Die 110 Jahre alte Eisenbahnbrücke ist eine der letzten Fachwerkbrücken an der Donau. Und sie prägt das Stadtbild von Linz. Darum ist sie denkmalgeschützt.
Eine große Sanierung wäre bereits in den Neunzigerjahren wieder fällig gewesen. Die ÖBB, denen die Brücke gehört, wollten, dass die Stadt Linz mitzahlt. Denn die Salzstreuung für den Autoverkehr schädigt die Brücke besonders. Laut einem von den ÖBB in Auftrag gegebenen Gutachten dürfe die Brücke nur bis Ende 2012 benutzt werden.
Hat sich schon einer dieser schlauen Herren darüber Gedanken gemacht, daß diese hitorisch sehr schöne Eisenbahnbrücke für die Touristen interessant ist? Die Brücke begrenzt weithin sichtbar den Kernbereich von Linz - den Kernbereich, den Touristen zu Fuß ohne Probleme erwandern können. Mein Vorschlag: macht doch auch die Tabakwerke, den ehemaligen Schlachthof und das Dorotheum in der Fabrikstraße mittels eines historischen Industrie- und Architekturrundganges für Touristen attraktiv. In diesen Rundgang kann man auch das Parkbad, das Brucknerhaus, das Lentos die Post, die Brückenkopfgebäude und das AEC miteinbinden. Es gibt genügend Architekturinteressierte!
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