Der Wiener Hannes E. und der Kirchschlager Nikolai D. hatten Glück. Noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit wurden die beiden Kletterer mittels Rettungshubschrauber vom Traunstein geborgen. Sie wollten auf der „Kaffee und Kuchen“-Extremtour eine der längsten Kletterwände der Ostalpen besteigen. Auf einer Seehöhe von 880 Metern konnten sie beim Abseilen nicht mehr vor und zurück. Hinzu kamen körperliche Probleme. Doch auch an Erfahrung und Kondition dürfte es ihnen gefehlt haben, so Wolfgang Ebner, Sprecher der Bergretter Gmunden. Die Informationen über die gewagte (bis zum achten Schwierigkeitsgrad) und lange Kletterroute holten sich die beiden Bergsteiger im Internet. „Sie sind nur zwei von vielen, die in Online-Foren Tipps nachlesen“, weiß der Bergretter. Erfahrungsberichte gebe es im Internet genug, nur würden diese von verschiedenen Autoren verfasst: „Manche Autoren sind in körperlich bester Verfassung. Wenn die einen Steig als ungefährlich bezeichnen, ist er für andere vielleicht schon grenzwertig“, sagt Ebner.
Klettern gegen die Uhr
Ohne Ortskenntnis und teilweise ohne entsprechendes Können würden schwierige Kletterpartien in Angriff genommen. Die Länge der Touren und die dafür notwendige Kletterzeit würden oft unterschätzt werden. „Der Berg wird immer mehr als Sportgerät und nicht als Naturerlebnis angesehen“, so Ebner. Anstatt die Fernsicht zu genießen, würden viele gegen die Uhr klettern.
Der Landesleiter der Bergrettung Oberösterreich, Arthur Rohregger, weist auf eine weitere Gefahr hin: „Man muss aufpassen, dass man nicht fünf Jahre alte Berichte im Internet liest. Grundsätzlich sollte man jede Aussage mit der genügenden Skepsis hinterfragen – nicht nur im Internet.“
Doch nicht nur die beiden Bergsteiger am Traunstein, auch drei Wiener am Ötscher hatten Glück. Eines ihrer Kletterseile riss durch Steinschlag, die Männer waren in der Wand gefangen. Die alarmierte Bergrettung konnte die Kletterer in der Nacht nicht in Sicherheit bringen, da die Steinschlaggefahr zu groß war. Sie mussten die Nacht in der Wand verbringen. Um 6 Uhr führte ein Hubschrauber die schwierige Aktion schließlich durch. Den Bergsteigern geht es gut.
Ich für meinen Teil habe die Traunsteinbesteigung nach ca.der hälfte abgebrochen und bin VORSICHTIG wieder nach unten gekrabbelt...
liebe mailerInnen,
keine sorge um eurer teures geld, die geretteten waren extra versichert! p.s. einer der kletterer bekam in der wand darmgrippe - d.h. nix von wegen selbstueberschaetzung. leider schlecht recherchiert.
„Mir ist der Mathe-Test voll leicht vorgekommen“
Klagewelle nach Facebook-Börsengang
Gmunden will heute in Klosterneuburg ein Entscheidungsspiel erzwingen
Brückner: „Man muss eine dicke Haut haben“