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Oberösterreich

Patres ihrer Ämter enthoben: Jetzt ermittelt die Polizei

KREMSMÜNSTER. Rasch reagiert hat Abt Ambros Ebhart auf die schweren Missbrauchs-Vorwürfe gegen drei seiner Mitbrüder nach einem OÖN-Exklusivbericht. Noch am Mittwoch enthob er die ehemaligen Erzieher bis auf Weiteres ihrer Ämter. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

31 Kommentare 12. März 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
cicero (3624)
12.03.2010 20:00 Uhr
Mißbrauchs - Entschuldigung der Kirche

In einem Fernsehinterview sagt ein Vertreter der hochwürdigen klerikalen Herrschaft:
"Die Opfer haben ein Recht auf Entschuldigung" ???

Bin ich nicht ganz dicht oder haben wir in Österreich Strafgesetze für sexuellen Mißbrauch und Körperverletzung ?

Liebe Padres, es gibt nur eines:

Anzeige
Anklage
Strafverfahren
Aburteilung & Absitzen der (Gefängnis-) Strafe
Schadenersatz

Es geht nicht mit einer "gütigen christlichen Entschuldigung" !
Und vielleicht noch mit einem letzten feuchten Händedruck.

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mj89 (9)
12.03.2010 12:59 Uhr
Perfekt - Danke!

das verhindert, dass die versch. beiträge auf zu viele artikel verteilt sind bzw. zu rasch wieder gelöscht werden!

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klaus9951 (2726)
12.03.2010 12:45 Uhr
Verdammt noch mal!

Ich hatte immer geglaubt der Heilige Vater ist unfehlbar und allwissend?
Warum muss er ketzt die Bischöfe einbestellen und fragen?

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mj89 (9)
12.03.2010 10:31 Uhr
Kirchliche Feiertage wie zB der Nikolo ...

Wo beginnt/endet die Zuständigkeit eines Staatsanwalts? Wenn zB der "Heilige Nikolo" gefeiert wurde, sah das in der Unterstufe so aus:

2 Schüler der 8.Klasse durften (mit internatseigenen Kostümen) die Krampusse spielen. Eifrig wurden (von den Großen) Ruten gesammelt - die ja auch gebraucht wurden: Der Präfekt hat dem Nikolo schon eine Liste vorbereitet, wer mit "Laudate", und wer mit "Punite" (=Bestrafen) zu versehen ist. Und "Punite" hat tatsächlich gemeint: Verdreschen!

Zu Beginn des Rituals durften die Krampusse schon einmal wahllos auf die Zöglibge (im geschlossenen Raum!) einschlagen. In der "sportlichen" Variante konnte man versuchen, auszuweichen. (Ich hatte mich einmal im Kasten versteckt - und dafür im Nachhinein eine Ohrfeige vom Präfekten bekommen - wegen "Feigheit"). In der Abteilung des Pater L. hingegen gab es andere Spielregeln: Die Zöglinge mussten im Kreis sitzten, die Hände auf den Oberschenkeln - und die Krampusse konnten in Ruhe zuschlagen - und zwar fest!

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mj1984 (2)
12.03.2010 12:06 Uhr
pater L

ich durfte ihn nur als professor (altgriechisch)genießen und gott sei dank nicht als präfekt.

man hat mir dann vor ca 10-12 jahren als ich (zwecks verarbeitung?) einmal einen besuch machte, mitgeteilt, dass sie ihn aufgrund beschwerden vom schuldienst abgezogen hätten und mit einer pfarre aus dem umkreis betraut hätten.

ich frage mich nur, warum wurde damals nicht schon den überall bekannten vorwürfen nachgegangen?

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fridolino (450)
12.03.2010 10:28 Uhr
Heute ist Einkehrtag

mit Pater T. Alle Kinder freuen sich darauf.Mein Kind auch. Laut e-mail seitens der Schulleitung werden wir Eltern heute einen klärenden Brief erhalten. Ich bin gespannt.

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hepusepp (536)
12.03.2010 10:04 Uhr
warum nur soviel herum-palavern?

wenn sie geschändet haben, verhaften, einsperren, prozess und weiter einsperren. ansonsten ist es für die kirchlichen kinderschänder direkt eine aufforderung weiter zu machen, es passiert ja nichts!

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kleinemaus (1397)
12.03.2010 10:02 Uhr
Wo bitte war

die von der SPÖ gesteuerte Jugendwohlfahrt die ganzen Jahre? Was haben LR Ackerl und seine Sozibrüder dagegen getan? Systematische Vertuschung durch SPÖ Funktionäre?

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eulenauge (14389)
12.03.2010 11:36 Uhr
Die sind in
Internerdhoernchen (5011)
12.03.2010 10:47 Uhr
Ähem

seit wann ist die Kirche rot?
Glaubst du wirklich, dass ein Sozi sein Kind in ein Klosterinternat stecken würde?
Sorry, aber den Schuh darfst du einer anderen Partei anziehen.

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Internerdhoernchen (5011)
12.03.2010 11:56 Uhr
ROTFL Der war gut

Das erinnert mich an:
10 Ärztinnen und 0 Ärzte arbeiten bei "Ärzte ohne Grenzen"
Allein schon die Möglichkeit, dass ein Arzt dort arbeiten könnte, macht die Organisation zu einer männlichen Organisation.

Der Gedanke, dass auch ein "möglicherweise" sozialdemokratisch angehauchtes Kind das Petrinum umfärben kann, gefällt mir.

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eulenauge (14389)
12.03.2010 12:03 Uhr
Ähhh .... "in ein Klosterinternat stecken...

Na das Internat haben's ja abgeschafft. Aber, vorausgesetzt, es ist wahr: Zumindest einer schickt seinen Sprößling...

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Internerdhoernchen (5011)
12.03.2010 12:12 Uhr
Was meinst du?

Sollte die Redaktion auch unsere Antwortpostings löschen?
Von mir aus kann sie das machen.

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eulenauge (14389)
12.03.2010 12:17 Uhr
Nix löschen.

Nur die "ab-in-die-Dusche"-maus zur Anzeige bringen.

(0)
Internerdhoernchen (5011)
12.03.2010 13:28 Uhr
Darüber mache ich mir

keine Sorgen, weil ich mir sicher bin, dass hier einige Internetgrößen -mit weniger Humor- unsere Postings mitprotokollieren.

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kleinemaus (1397)
12.03.2010 12:55 Uhr
Aber geh'

sei doch nicht so Flattervicherl tssss....
Stramm ab in den Browser ist doch
Gutmensch seiend

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Internerdhoernchen (5011)
12.03.2010 12:08 Uhr
Jetzt bringst du etwas

durcheinander. Mit "Klosterinternat" meinte ich nicht das Petrinum. Dagegen spricht auch der Postingverlauf.

(0)
mj89 (9)
12.03.2010 09:50 Uhr
wer hätte uns denn geglaubt?

Pater A. war immer der netteste, freundlichste Mensch der Welt - solange meine Mutter dabei war, also etwa an Sprechtagen. Und so einem lieben Menschen, der noch dazu Priester ist, soll man weniger glauben als einem pubertierenden Kind?

Eine kurze Umfrage unter einigen Mitschülern hat gezeigt, dass es allen gleich ging: Zu Hause nichts erzählen, weil das eh nix bringt ...

Und wie zum Hohn daher auch die ersten Reaktionen: Da hat sich einer etwas nach 30 Jahren zusammengereimt. Oder da hat jemand leider etwas als Missbrauch interpretiert (was wohl liebevoll gemeint war). Diese Verhöhnung ist das schlimmste und zeigt, dass von Reue wirklich gar nichts zu spüren ist!!!

(0)
mj1984 (2)
12.03.2010 11:24 Uhr
@mj89

genau diese reaktion von pater a - unserem damaligen konviktschef - hat mich dazu "gezwungen" die vorwürfe zu bestätigen.

es darf nicht sein, dass man mit so einer verantwortung davon kommt!

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mj90krems (9)
12.03.2010 09:39 Uhr
Kirche des Amtes entheben

Ich denke es wird Zeit daran zu denken die Kirche ihres Amtes zu entheben, wenn diese nicht fähig ist klare Konsequenzen zu ziehen. Dies ist auf Grund der inneren Natur dieser Organisation jedoch nicht möglich.
Der Staat sollte also die Förderung dieser vermeintlichen "Eliteschulen" einstellen und das Geld in eine Verbesserung der öffentlichen Schulen stecken. Klosterschulen gehören geschlossen, der Bildungsauftrag des Mittelalters ist nicht mehr zeitgemäß.

(0)
feuerkogel (6590)
12.03.2010 09:08 Uhr
das haut dem fass den boden raus...

der SPÖ justizsprecher jarolim, tritt dafür ein, dass so wie in den USA die opfer mit schweigegeld abgefertigt werden.
( allein in los angeles seien ca. 660 mill. dollar bezahlt worden).
die kirche solle einen fond einrichten für misshandelte. also im klartext soll das heissen, dass sich die kirche von diesen verbrechen freikaufen kann. noch dümmer gehts nicht mehr!!!!

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oblio (9573)
12.03.2010 13:10 Uhr
resümee

martin luther : schau oba !!
(herunter)
die kirche kann sich freikaufen ?!!
früher waren das die "reicheren katholiken" die sich einen ablass erkaufen konnten !
jetzt versuchen sie, sich das selber zu arrangieren !!
ist ja krank, das alles !!

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holboeck1 (1)
12.03.2010 08:45 Uhr
Es gab auch andere

Es hat aber auch andere Patres in Kremsmünster gegeben wie z.B. Prof. Dr. Theodorich Pichler, der in den Jahren 1958 - 1965 gewaltfrei unser Klassenvorstand gewesen ist und auch heute noch als Vorbild an Gerechtigkeit und Bescheidenheit von uns allen über seinen Tod hinaus geschätzt wird.

Dipl.-Ing. Franz Holböck
Maturajahrgang 1965

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ilias (3)
12.03.2010 09:00 Uhr
die Mehrheit war anders

Zum Glück!!!! Das muss natürlich auch gesagt bzw, geschrieben werden. Es sollen jetzt aber die dunklen Geschehnisse ans Licht gebracht werden, und die Schuldigen öffentlich gemacht werden. Sie haben sich Dekaden hinter hohen Wänden und dunklen Zimmern versteckt, und waren sicherlich der irrwitzigen Meinung korrekt gehandelt zu haben. Es sei ihnen entweder nicht klar gewesen, dass man ihr Tun als Missbrauch deuten könnte, oder man bewerte aus heutiger Sicht die Dinge falsch. Kann es realitätsfremdere Ausreden geben?? Diese Leute müssen heute einsehen dass sie falsch und verwerflich gehandelt haben.

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mausfanger (14807)
12.03.2010 08:18 Uhr
sehr treffend !

genauso ist es ...

jugendwohlfahrt (eigentlich eine hohn diese bezeichnung):
meine kinder und ich haben das schmerzvoll erfahren müssen.

mißbrauch/gewalt durch kirche/katholische internate:
habe ich auch in den siebziger jahren erfahren dürfen.

warum das die staatsanwaltschaft wenig interessiert ?
darüber haben wir uns (sehr) viele gedanken gemacht:
banales ergebnis: die herrschaften sind einfach zu faul und diese vielen, vielen betroffenen haben oft nicht die besten anwälte.

so schaut`s aus !

(0)
oblio (9573)
12.03.2010 13:21 Uhr
es geht NICHT um faulheit!

es geht darum, dass die gesetzeshüter aller 3 legislaturen zum größten teil mit männern besetzt sind !!
wie viele von denen haben großes verständnis mit den tätern, weil ihre gelüste die gleichen sind ??
wenn ein bestimmter anteil an der bevölkerung derartige unreife veranlagungen hat, darf man davon ausgehen, dass keine berufsgruppe davon ausgenommen ist !!
der schutz der kinder ist in den gesetzen erst sehr spät erkannt worden und in diverse schwammige gesetze eingeflossen!!
dass alle kirchlichen einrichtungen vor den weltlichen gesetzen verschont bleiben sollen und in einer innerkirchlichen beratung irgendwelche sanktionen aufgebrummt bekommt ist gesetzes- und kinderverachtung zugleich!!
und dann mokiert man sich über eine shariah !!
in diesen fällen würde ich sie mir wünschen !!

(0)
lx184 (10)
12.03.2010 07:42 Uhr
"aus der heutigen Sichtweise"

wir wissen nicht erst seit heute dass eure Watschen und Prügel die ihr uns (ich kann nur davon sprechen was mir und meiner Generation, und nicht vor oder nach mir passiert ist) verabreicht habt, jedes Mass an Erziehungsmassnahmen weit gesprengt haben. Wir reden hier auch nicht über die Watschen, die von GIGI oder Jaques, Sekti oder anderen gekommen sind. Wir reden über geplatzte Trommelfelle und blutende Lippen.
Wir reden von Aschermittwochwatschen wo 12 jährige über 2 Reihen Pulte gesegelt sind. Wir reden über das Rezitieren der 12 Söhne Abrahams unter der Androhung massiver Prügel bei Fehlern, etc.
Es hat "oft gedonnert über Kirchberg"! viel zu oft!! Das haben wir damals so empfunden, und so empfinden wir auch heute

(0)
tacitus (1731)
12.03.2010 08:00 Uhr
auch in anderen kirchl.internaten

ich habe genug gesehen: eingerissene ohrläpchen, ausgerissene haarbüschel, verschwollenes gesicht, zugeschlagenes auge, jede menge psychische demütigung,dauerdrohung entlassung mit rückschicken in die hauptschule und damit zum gespött des dorfes werden.die wunden können nicht mehr geheilt werden, zorn und ohnmacht sind geblieben, die täter sind tot, das verpfuschte leben, der ausweg in die sucht sind als dauerfolgen geblieben.

(0)
lx184 (10)
12.03.2010 08:07 Uhr
das musst du

den Behörden melden. Das sind Spätfolgen die einer Therapie oder zumindest eines ausführlichen Gespräches bedürfen. Ich bin nicht der Herr Gscheit, aber einen Versuch ists wert....

(0)
tacitus (1731)
12.03.2010 07:25 Uhr
systemheuchelei

nebelgranaten, das grosse reine machen wird vorgeflunkert. die patres werden nicht suspendiert, dh sie bleiben mönche, sie bleiben priester, sie wurden bloss von aufgaben abgezogen, sie bleiben im kloster, sie werden versorgt wie jeder andere mönch, er sitzt halt jetzt in der bibliothek, er geht jagen oder fischen im eigenen klosterforst oder betreut die bienen statt der buben, aber es ist ihm gar nichts passiert.jeder sonntag kann er messefeiern und mir als wiederverheirateten sagen: du bist ein todsünder und bekommst keine kommunion, du darfst kein taufpate oder firmpate sein.das sytem gibt ihm das recht dazu.jeder verheiratete priester wird sofort entlassen, er bleibt. ein mönch mit ewigen gelübden kann gar nicht entlassen werden ausser er heiratet. solange verheiratung mehr geahndet wird als das verbrecher kinderschändung bleibt das system heuchelei aufrecht. das versteht kein aufrechter mensch oder katholik.die OÖN helfen mit solcher schlagzeile mit bei dem system heuchelei.

(0)
fridolino (450)
12.03.2010 07:24 Uhr
Kirche und Jugendämter

Da werden immer alle Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft eingestellt. Immer ohne Kommentar.

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