Im Juli wird Philipp Gruber 14, und ist schon Olympiasieger. Ex aequo mit dem fast ein Jahr älteren Simon Fischer vom Gymnasium Schlierbach landete Philipp gestern bei der Physik-Mini-Olympiade in der voestalpine Stahlwelt in Linz auf dem ersten Platz. Die 94 besten Physik-Schüler der vierten Klassen von 28 oberösterreichischen Gymnasien waren zum Hirnschmalz-Wettbewerb angetreten.
Ein LED-Mikroskop für den Computer bekam Philipp als Siegespreis von Landesschulinspektor Günther Vormayr überreicht. Das ideale Geschenk für den hochbegabten Physik-Jungstar vom Gymnasium Ramsauerstraße in Linz, wo ihn sein Physikprofessor Gerald Haider auf die Olympiade bestens vorbereitet hat.
Fasziniert von Fantasy
Was Philipp an der Physik so fasziniert? „Das Experimentieren taugt mir ganz besonders, und dass man in der Physik so viel Mathematik anwenden kann!“ Eine Faszination, die ihn auch in der Freizeit nicht los lässt. Neben Radfahren und Wandern macht er vor allem eines am liebsten: „Ich lese gerne Fantasy-Literatur!“ Angetan hat es ihm die TV-Serie „Star Trek“, wo Astronauten an jeden beliebigen Ort gebeamt werden: „Oft stelle ich mir vor, ich könnte mich in eine ferne Galaxie beamen und dort nach fremden Lebensformen forschen.“
Philipps Papa ist Finanzbeamter, die Mama Spitalsangestellte. Philipp hat eine Schwester. Mädchen seien für Physik genauso begabt wie Burschen, ist er überzeugt. In seinem Spezialfach hilft er den Mitschülern gerne aus, „aber abschreiben lasse ich sie eher nicht!“.
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