Der Verlag und die Buchhandlung Ennsthaler ist seit 65 Jahren ein alteingesessener Familienbetrieb in Steyr und wehrt sich jetzt gegen eine „feindliche Übernahme“, die die Handelskette Thalia im Schilde führe. Auf „Facebook“ wird der Überlebenskampf der Firma gegen den Buchriesen in einer Gruppe erörtert. Ein E-Mail, in dem Regina Ennsthaler auf die Bedrängnis aufmerksam macht, verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf den Computern.
Gespräche über eine Zusammenarbeit bestätigten beide Seiten. Thalia bot einen gemeinsamen Betrieb des Buchladens am Stadtplatz an. Nachdem Gottfried Ennsthaler eigenständig bleiben wollte, sieht sich der Verleger Schikanen der Handelskette ausgesetzt: Thalia vertreibt tatsächlich seine Bücher nicht mehr und hat ihn als Lieferanten gesperrt. Ennsthaler spürt Daumenschrauben, weil der Leserkreis seiner Autoren eingeschränkt werde: „Eine Konkurrenz zwischen Buchhandlungen geht in Ordnung. Aber auf den Verlag zu zielen, ist, wie wenn ein Hundertmeterläufer ein Messer zückt und auf den Nachbarathleten einsticht.“ Für die Familie, die 20 Angestellte beschäftigt, steht außer Zweifel, dass die Widrigkeiten daher rühren, dass Thalia weiter ihre Buchhandlung begehre.
Für Thalia-Geschäftsführer Josef Pretzl erfüllt „die Riesenkampagne gegen uns“ eine Rufschädigung. Ennsthaler habe selber die Lieferantenbeziehung gekündigt: „Thalia bedauert das sehr, weil wir uns als Plattform für heimische Autoren und Verlage verstehen.“ Was Ennsthaler jedenfalls tut: Der Verlag legte bereits 40 Werke von Mitgliedern des oberösterreichischen Pen-Clubs in Druck. Auch schriftlich hat Ennsthaler klargestellt, dass er an einer Geschäftsbeziehung „weiterhin ungebrochen interessiert“ sei.
Die Steyrer-Politiker sind auch in diesem Fall zu blöde, einer alteingesessenen Firma Hilfe zu leisten, zu sehr sind die Sozis mit ihren Nachfolgeproblemen beschäftigt, die ÖVP ohnehin ein Haufen ohne jeglichen Sinn und seit Payrleitner die FPÖ verlassen hat ist auch in dieser Partie der Ofen aus.
Die Grünen ....... ach gibt´s die in Steyr überhaupt noch ?
hat die Politik überhaupt schon mitbekommen, dass es dieses Problem gibt?
ich meine, die nächste Rundschau erscheint erst am Do, und ich weiß nicht, ob irgendwer aus der Steyrer Politik das Internet bereits verwendet...und so Sachen wie facebook und blogs gehört hat 
macht das andere auf und vielleicht
erkennt ihr dann,
dass ein größeres geschäft
natürlich auch mehr
steuereinnahmen für die stadt bedeuten !!
warum sollte sich die politik für einen
kleinen buchladen stark machen ??
heutzutage ist es moderner
die einnahmen zu steigern, denn einen
"alten traditionsbetrieb" zu erhalten !!
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