Die Kaltfront kam von der Nordsee her und verdrängte die Warmluft. Die Folgen des raschen Luftmassenwechsels waren teils heftige Gewitter.
Im Innviertel kam es in der Nacht auf gestern sogar zu Bränden, Überflutungen und Stromausfällen. „1285 Blitze, das ist für eine einzige, wenn auch sehr große Gewitterzelle ganz ordentlich“, sagt Alexander Ohms von der Servicestelle Salzburg/Oberösterreich der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik den OÖNachrichten. Weitere Gewitterzellen zogen in der Nacht auf heute durch, gefolgt von Dauerregen. Im Salzkammergut werden die meisten Niederschläge erwartet. „Bis zu 60 Liter pro Quadratmeter binnen 24 Stunden können es schon werden“, sagt Ohms. In Linz könnten es bis zu 20 Liter werden. Zum Vergleich: Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter waren es in der Nacht auf gestern binnen zwei Stunden im Innviertel. Zu all dem Regen kommt heute noch Nordwestwind mit bis zu 50 Stundenkilometern, der auch am Sonntag nicht abflauen wird.
Schneefallgrenze 2200 Meter
Die Tageshöchsttemperaturen erreichen aber immerhin 22 Grad. „Wer an diesem Tag wandern gehen will, muss ziemlich wetterfest sein. Am Vormittag sind in den Bergen noch Regenschauer möglich“, sagt Ohms und fügt hinzu: „Die Schneefallgrenze liegt bei 2200 Metern.
Tief „Renate“ hat Oberösterreich länger im Griff. „Die Kaltfront wird nur langsam nach Osten abziehen“, sagt Ohms. Frühestens in der zweiten Wochenhälfte sind wieder Temperaturen von 25 Grad und mehr möglich.
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