Das Brüten der Brachvögel war nur der Epilog auf eine endlose Pleiten-, Pech- und Pannengeschichte rund um das geplante AC/DC-Konzert am Welser Flugplatz. Die seltenen Tiere hatten den Auftritt der australischen Kultband lange Zeit in Frage gestellt. Naturschützer sowie FPÖ-Landesrat Manfred Haimbuchner verdarben den Welsern gründlich die Vorfreude. Zugleich wurde mit dem Linzer Segelflugplatz ein neues Konzertgelände präsentiert. Unverhohlen verwiesen die Initiatoren auf die Welser Probleme und boten ihre Arena als Ersatzstandort an.
Bis heute ist unklar, ob die 80.000 Kartenbesitzer am 22. Mai AC/DC zu Gesicht bekommen werden. Zwischendurch schien die Veranstaltung wieder auf Schiene zu stehen. Am Mittwoch platzte dann die Bombe, als ein pensionierter Katastrophenschutzbeauftragter des Welser Magistrates vor Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg warnte. Der ORF legte nach. In einem Fernsehbeitrag wurde die Linzer Location ein weiteres Mal als Alternative ins Spiel gebracht. Linz sei bereit, stehe bestens organisiert in den Startlöchern und warte nur noch auf kompetente Verhandlungspartner, ließ der Linzer Konzertveranstalter Michael Ehrenbrandtner wissen.
All das geschieht vor dem Hintergrund einer Auseinandersetzung auf höchster Ebene. Zwischen dem Welser Bürgermeister Peter Koits und seinem Linzer Amtskollegen Franz Dobusch (beide SPÖ) herrscht Funkstille, seit Koits zur Überraschung der Linzer seine Stadtwache mit zusätzlichen Kompetenzen ausstattete. Diese Zusage geschah gegen den ausdrücklichen Willen von Dobusch, der daraufhin kundtat, mit Koits nicht mehr an einem Tisch sitzen zu wollen.
Das Ringen beider Städte um AC/DC hat längst auch symbolischen Charakter. Am Welser Magistrat setzt man alles daran, den Konzerttermin doch noch in trockene Tücher zu bringen.
„Bis Mitte April werden wir alle notwendigen Genehmigungen beisammen haben“, sagt der zuständige Stadtjurist Bernd Spitzer. Nächster Schritt: Mitarbeiter einer Spezialfirma werden mit Metalldetektoren den Flugplatz absuchen.
Ist wohl in der OÖN-Redaktion zu suchen. Seit mehr als 50 Jahren finden auf dem Flugplatz Wels Großveranstaltungen statt (Flugtage, Konzerte,...). Und jetzt kommt ein gekaufter u./o. seniler Pensionist daher und verzapft etwas von Fliegerbomben. Etwa zum Erhalt eines Erholungs-Resorts für sentimentale ehemalige Fieseler-Storch-Piloten? Etwas mehr Recherche und Objektivität seitens des Fanblattes der Linzer wäre angebracht.
Verpisst Euch nach Linz ! Wir haben schon genug Lärm von den beschissenen Flugzeugen. Und ja, der Welser BGMST ist fehl am PLatz
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