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Oberösterreich

Trauner lief 53 Marathons in 53 Tagen

TRAUN. Heinz-Jürgen Ressar aus Traun (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich hat einen Weltrekord im Marathonlaufen aufgestellt. Der 41-Jährige hat die bisherige Bestleistung eines Italieners von 51 Marathons an 51 auf einander folgenden Tagen übertroffen - und läuft weiter. Am Samstag möchte er seinen 56. Marathon in Folge absolvieren.

Genau 29 Runden und 655,4 Meter um den Oedtsee bei Traun sind Ressars tägliches Pensum. Jeder Marathon wird an Sponsoren „verkauft“, das Geld geht an die Stiftung „Wings for Life“, die nach Heilung von Querschnittlähmung sucht.

Laufen für eine gute Sache

Sein Zustand sei „blendend, das ist überraschend, aber ich habe keinerlei Probleme außer einer leichten Entzündung im Schienbein“, sagte Ressar am Donnerstag 53 absolvierten Marathons.

„Laufen für eine Vision motiviert und treibt mich zu Höchstleistungen. LG“, postete der Oberösterreicher auf seiner Facebook-Seite “56 in 56“.

Sponsoren können einen Marathon für 350 Euro kaufen, 7000 Euro sind bereits auf dem Konto eingegangen, mehrere Tausend Euro wurden bereits zugesagt. Spenden an „Wings for Life“ seien immer willkommen, ebenso „Mitläufer“, wie das Staples Running Team aus Wels wissen ließ.

Arbeiten, Laufen, Essen, Schlafen - das füllt die Tage des Rekordläufers derzeit aus. Neben den Laufrunden, die von drei bis viereinhalb Stunden dauern, arbeitet der Vater von drei Töchtern in einem Schichtbetrieb als Papiertechniker.

Schlafrhythmus ist gestört

„Genau das ist das Anstrengende, das Rundherum ist sehr eintönig“, gab Ressar zu. Außerdem sei sein Schlafrhythmus etwas durcheinander, er höre immer wieder dieselben Fragen und die täglich gleiche Laufstrecke sei ihm schon ein wenig langweilig. Doch das für den guten Zweck erbrachte Geld motiviere ihn sehr.

Nach dem Laufen ins Eisbad

Die Lauferei selber sei „nimmer anstrengend“, vom Nachahmen rät Ressar aber dringend ab. Sein Körper halte die Strapazen aus, obwohl es „keine Stelle gibt, die nicht schon wehgetan hätte“. Es sei ihm klar, dass dies nicht das Gesündeste sei, aber er höre gut in sich hinein, meinte der Marathonmann. Außerdem wirke eine Eisbadewanne nach dem Lauf Wunder. Und am Sonntag werde er „nix machen, schätze ich mal“, schmunzelte Ressar. Zumindest werde er nicht laufen.

Eine Feier am Samstag nach seinem 56. Marathon wird von Arbeitskollegen und der Wasserrettung Traun organisiert. Ressar lief 2006 schon 100 Stunden für die Kinderkrebshilfe und einmal 48 Stunden für die Delfintherapie eines Buben. Auf die Idee mit den 56 Marathons brachte ihn eine seiner Töchter, die zu Weihnachten das Guinness Buch der Rekorde bekommen hatte, in dem der Marathon-Rekord mit 51 verzeichnet ist.

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auf jeden fall um vieles schwieriger · von oneo (6083) · 29.07.2010 17:18 Uhr

als die besteigung des K2 der kaltenbrunner. und was höchst anerkennenswert ist: er ist für einen guten zweck gelaufen und die sponsoren haben nur für diesen gespendet. bei der kaltenbrunner fließt alles in die EIGENE TASCHE. frau kaltenbrunner aufwachen und für einen guten zweck die berge besteigen, ginge das?

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Ganz nach dem Motto... · von Schurlinho (24) · 29.07.2010 21:46 Uhr

...jedes mal den letzten 8000er NICHT besteigen = eine Inverviewgarantie zwinkern Weil an 15. wirds wohl net so schnell finden

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3
da muss · von jessas (609) · 29.07.2010 17:26 Uhr

ich dir recht geben oneo.

schade frau kaltenbrunner !

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Artikel 29. Juli 2010 - 14:06 Uhr
nachrichten.at/apa
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