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Oberösterreich

Drei Patres nach Missbrauchsvorwürfen freigestellt

KREMSMÜNSTER. Die drei Kremsmünsterer Patres sind nach den Missbrauchsvorwürfen, über die die OÖNachrichten heute berichteten, freigestellt worden. „Ich habe bisher die Vorfälle verschwiegen. Doch jetzt ist es an der Zeit, der Scheinheiligkeit in der katholischen Kirche entgegenzutreten“, sagte ein früherer Schüler des Stiftes Kremsmünster gestern den OÖN.

13 Kommentare 11. März 2010 - 13:54 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
Epple_Martin_MJ87 (6)
11.03.2010 17:23 Uhr
Schlechtes Krisenmanagement

Die antiquierten Erziehungsmethoden in Kremsmünster in den 80er Jahren waren weithin bekannt und akzeptiert. Was heute als Missbrauch angesehen wird, wurde damals entweder toleriert oder aber von Konvent, Lehrkörper und Eltern gleichermassen als positiv und im Sinne einer guten humanistischen Kindeserziehung begrüsst.

Daher ist es doch völlig sinnlos und zeugt von mangelndem Verständnis von Problem und schlechtem Krisenmanagement seitens der Abtei, wenn man jetzt gleich einmal ein paar pensionierten Patres ihre Ämter entzieht und sie so an den Pranger stellt. Es hilft den ehemaligen Erziehern nicht dabei, einzusehen, was (ex post, nach heutigen Massstäben wohlgemerkt) bereits damals vielleicht hätte hinterfragt werden sollen und es hilft denen, die darunter gelitten haben, auch nicht wirklich dabei, es z.B. für die Erziehung und Ausbildung der eigenen Kinder besser zu machen.

Der Abtei ist ein geeignetes, professionelles und dialogfähiges Krisenmanagement dringendst zu empfehlen.

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unbekannt (2)
11.03.2010 23:58 Uhr
Erziehungsmethoden

Man muss fairerweise hinzufuegen, dass nur 7 Patres einer Gruppe von ueber 200 Schueler im Alter von 10-18 Jahren "Herr werden mussten". Unter diesen gab es gewiss nicht nur Heilige, im Gegenteil es waren auch einige echte ... "Gfraster" darunter. Ich erinnere mich noch an einen M.E. im der Klasse ueber mir, der war einer von den wirklich schwer- oder praktisch nicht erziehbaren Zoeglingen, denen man eben nicht anders beikommen konnte. Selbst nur mittelmaessig begabt, hat er immer nur an allem herumgenoergelt, die Patres oft belaestigt und sogar oeffentlich beleidigt, aber wehe, ihm wurde ein Haar gekruemmt. Dass er in ueber 20 Jahren nicht gereift ist tut weh..

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eulenauge (16117)
14.03.2010 12:13 Uhr
"... herumgenörgelt..."

Tja, das schwerste aller Verbrechen: Nicht begeistert sein, sondern herumzunörgeln.

"Praktisch nicht erziehbar" also, "mittelmaessig begabt" im Gegensatz zu nontacitus, dem erziehbaren Intelligentbolzen, der zumindest das Vernadern ausgezeichnet beherrscht.

"Nörgeln" also als schwerstes Verbrechen.

Dem muß mann Herr werden.

Wie? Das wußten manche schon vor Guantanamo - die hl. Inquisition hat ein langes Gedächtnis.

f... Dich in's Knie, non-Tatzen-Begabtheits-Gipfel.

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mj86_kr (1)
12.03.2010 00:57 Uhr
Übergriffe sind nicht zu rechfertigen

Sicherlich braucht es in grossen Gruppen immer eine gewisse Ordnung und Disziplin; derartige Übergriffe sind jedoch nicht zu rechtfertigen und es spielt dabei auch keine Rolle, wie leicht oder schwer erziehbar jemand als Zögling war. Es gibt Alternativen zur Gewalt als Methode der Überzeugung auch für den uneinsichtigsten Zögling.

Auch ich kannte übrigens den oben erwähnten M.E. Er war ein guter Schüler, sicher mit starker und unbequemer Persönlichkeit, aber auch schon damals enorm engagiert. Er hatte nicht mehr Konflikte mit den Patres wie alle anderen auch, hat diese aber öfter zu seinen Gunsten entschieden als andere. Und wenn man sich die Mühe macht und ein wenig recherchiert, dann ist unschwer herauszufinden, welch steile Karriere genau dieser ehemalige Zögling in den letzten 20 Jahren machte. Si tacuisses philosophus mansisses!

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unbekannt (1)
14.03.2010 11:52 Uhr
"Gfraster"

Genau, Ordung und Disziplin ja, aber eine Aufteilung in "Gfraster" und "Brave", von denen man die einen guten Gewissens verprügeln kann, ist absurd.

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Michael12345 (3)
13.03.2010 00:57 Uhr
Warum schreibt M.E. hier über sich selbst unter...

Warum schreibt M.E. hier über sich selbst unter einem anderen Namen?

Und warum fügt er nicht hinzu dass seine Ehe aus genau dem gleichen Grund gescheitert ist, aus dem er auch schon in Kremsmünster Probleme hatte?

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oberösi (157)
11.03.2010 15:42 Uhr
Missbrauchsvorwürfe gegen Röm.-Kath. Kirche

Zugegebenermaßen gab bzw. gibt es Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen - auch in unserem Lande. Die Tat ist zu verurteilen und zu sanktionieren, keine Frage.
Jetzt stehen Vertreter (vielleicht gibt es auch Vertreterinnen?) der Röm.-Kath. Kirche im Rampenlicht, wenngleich täglich außerhalb von Kloster- bzw. Kirchenmauern MIssbrauch an der Tagesordnung stehen und niemand davon erfährt. Übrig bleiben Menschen, die ein Leben lang z. T. schwer daran zu tragen haben.
Dass mit dem Finger auf die "Klosterbrüder" gezeigt wird, hat wohl auch damit zu tun, dass die "Moralapostel" an ihren eignen Worten gemessen werden - sie sind selbst gescheitert.
Ich kann daher nur darauf plädieren, dass auch in der Kirche - sowohl seitens des Klerus als auch der Laien - der Mensch in den Mittelpunkt gerückt wird und nicht irgendwelche Moralphilosophien, denen der Mensch zu unterwerfen ist - darum gnade Gott, wer andere zu schweren Sündern macht.

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josef123456 (87)
11.03.2010 15:39 Uhr
asdf

ok dann barmherzigkeit für alle. nicht ins häfn, sondern nur zurücktreten, und freistellen

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unbekannt (3)
11.03.2010 15:34 Uhr
kremsmuenster: 60iger&70iger jahren

ich kann alles bestaetigen.....pater a.,pater b.& pater l. waren die ........

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unbekannt (3)
11.03.2010 14:55 Uhr
an hrkommentar

du mienst pater p.sch.? hast du recht!

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hrkommentar (11)
11.03.2010 15:05 Uhr
genau den

dass diese peron noch unterrichten darf ist eine frechheit

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tacitus (1905)
11.03.2010 14:52 Uhr
was heisst freigestellt ?

sie haben keine bestimmte aufgabe, aber sie bleiben im kloster, sie bleiben mitgleider des ordens und sie bleiben priester. es gibt keine rechtsstitel, sie aus dem orden zu schmeissen oder dgl. es ist allein im ermessen des abtes und des bischofs, nicht einmal des bi, weil der orden exempt ist, also ausserhalb der befehlsgewalt des bi .und der abt redet eh schon wieder von der Barmherzigkeit für die täter. kann gegen diese verlogenen brüder wirklich niemand etwas machen ?

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hrkommentar (11)
11.03.2010 14:36 Uhr
ein gewisser pater p

sollte auch mal näher unter die lupe genommen werden bzw sollten sich die leute melden die damit direkt in verbindung stehen

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