OÖN: Bei Fällen von gerichtlich festgestellter Verleumdung ist der Frauenanteil mit 38 Prozent überdurchschnittlich hoch. Worauf ist das zurückzuführen?
Kastner: Frauen sind genauso aggressiv wie Männer. Sie neigen jedoch meist nicht zu körperlicher Gewalt, sondern greifen zu anderen Methoden, wie etwa unrechtmäßigen Beschuldigungen.
OÖN: Verleumdungen auf facebook sind doch ein neues Phänomen?
Kastner: Ja. Das Internet ist auch zum Forum der Gehässigkeit und zum Marktplatz der Missgunst geworden. Wie aller Fortschritt bergen diese technischen Neuerungen nicht nur die Möglichkeit zum Besseren, sondern auch zum Missbrauch. Sie eröffnen einer Reihe von Menschen vormals ungeahnte Gelegenheiten.
OÖN: Wie äußert sich das konkret?
Kastner: Jedes neue Medium schafft neue Ansätze, Delikte zu begehen. Dabei sei nur an die Handy-Videos von gewaltsamen Übergriffen unter Schülern, die in jüngster Zeit häufig aufgetreten sind, gedacht.
wer zu blöd ist, die medien menschengerecht zu benutzen ...
einfach abdrehen ...
und ende.
wer menschen (fast) tot fährt ... schein und auto weg
wer menschen ausnimmt und mies behnadelt ...
(gewerbe)schein weg und ende
wer menschen - wie auch immer - verletzt ...
haftstrafe unbedingt und saftige geldstrafe dazu
und so weiter und so fort.
lieber law and order als (staats)anarchie !
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