
Laut einem Gutachten der ÖBB, denen die Brücke gehört, dürfe das denkmalgeschützte Bauwerk nur noch bis Ende 2012 benutzt werden. Politiker haben aus diesem Gutachten des Wiener Universitätsprofessors Josef Fink abgeleitet, dass die Brücke abgerissen werden müsse.
Doch die Brücke ist sanierbar. Über diese zentrale Aussage eines neuen Gutachtens haben die OÖNachrichten bereits Anfang August berichtet. Nun liegt die Analyse des Industriearchäologen Rolf Höhmann aus Darmstadt in der Endversion vor. Das Ende der Nutzungsdauer Ende 2012 sei nicht das Ende der Lebensdauer, so der deutsche Industriearchäologe.
Um die Eisenbahnbrücke erhalten zu können, sei eine Generalsanierung nötig. Zu diesem Zwecke müssten die Tragwerke an Land gebracht werden. „Es gibt sehr viele Erfahrungen mit der Sicherung historischer Stahlbaukonstruktionen, die belegen, dass eine solche Sanierung technisch möglich ist und die Kosten mit ausreichender Genauigkeit kalkulierbar sind“, schreibt Höhmann in seinem Gutachten.
Der deutsche Fachmann beschäftigt sich auch mit der künftigen Nutzung der Eisenbahnbrücke. Er schlägt vor, das 110 Jahre alte Bauwerk künftig nur noch für die Eisenbahn und die derzeit in Planung befindliche zweite Linzer Straßenbahn zu nutzen. Denn die für den Autoverkehr im Winter nötige Salzstreuung habe die Brücke schwer beschädigt. Höhmann schlägt vor, für den Autoverkehr stromabwärts der Eisenbahnbrücke ein neues Bauwerk zu errichten.
Gipfelgespräch gefordert
In einer ersten Reaktion lehnt der Linzer Vizebürgermeister Klaus Luger (SP) diesen Vorschlag ab. Denn eine neue Brücke östlich der alten würde das Naherholungsgebiet auf dem Urfahraner Donauufer zerstören und das Gasthaus Lindbauer schwer beeinträchtigen. Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SP) kritisiert, dass aus dem Gutachten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden könnten. Die Kosten seien weiterhin ungeklärt. Nun sei dringend ein Gipfelgespräch zwischen ÖBB, Stadt Linz, Land und Denkmalschutz nötig.
Das, was Herr Luger von sich gibt, ist absolut selbstherrlich und gegen das Interesse der meisten Linzer. Es ist nicht das erste Mal, daß sich Stadtpolitiker wie Herr Luger präpotent selbstherrlich und ohne Kompromißbereitschaft zeigen. Beispiele a la Eisenbahnbrücke oder "Behübschung" der Brückenkopfbauten gibt es in Linz genügend. Man muß sich ernsthaft fragen, warum die Linzer immer wieder derartige Politiker zu ihren "Häuptlingen" wählen.
dein Argumente sind anscheinend so begrenzt wie dein geistiger Horizont
))))))
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