trinken, aber KEINEN zusätzlichen Wachkörper, der es überwacht. Ob die Forderung nach einer Wache besteht, weiss ich nicht, ebensowenig, ob das Verbot viel bringt.
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in manchen orten (leonding) hat man zuerst verbote und sucht dann nach jemanden der dies überwachen soll, während in anderen orten (linz) man zuerst ein organ hat und dann nach verboten bzw. strengeren gesetzen sucht. das prinzip ist aber immer dasselbe: eine spirale (beschränkung-verbot-überwachung-usw.) wird in gang gesetzt! |
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Für Linz sehe ich das nicht so.
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dazuerfinden, wenn diese nicht unbedingt notwendig sind. ABER: bestehende Regeln sollen besser kontrolliert werden, damit sich alle wohler fühlen und nicht die Vandalen Narrenfreiheit haben. Damit auch das "Verursacherprinzip" endlich besser zum Tragen kommt. Weshalb sollte die "brave" Mehrheit immer darunter leiden und dafür Geld bezahlen, dass eine kleine Minderheit rücksichtslos ist und vorsätzlich Schäden verursacht und Mist macht. Das ist nicht einzusehen. Deshalb: Ordnungsdienst! (zumindest, wenn er funktioniert) |
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wie super das verursacherprinzip funktioniert sieht man ja beim natürlichen ressourcenverbrauch und beim umweltschutz. hat übrigens auch mit verantwortungsvollen und rücksichtvollen umgang zu tun. ich denke nur an den straßenverkehr in den städten und die Folgen. nur ist es halt dort nicht gerade eine kleine minderheit, sondern die "brave mehrheit", die viel Lärm, Gestank, Dreck und körperliche Schäden erzeugt.
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Und noch ein wenig Polemik von mir: Wem das Verursacherprinzip nicht so gefällt, der kann ja seinen Mist einfach beim Nachbarn über den Zaun werfen und diesem dann das Benzin mit dem Schlauch absaugen, um es in den eigenen PKW zu füllen. Er mag auch im Wirtshaus viel trinken, dann gehen und rufen:"Der da hinten zahlt für mich".
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ein Delikt ist, für das die Polizei Strafen verhängen kann.
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ist eine themenverfehlung !
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Und dehalb habe ich "in erster Linie" und "in zweiter Linie" geschrieben (oder so ähnlich). |
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Die gleichen Hysteriker, die gegen den Ordnungsdienst wettern und sich die Mühe machen wollen, desssen "Verfehlungen" nachzugehen, hat man wohl nie gehört, wenn es um die Probleme geht, die zu wenig Ordnung und Sauberkeit machen. Von den horrenden Müllentsorgungskosten in öffentlichen Anlagen, über die durch Vandalismus zerstörten Einrichtungen, von den Hundeexkrement-geschädigten Spielplätzen bis zu den verunreinigten öffentlichen Toiletten. Diese Themen waren diesen Ordnungsdienst-Gegnern NICHT wert, durch eine "Kummernummer" verbessert zu werden. Diese Probleme sind aber jahrelang evident und bezifferbar. Aber die Probleme, die der Ordnungsdienst (angeblich) machen wird, die muss man schon vorab per Meldestelle angehen? |
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muss ich hier als angsthasen bezeichnen.
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was hier über die bühne geht.
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wie das rote Linz einer derart rechten Sicherheitshysterie verfällt. Der Rechtspopulismus, dem die SPÖ zunehmend fröhnt, wird ihr auch keine Stimmen bringen. Kurzfristige Schlagzeigen sind nicht in langfristige Wahlergebnisse umzulegen. |
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heißt die BürgerInneninitiative!
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die Dummheit der GrünInnen und KPÖ und staatsfeindliche Umtriebe bei Thema Stadtwache
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Ich finde es gut, eine Meldestelle für Probleme mit dem Ordnungsdienst der Stadt einzurichten. Doch: In Linz gibt es keine Stadtwache, die brauchen wir auch nicht. |
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