Bereits im Februar machte Helmut Track den Magistrat auf seine Bedenken aufmerksam. In einem Brief an Bernd Spitzer, den Chef der Bezirksverwaltung, warnte Track vor „seismischen Schwingungen und außergewöhnlichem Schalldruck von Verstärkeranlagen“, die „Schläferbomben“ zum Explodieren bringen könnten. Seinem Schreiben legte er eine Foto-CD bei, auf der das mit Bombentrichtern übersäte Flugplatzgelände zu sehen ist. Aufgenommen wurden die Bilder von der US Air Force während der Luftangriffe auf Wels. Von Mai 1944 bis Kriegsende wurde die Messestadt in mehreren Luftangriffswellen schwer bombardiert. Unzählige Treffer bekam damals auch der Flugplatz ab.
TNT
Im OÖN-Gespräch stellt Track klar: „Ich bin gegen Panikmache. Vielmehr halte ich es für meine Pflicht, darauf hinzuweisen, um etwaige Sicherheitsrisiken auszuschließen.“ Bei seinen Arbeiten an einer 100-Jahr-Chronik des Welser Flugplatzes sei er auf die Gefährdung gestoßen. Sollte es bei dem geplanten Großereignissen zu einer ein Blindgänger-Explosion kommen, würde er sich große Vorwürfe machen. Zum AC/DC-Konzert (22. Mai) werden immerhin 80.000 Besucher erwartet. „Drängt sich eine solche Menschenmasse auf engstem Raum, bleibt ein gewisses Risiko.“, befürchtet der Welser Katastrophenschützer.
For Those About To Rock
Am Magistrat hält man Tracks Besorgnis für extrem übertrieben. „Ich habe mit dem Entminungsdienst des Innenministeriums Kontakt aufgenommen. Dort wurde mir versichert, dass die geäußerten Bedenken unbegründet sind“, sagt Spitzer.
Thunderstruck
Wie tief die am Flugplatzgelände vermuteten Blindgänger vergraben liegen, weiß in Wels niemand. Darüber könne nur spekuliert werden. Spitzer sagt: „Realistisch betrachtet kann ein Blindgänger nur bei Grabungsarbeiten aktiviert werden, wenn die Baggerschaufel den Zündmechanismus berührt.“
Ungeachtet dessen wackelt das Großkonzert nun wieder. Der Linzer Hafen stünde als Ersatzort bereit. Doch Wels lässt AC/DC nicht kampflos ziehen.
Ich finde, dass man sich als Stadt Wels mal ernsthaft Gedanken machen sollte, ob man so einem Fliegerclub überhaupt noch Grund verpachten will, noch dazu so billig.
Hauts doch den Fliegerclub endlich raus aus Wels.
Da kommt das Uralt-Fliegerclub-Mitglied "Helmut Track" daher und stellt unsinnigste Behauptungen auf, nur mit dem Ziel der Stadt Wels das Konzert zu verunmöglichen.
Langsam geht das in Richtung Rufschädigung der Stadt Wels, da muss mal der tolle Bürgermeister Stellung beziehen, aber der ist ja ein Freund der Flieger.
Frechheit diese frechen Menschen !
Was hat Helmut Track als sogenannter Katastrophenschutzbeauftragter der Stadt Wels in seiner aktiven Zeit als Magistratsbediensteter gemacht? Nasen gebort und auf seine Penionierung gewartet, damit er nun im Ruhestand auf seine vergessene Arbeit aufmerksam machen kann !
Gratulation Herr Katastrophenschutzbeauftragter, gute Arbeit gemacht !
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