
Die beiden Tiere waren im Herbst vergangenen Jahres in der Gemeinde Rainbach im Bezirk Freistadt beim Auslassen eines anderen Teiches entdeckt worden. „Weil ich sie ja schwer bei mir in der Badewanne überwintern lassen konnte, habe ich die Schildkröten zum Sonnberger Fischteich gebracht“, so der Obmann des Fischervereines „Goldfisch„Gerhard Leitner gegenüber einer Zeitung.
Verunsicherte Dorfbewohner
Die Dorfbewohner seien aber dagegen, dass der auch zum Baden genützte Teich das neue Zuhause der Tiere sein solle. Laut Amtstierarzt Gottfried Diwold gelten Schnappschildkröten als „aggressiv und gefährlich“. Ausgewachsene Tiere werden bis zu 45 Zentimeter lang und 16 Kilogramm schwer und hätten einen so kräftigen Schnabel, dass sie einen Besenstiel abbeißen können. Zudem würden sie sich mit ihren bekrallten Vorder- und Hinterbeinen verteidigen. Wenn sie sich bedroht fühlen, sonderten sie auch ein stinkendes Sekret ab.
Bisher sei es laut Leitner nicht gelungen, die Schildkröten einzufangen. Sie seien sehr scheu und würden verschwinden, wenn Menschen in ihre Nähe kommen. Er rechnet mit einem Erfolg zu Beginn der Angelsaison im Herbst. Aus anderen Teichen habe man schon Schildkröten wie Fische aus dem Wasser gezogen. „Hilft das nicht, müssen wir den Teich ablassen“. Wenn sie eingefangen sind, sollen sie der Tierschutzstelle Freistadt übergeben werden, die sich für sie um ein geeignetes Zuhause kümmern will.
sind die armen Schildkröten daher gekommen? Gebeamt werden die sich ja wohl nicht haben.
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