ePaper  | iPad | 
Anmelden
 |  A A A

 
Dienstag, 7. Februar 2012, 09:12 Uhr Linz  -10°C ·  Eferding  -11°C ·  mehr Wetter »
Oberösterreich

Missbrauchs-Vorwurf gegen Patres in Kremsmünster

LINZ/KREMSMÜNSTER. Ein ehemaliger Internatsschüler erhebt schwere Vorwürfe gegen Patres des Stiftes Kremsmünster. Im OÖN-Interview spricht er über sexuellen Missbrauch und Gewalt-Exzesse.

146 Kommentare 11. März 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
AlbertH (3)
17.03.2010 10:14 Uhr
Schwarze Pägagogik Kö.

Hallo.
Neben der ganzen Sexgeschichte möchte ich, dass normale Grausamkeiten hier nicht vernachlässigt werden. Ich möchte hiermit Kollegen suchen, die offensichtlich unter der schwarzen Pädagogik eines Häufigen Klassenvorstandes sowie scheinbar engagierten Englisch und Turnlehrers zu kämpfen hatten. Mag sein, dass er für den einen oder anderen ein guter Lehrer war, aber dies eben auf kosten der Schwächsten. Ich erinnere mich daran, dass ich eigentlich als guter Viertklassler mit brauchbarem Notendurchschnitt weiter in die Schule ging. Dabei sank das das Niveau der zusammengelegten 5. bzw. 6. Klasse unter seiner Leitung, dermaßen dass sich alle niedergesoffen haben. Natürlich gab es u.a. deswegen Lehrerkonferenzen, wo die Lehrer über die damaligen Schüler aufgrund disziplinärer Verfehlungen (z.B. Alkohol)gerichtet haben. Ja, Schüler wurden/werden aus dieser ehrenwerten Einrichtung ausgeschlossen. Nach diesem harten Gericht ist ein Gegengericht durchaus angemessen.

(0)
mj85 (1)
15.03.2010 16:31 Uhr
Muss auch mal gesagt werden

Ich war von 77-85 8 Jahre in Kremsmünster in der Schule und als Vollinterner im Internat. Ich habe Gott sei Dank eine völlig andere Erinnerung an diese Zeit als die hier so vielfach geschilderte und ich wundere mich ehrlich gesagt, warum. Unbestritten ist, dass es um Pater A. immer Gerüchte gegeben hat und wie sich nun herausstellt, vieles offenbar auch erschreckend wahr gewesen ist. Für alle Betroffenen tut es mir unendlich leid und ich bin sehr froh, dass ich offenbar davon verschont wurde. Aber einen Pater N oder auch einen Pater L hier über den selben Kamm zu scheren geht zu weit. Sicher gab es unter den Erziehern strengere und weniger strengere und die beiden gehörten zu ersteren. Vor denen hatte man Respekt, aber das als Terror zu bezeichnen, ist völlig übertrieben. Mit denen konnte man absolut umgehen und keiner in unserer Klasse hatte ernsthaft Angst. Ich wage zu behaupten, dass es mehr Schüler aus den 80ern gibt, die gute Erinnerungen an Kremsmünster haben als umgekehrt.

(0)
eulenauge (14386)
15.03.2010 16:43 Uhr
Willst jetzt

abstimmen lassen? Gibts Schokolade oder Erdbeeren?

(0)
kleinemaus (1394)
15.03.2010 16:49 Uhr
apraschl (88)
12.03.2010 13:56 Uhr
Frage an die Insider:

Lt. Homepage des Sifts Kremsmünster war Abt Ambros Eberhardt auch Schüler in Kremsmünster. Da steht:

Geburtsjahr: 1952
Ausbildungsweg: ..., Hauptschule Neuhofen, Gymnasium Kremsmünster, ...

Er müßte also dort als Schüler in der Oberstufe etwa von 66 bis 70 gewesen sein.

Wie wahrscheinlich ist unter diesem Aspekt, daß er damals absolut nichts von schweren Übergriffen aller Art mitgekriegt hat?

(0)
scharf (93)
12.03.2010 13:29 Uhr
kremsmünster

man soll auch bei den klosterschülerinnen mal nachforschen. soviel ich weiß, sind dort noch größere schweinereien passiert!!!!!!!

(0)
kleinemaus (1394)
15.03.2010 16:48 Uhr
Gurken und Karotten

sind nicht nur zum Essen da.
Erklärte Ordensfrau in den 70igern den Schülerinnen beim Kochunterricht bei den Kreuzschwestern.
Es wundert nicht mehr, dass Zölibat und Keuschheitsgelübde eben solche Perversionen hinter Klostermauern hervorbringen.
Und es gibt noch sehr sehr viel.

(0)
gast852 (1)
12.03.2010 11:52 Uhr
Erzieher Herr Ö.

Nicht nur Geisliche trieben in Kremsmünster ihr Unwesen bzw. tun dies immer noch.
Wenn ich zB an den Erzieher Herrn H. Ö. denke, der in der Konviktsabteilung 2 sein unwesen trieb bzw. jetzt immer noch in Kremsmünster im Internat aktiv ist.
Der hatte eine Vorliebe dafür etwas dickere Schüler zu schlagen und vor allen anderen im Studiersaal zu erniedrigen. Und das ist gerade mal 15 Jahre her.

(0)
cremifanensis (1)
12.03.2010 20:36 Uhr
hh

Alles schön und gut. Aber an dieser Stelle muss auch einmal bemerkt werden, wieviel Respekt man als Schüler vor einer Erziehungsperson wie H.h. hat/hatte. Wenn man einen blick auf heutige Schüler, egal an welcher Schule, wirft, so fragt man sich schon wo da die Erziehung bleibt. Die moderne, streichelweiche pseudepädagogik, die die Kinder heute im wahrsten Sinn des wortes genießen dürfen, lässt Erwachsene, Lehrer und Erzieher kaum mehr als Autoritätspersonen dastehen.
Ein bisschen Disziplin und Respekt vor der älteren Generation ist auch in der heutigen Zeit absolut wünschenswert.
Natürlich sind die Methoden von damals, wie sie nun mehr und mehr ans Licht kommen, heute keines Falls mehr tragbar, und waren es auch wahrscheinlich zur fraglichen Zeit nicht. Aber gewisse Zurechtweisungen sind unabdingbar. Die Kinder von heute, sind wir uns ehrlich, wachsen einem schneller über den Kopf als sie es damals taten.

(0)
unbekannt (5)
12.03.2010 12:42 Uhr
Erzieher

Ich glaube dir aufs Wort. Allerdings muss man sagen, dass sich das nicht vor 30 Jahren ereignet hat, sondern sicherlich noch immer an der Tagesordnung ist. Schon seltsam, dass jemand der für Kinder und Jugendliche so gar nichts übrig hat,einen solchen Beruf hat. Es muss wohl am Verdienst liegen.

(0)
kremsmuenster-aktuell (2)
12.03.2010 15:39 Uhr
ösinger

herr Ö ist nach wie vor jemand vor dem man sich als schüler fürchtet!!

(0)
betroffen90er (2)
12.03.2010 11:44 Uhr
Pater P.

Nachdem mein Beitrag leider auch gelöscht wurde, da ich den vollen Vornamen des Paters nannte der mich in den 90er Jahren sexuell missbraucht hat, versuch ichs nun nochmal.

Hat außer mir keiner Erfahrungen mit Pater P.? Kostenlose Mathematik-Nachhilfe Stunden etc.?

(0)
ehemalig (1)
17.03.2010 10:43 Uhr
Pater P

Hi,

ich wurde ebenfalls in den 90iger jahren sexuell missbraucht, jedoch von einem anderen Pater.

(0)
AlbertH (3)
17.03.2010 09:54 Uhr
Versuche es auf wordpress.

Auf kremsmuenster.wordpress.com wird der volle Name nicht so schnell gelöscht. Es gibt schon mindestens 600 Beiträge. Und auch ganz offensichtliche Fälle, angefangen von Überschreitungen, die zum Austesten des süßen kleinen Lausbuben anfingen, bis zu den Fällen, die offensichtlich diejenigen behandeln, die ausgetestet wurden, mit offensichtlichen Namen. Was deinen Fall betrifft, so bist du nicht der einzige. Ich z.B. erinnere mich noch an Folgende Situation. Ein Mitschüler sagte zu mir etwa 88 oder 89: "Du ich glaube, der Fig ist Schwul."
"Warum, echt?" "Als ich bei ihm am Schoß gesessen bin, da hatte er einen Steifen."
Darauf antwortete ich: "Vielleicht ist das, weil er schon erwachsen ist und da hat man schon einen größeren Schwanz."

(0)
AlbertH (3)
17.03.2010 09:41 Uhr
unbekannt (5)
12.03.2010 12:52 Uhr
PP

Ich kann dir in diesem Fall nur raten, melde es, hier ist es vielleicht noch nicht zu spät, hier könnte noch jemand belangt werden, und ich bin sicher, es werden sich noch einige zu dieser betreffenden Person melden.

(0)
unbekannt (5)
12.03.2010 12:47 Uhr
P.P.

Ein Junge hat sich vor einigen Jahren einer mir bekannten Person anvertraut, bezüglich eines P.P. (Informatik, Mathematik). Die Eltern des Jungen wollten oder konnten damals nicht ausreichend gegen PP vorgehen. Allerdings ist vor einigen Jahren PP gänzlich vom Schulbetrieb entfernt worden. Ich denke du meinst die gleiche Person?

(0)
hrkommentar (11)
12.03.2010 12:08 Uhr
habe nur davon gehört

falls dem so ist würde ich erstmal eine email an die oö redaktion schicken bzw dich mit der meldestelle in verbindung setzen. du kannst ja dabei anonym bleiben...ich hoffe du kannst dich dazu aufraffen

(0)
betroffen90er (2)
12.03.2010 11:10 Uhr
Vorfälle in den 90er Jahren

Mich wundert beim lesen dieser Kommentare sehr, dass immer nur von den 80er Jahren oder vom Zeitraum davor die Rede ist.
Das wirkt so, als ob es all diese Dinge in den 90er Jahren nicht mehr gegeben hätte - was natürlich Schwachsinn ist, weil sie da genau noch so passiert sind.
Aus strafrechtlicher Sicht sind die Vorfälle in den 90er Jahren sogar noch interessanter, weil diese noch nicht verjährt sind.
Und wenn es darum geht unsere Kinder - oder die Kinder von anderen - zu schützen, dann find ich es noch viel wichtiger, dass auch die Taten von Patres (und nicht nur Patres), die jetzt noch aktiv sind ans Licht kommen.

(0)
hrkommentar (11)
12.03.2010 10:59 Uhr
genau asu diesem grund

sollte es eine initiative der altkremsmünsterer geben die solche vorfälle sammelt und dann die jeweiligen zur verantwortung zieht.
wo bleiben die ganzen juristen, hier gibt es zwar kein geld zu holen aber vielleicht kann dem einen oder anderen menschen geholfen werden.

(0)
unbekannt (5)
12.03.2010 12:54 Uhr
Altkremsmünster

Kannst du uns bitte aufkären, was Altkremsmünsterer sind und welche Funktion und Aufgabe sie haben?

(0)
kremsmuenster-aktuell (2)
12.03.2010 15:46 Uhr
altkremsmünsterer

altkremsmünsterer sind ehemalige schüler des gymnasiums in kremsmünster, die dort auch maturiert haben.

(0)
Kommentarleser (160)
12.03.2010 10:54 Uhr
Verbündetensuche

Wenn Du alleine nicht Manns genug bist dem Grappscher eins auszuwischen, dann laß es bleiben oder geh zum Psychofuzzi.

(0)
ilias (3)
12.03.2010 12:56 Uhr
@kommentarleser

einen wirklich nützlichen Beitrag hast du zu dieser causa noch nicht abgeliefert. Überdenke deine Teilnahme an dieser Diskussion, denn durch destruktive Äusserungen denen gegenüber die nach so langer Zeit ihr Schweigen brechen disqualifizierst du dich mächtig und nachhaltig

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 09:56 Uhr
Wenn man sich anschaut, was hier alles ...

... ans Licht kommt, dann wundert man sich nicht mehr über den Zustand unserer Gesellschaft.

Es ist ja bekannt, dass aus Opfern oft Täter werden. Vor allem in diesem Bereich, und vor allem Männer (weil die sich prinzipiell schwerer tun mit der Opferrolle).
Ich will damit keinem etwas unterstellen, vor allem nicht jenen, die sich hier outen.
Die haben es ja offenbar geschafft, damit halbwegs ins Reine zu kommen.

Aber was ist mit denen, die das nicht geschafft haben?
Die sich an dem hier nicht beteiligen, weil sie inzwischen selbst Butter am Kopf haben?

Vielleicht hilft der Hype, diesen Teufelskreis endlich zu durchrechen...

Noch etwas:
Hat sich schon jemand Gedanken darüber gemacht, ob die Täter der 70-er-Jahre vielleicht auch Opfer der 50-er waren?
Das soll keine Rechtfertigung sein!
Aber Verständnis hat auch der schlimmste Täter verdient, wenn es Gründe dafür gibt...

(0)
kleinemaus (1394)
12.03.2010 09:52 Uhr
Der Zölibat ist schuld

Diese perverse Lebensquälerei von Priestern und Ordensleuten ist die Ursache allen Übels in der Kirche.
Bedenkt man, welche sonstigen Verbrechen im Namen der Kirche im Zeitraum von über tausend Jahren an der Menschheit begangen wurden (Völkermord an den Indios, Inquisition, Frauenverbrennungen usw.) dagegen waren Adolf Hitler und seine Kumpane ein Lercherl. Nachdem aber beim kleinsten Verdacht der Wiederbetätigung alle sofort am lautesten schreien, jetzt aber die Gutmenschenmafia betreten schweigt, keimt der Verdacht der systematischen Vertuschung bei allen sonstigen Einrichtungen. Irgendwie drängen sich da Parallelen zum Fall Kampusch auf. Auch dort stinkt es nach wie vor ganz nach oben.

(0)
augustus2000 (42)
12.03.2010 16:20 Uhr
unglaublich

sie lassen selbst dieses thema nicht aus um ihren a.h. ein bisschen zu verteidigen und auf die "gutmenschen" hinzuhauen. wie schäbig.

aber ich nehme an sie sind darauf auch noch stolz, als "schlechtmensch".

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 18:19 Uhr
So weit hab ich gar nicht gelesen ...

... mir ist schon bei dem Unsinn, den sie zum Thema geschrieben hat, die Galle hochgekommen.

Nachdem ich heute an anderer Stelle so ein Lercherlschaas-Argument verteidigt habe, möchte ich ausdrücklich klarstellen:
Dort (wo ich zugestimmt habe) ging es um relativ harmlose Burschen und Wehrsportler (im Vergleich mit den Tätern dieses Themas).

Von dem aber, was sie hier von sich gibt, indem sie Hitler und Lercherl in einem Satz erwähnt, möchte ich mich ausdrücklich distanzieren!

Adolf Hitler und seine Kumpane sind gegen überhaupt NICHTS ein Lercherl!

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 10:00 Uhr
Der Zölibat ist nicht schuld!

Das ist Unsinn, und wenn du die Zeitung nicht nur zum Leberkäs einwickeln verwendetest, dann wüsstest du das...

(0)
hrkommentar (11)
12.03.2010 09:47 Uhr
ursache

soll keinesfalls eine entschuldigung für irgendetwas sein was vorgefallen ist.
da alle beschuldigten patres in kremsmünster in die schule gingen und ein solches verhalten ja nicht von irgendwoher kommt liegt es wohl sehr nahe dass ihnen in ihrer schulzeit selbiges passiert ist. dass damals derartige vorfälle totgeschwiegen wurden dürfte bekannt sein. die verantwortlichen von damals werden natürlich schon alle tot sein.
wenn man nun die ganzen vorfälle aufklären will sollte durchaus auch das erziehungsumfeld der täter beleuchtet werden - ein einfaches "ja ich gebs zu es ist so passiert" bringt meiner meinung nach keinem was

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 11:52 Uhr
Ah, da hatte einer denselben Gedanken!

Hatte ich übersehen (siehe ein paar Postings weiter oben "...dass aus Opfern oft Täter werden").

Ich stimme dir zu, dass auch das mit einbezogen werden sollte.
Zum einen, weil ich - offenbar im Gegensatz zu den Wurschteln, die hier in heiliger Empörung ihren Senf dazugeben - auch bei den abscheulichsten Verbrechen den Grundsatz von umstände-bedingtem Verständnis auch für den Täter und von mildernden Umständen nicht fallen sehen möchte.
Zum anderen - und das ist wichtig und sinnvoll auch für das Heute - weil die Erkenntisse daraus Rückschlüsse auf die potentiellen und tatsächlichen Täter und Opfer von heute und morgen(!) bringen können...

(0)
eulenauge (14386)
12.03.2010 12:09 Uhr
Na, da sind wir aber froh, daß Du Deinen

Senf ganz ohne heilige Empörung dazugibst - da mundet er gleich viel unheiliger.

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 18:23 Uhr
Freut mich, dass dir mein Senf schmeckt!

Ist ein extra süßer Weißwurschtsenf.

Mir schmeckt dein mit Ironie gewürzter auch ganz gut.

So ein bunter Haufen sind WIR, wir Senfgeber, gell ...

(0)
mj90krems (9)
11.03.2010 22:16 Uhr
Konsequenzen?

Ich bewundere den Mut der Opfer die nun bereit sind auszusprechen welche kranken Sadisten dort am Werk waren. Leider befürchte ich auch dass die bisherigen Fakten nur unzureichend beschreiben was dort in den 80ern wirklich passiert ist.

Persönlich kann ich mich glücklich schätzen dass ich damals nie zu den berüchtigten "Nachhilfestunden" eingeladen wurde und damit kein Opfer sexueller Übergriffe seitens von Pater A. aka Fig wurde. Aber das "Rote Sofa" und Züchtigungen mit seiner "Peitsche" waren ein offenes Geheimnis seiner Praktiken im "Hades". Die angesprochenen Demütigungen und Misshandlungen sind daher leider nur die Spitze des Eisbergs.

Ich hoffe daher dass Pater A. seiner gerechten Strafe nun nicht entgehen wird, auch wenn die Reaktionen der Verantwortlichen alles andere als einen offenen Umgang mit dem Thema vermuten lassen. Ich zähle auch auf integre Persönlichkeiten in Kremsmünster die möglicherweise heute bereit sein könnten endlich offen zu sprechen.

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 10:04 Uhr
kranke Sadisten

Das ist ein gutes Stichwort!

Man sollte langsam von der sexuellen Dimension wegkommen.
Das kommt beim Sadismus nur dazu, weil´s praktisch ist.
1. weil man über die Sexualität am leichtesten in die Intimsphäre eines Menschen eindringen kann, und damit Macht über ihn erlangt
2. weil´s auch noch geil ist.

Aber das Hauptaugenmerk bei der Frage nach den Motiven der Täter sollte auf dem Sadismus liegen...

(0)
unbekannt (1)
12.03.2010 01:27 Uhr
wer a sagt, muss auch b sagen

hab jetzt einiges von a.m. gelesen. für mich war's b.p., ein fratz, das böseste. er verfolgte mich einige jahre (70er). dieses böse, gepaart mit absoluter humorlosigkeit hat viele misshandelt und verführt. möge gott ihn nicht schützen!

(0)
mj90krems (9)
11.03.2010 22:13 Uhr
Bitte an die Redaktion

Nachdem die Redaktion meinen vorherigen Beitrag wohl wegen einer konkreten und vollen Namensnennung des Täters gelöscht hatte, bitte ich diese unabhängig von rechtlichen Bedenken auch auf die Situation der Betroffenen Rücksicht zu nehmen.

Ich möchte feststellen, dass die Kommentare in diesem Forum sehr ernst zu nehmen sind und als solche allesamt authentische Stellungnahmen darstellen.

(0)
online-redaktion (530)
12.03.2010 10:43 Uhr
Wir nehmen alle...

...Postings ernst. Wir freuen uns, dass unsere Plattform zum Austausch von Erfahrungen derart rege genutzt wird. Dies darf aber nicht dazu führen, dass gegen das Mediengesetz verstoßen wird. Darauf haben wir - bei allem Respekt vor den teils schrecklichen Erlebnissen - zu achten.

(0)
mj89 (9)
11.03.2010 22:32 Uhr
mein posting wurde auch gelöscht ...

obwohl es sachlich war ... es soll wohl niemand erfahren, wie der Herr mit Nachnamen heißt ...

Vielleicht sollte man ein geeignetes Forum auswählen, wo die Erfahrungen ungefiltert hineinlaufen können ?

(0)
online-redaktion (530)
12.03.2010 10:35 Uhr
Das Mediengesetz zwingt uns

@mj89: Namensnennungen in Zusammenhang mit dem Vorwurf einer strafbaren Handlung verstoßen unzweifelhaft gegen das Mediengesetz. Deshalb sind wir gezwungen Beiträge, in denen Beschuldigte identifizierbar dargestellt werden, zu sperren.

Dies hat ja auch einen Sinn, denn ansonsten könnte hier jeder jeden irgendeines Deliktes beschuldigen ohne den Wahrheitsbeweis antreten zu müssen.

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 11:53 Uhr
ohne den Wahrheitsbeweis antreten zu müssen.
ennsegger (744)
12.03.2010 10:43 Uhr
Dann halten Sie sich....

gefälligst auch bei den unqualifizierten Nazi-Anwürfen an FPÖ-Politiker an dieses Mediengesetz!

(0)
hrkommentar (11)
12.03.2010 09:48 Uhr
fehler beim interface

es kann auch sein dass das eingabefeld nicht funktioniert hat...

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 09:47 Uhr
Vielleicht solltet ihr davon Abstand nehmen ...

... die Täter per Nachname zu outen.

Dass das Zeitungen verboten ist (und deshalb solche Postings entfernt werden MÜSSEN) hat ja einen Grund.
Könnt ihr wirklich ermessen, was ihr damit möglicherweise auslösen könnt?
Wirklich?

Wenn´s dich so drängt (ich kann´s nicht be-urteilen, und ich ver-urteile es sicher nicht), dann geh doch zum Staatsanwalt!

(0)
Internerdhoernchen (5011)
12.03.2010 10:03 Uhr
Diesem Posting stimme
stoeffoe (9009)
12.03.2010 11:55 Uhr
Das ist ein Lichtblick!

Offenbar ist deine ARME-Infektion doch nicht nicht so weit fortgeschritten zwinkern

(0)
Internerdhoernchen (5011)
12.03.2010 12:03 Uhr
Es war ein Versuch

Ich habe es geahnt, dass es ein Fehler ist, einem RGP (Rechts-Grotesk-Poster) zuzustimmen.

(0)
eulenauge (14386)
12.03.2010 18:28 Uhr
War das nicht die AS-400, die ein

Report Generating Programm hatte? zwinkern Naja - manche posts sind ja eh eher so was in der Richtung - automationsgestützte Programmabarbeitung zwinkern

(0)
stoeffoe (9009)
12.03.2010 18:25 Uhr
Warum bewertest du den Versuch ...

... als fehlgeschlagen?

Passt doch eh so!

Hast du den zwinkern übersehen?

Oder bist du beim Ironie einstecken nicht so gut wie beim Austeilen...

(0)
unbekannt (1)
11.03.2010 18:35 Uhr
Ihr kennt die Erdbeeren und die Schokolade

genauso gut wie ich. Wir kennen den Hades und die rote Couch. Ich weiß was Fig vielen von uns angetan hat. Darüber hinaus spüre ich noch gut den Schlüsselbund auf meinem Hinterkopf - Tag Herr Fekt! Ich wünsche Fig der alten Sau ein langes Leben und hoffe dass er sich noch nicht dement gesoffen hat, damit er die Last seiner Schuld noch lange erlebt. Willkommen in unserer emotionalen Welt, willkommen in der Nox Aeterna

(0)
mj90krems (9)
11.03.2010 22:19 Uhr
Exzentriker

Auch ich wünsche Pater A. aka Fig vorsichtig ausgedrückt nur alles schlechte dieser Welt. Aber verglichen mit ihm erscheinen mir heute Exzentriker wie Pater N. ("türkisch tanzen") und Pater F. ("Schlüsselbund") mit der nötigen Distanz fast schon als vernachlässigenswerte Exzentriker, wenn auch ihre damaligen Praktiken für sich alleinstehend schon objektive Misshandlungen darstellen.

(0)
leonhard_minutillo (4)
11.03.2010 21:26 Uhr
Richtig

Den fekt mit dem Fig zu vergleichen bzw das auf eine ebene zu stellen, das ist in der tat sehr unfair.

(0)
unbekannt (1)
12.03.2010 01:22 Uhr
Fig ./. Fekt

da hast du recht minox.... aber wo ist denn wirklich der unteschied? meschnverachtend war doch beides. das eine brutaler und schädlicher aber doch genauso zerstörerisch!

(0)
Rapid09 (580)
11.03.2010 18:04 Uhr
Kremsmuenster

Ich war nicht in Kremsmuenster aber ich bin schon gespannt auf die ersten Wortmeldungen von Schuelern in anderen Internaten, z.B Konvikt in Ried/I, Paetrinum Linz oder Dachsberg. Letztere hatten ja schon einen Kinderpornopater vor ca. 10 Jahren in der Zeitung. Wenn das so weiter geht kann man nur sagen "Gute Nacht r.k. Kirche, der letzte schaltet das Licht aus"

(0)
kleinemaus (1394)
11.03.2010 17:43 Uhr
In St. Isidor in Leonding

wurde in den 80 igern ein behindertes Mädchen im Keller des Wohnheimes von Burschen zig-fach sexuell mißbraucht.
Der damalige Heimleiter Pater E. versuchte die Vorfälle zu vertuschen und setzte keine Konsequenzen gegen den weiteren Mißbrauch des Mädchens. Wenn man nicht durch Zufall damals am Posten Leonding hellhörig geworden wäre, wäre dieses Matyrium nie aufgeflogen.
Wenn ich die Seiten so durchlese, was da alles passiert ist und wie die Kirche die Perversionen ihrer Mitarbeiter vertuschte, möchte man am liebsten die Amtskirche mit Napalm und Flammenwerfer niederbrennen.

(0)
Pedro1970 (2)
11.03.2010 17:30 Uhr
geplatztes Trommelfell

und weisst Du warum der G.G. diese besagte Watschn bekommen hat ?
Weil er sich am Sonntag ein Eis aus der Küche geholt hat. - und dafür ein geplatztes Trommelfell - das zählt für mich zu sadismus.

(0)
Epple_Martin_MJ87 (6)
11.03.2010 17:15 Uhr
Schlechtes Krisenmanagement

Die antiquierten Erziehungsmethoden in Kremsmünster in den 80er Jahren waren weithin bekannt und akzeptiert. Was heute als Missbrauch angesehen wird, wurde damals entweder toleriert oder aber von Konvent, Lehrkörper und Eltern gleichermassen als positiv und im Sinne einer guten humanistischen Kindeserziehung begrüsst.

Daher ist es doch völlig sinnlos und zeugt von mangelndem Verständnis von Problem und schlechtem Krisenmanagement seitens der Abtei, wenn man jetzt gleich einmal ein paar pensionierten Patres ihre Ämter entzieht und sie so an den Pranger stellt. Es hilft den ehemaligen Erziehern nicht dabei, einzusehen, was (ex post, nach heutigen Massstäben wohlgemerkt) bereits damals vielleicht hätte hinterfragt werden sollen und es hilft denen, die darunter gelitten haben, auch nicht wirklich dabei, es z.B. für die Erziehung und Ausbildung der eigenen Kinder besser zu machen.

Der Abtei ist dringendst zu empfehlen, ein geeignetes und dialogfähiges Krisenmanagement zu installieren.

(0)
Pedro1970 (2)
11.03.2010 17:44 Uhr
schlechtes Management

wir beide waren in der selben Klasse,
war heute bei der Pressekonferenz im Wintersaal, ich glaube der Abt Ambrosius meint es ernst, und er will Aufklärung über die Geschichten.
Es wäre jedoch an der Zeit, daß sich die beschuldigten Patres mindestens öffentlich, (wenn geht bei allen "missbrauchten" )entschuldigen,
und nicht der ganze Spass bei irgendeiner Kommision in Linz liegt, denn bis die fertig sind, sind die Patres schon verstorben.....
Noch nicht wurde die Komponente des seelischen Mißbrauchs beleuchtet, und daß einige Kinder im Internat "gebrochen" wurden, und die müssen Ihr ganzes Leben (und in Ihren Beziehungen) damit fertig werden.

(0)
tacitus (1722)
13.03.2010 16:52 Uhr
menschen brechen

ich war in einem anderen kirchl.internat (MJ 1964) in oö, wo viele buben zerstört wurden.sie wurden in die sucht getrieben, sind am alkohol gestorben oder banal im leben gescheitert.nichts spektakuläres, nichts für eine headline in der zeitung- einfach ein zerstörtes leben, das noch einige mitgerissen hat.F.Rieger hat das beschrieben in :Internat in L-ein lehrer darauf angesprochen, auf diese verbrecher der psych.zerstörung "das Petrinum ist eben nichts für sensible !"-alle diese opfer, auch ich, können uns unseren schmerz behalten und unser verpfuschtes leben.ein paar schmalzige wort vom card,schönporn als trost.

(0)
Epple_Martin_MJ87 (6)
11.03.2010 18:08 Uhr
Ignoranz schützt nicht vor Langzeitschäden

Abt Ambros ist ganz offensichtlich nicht Herr der Lage. Obwohl ihm sicherlich beste Absichten zu unterstellen sind, würde ich die Angelegenheit lieber in professionellen Händen wissen. Zum Wohl des Stiftes und aller, die damit zu tun haben, insbesondere auch der Altkremsmünsterer, ebal ob sie sich nun direkt betroffen fühlen oder nicht.

Jetzt fällt es uns Altkremsmünsterern auf den Kopf, dass wir es noch nie geschafft haben, uns vernünftig und interessensdienlich zu organisieren. Ausser dem profil- und zahnlosen Altkremsmünsterer-Verein, dessen Leitung weder ansatzweise persönlichkeitsstark noch qualifiziert genug wäre, diese delikate Angelegenheit handzuhaben, gibt es schlicht keine Plattform, auf die man jetzt konkret aufbauen könnte, um hier die Dinge im Interesse aller Beteiligten zu kanalisieren und einer vernünftigen, strukturierten Diskussion zuzuführen.

Auf diese Weise können alle Beteiligten nur verlieren, die Frage ist nur wie hoch.

(0)
lx184 (10)
11.03.2010 18:16 Uhr
Was tun?

Was schlägst du vor? Willst du dich andererwärts organisieren. glaubst du dass dann alle die hier ( ausser dir) unter einem Pseodonym schreiben, sixh auf ein Bier treffen und das alles diskutieren?
...allein mir fehlt der Glaube.....

(0)
Epple_Martin_MJ87 (6)
11.03.2010 18:36 Uhr
Interessensvertretung

Wir, die Altkremsmünsterer, sollten auf jeden Fall eine starke (und unbequeme) Interessensvertretung in die Diskussion einbringen. Es kann doch nicht sein, dass diese Diskussion einfach über die Köpfe der damaligen Kinder und direkt Betroffenen hinweg stattfindet!

(0)
Michael12345 (3)
12.03.2010 22:15 Uhr
Schlammschlacht?

Falls es solche Vorkommnisse gegeben hat, sind sie natürlich aufs Schärfste zu verurteilen. Offenbar herrschten damal wirklich andere Zeiten. Was mich aber doch etwas betroffen macht, ist dass sich in diesem Forum offenbar just diejenigen ehemaligen Schüler breit zu Wort melden und "Aufklärung" einfordern, die damals selber als schwererziehbar galten. Warum ist das so? Vielleicht weil sie selber mal die eine oder andere Ohrfeige eingeheimst haben, und das noch nicht verarbeitet haben? Es gab da zum Beispiel einen M.E., der die Patres häufig offen verachtetete und herabsetzte, regelmässig jähzornig war, Holzsessel durch Klassenzimmer warf, nebenbei ein masslosser Schwadronierer und Angeber war, etc. Auch dass müsste aufgeklärt gehören, wenn schon denn schon. Bei aller Verachtung für jegliche Art von körperlicher Gewalt oder sexuellen Übergriffe seitens der Patres, kann es ja sein dass diese manchmal schlicht überfordert waren mit einigen Zöglingen mit grundschlechtem Charakter und Ethik

(0)
unbekannt (1)
13.03.2010 01:08 Uhr
M.E.

Ich lach mich tot. Meinst Du *den* M.E., den halbstarken Müllviertler, der sich immer und überell so unheimich engagiert hatte, und vorgab auf seinem teuren Schlagzeug auch noch spielen zu können? Das gibt's ja nicht. Nach 25 Jahren werden ich an diesen kranken Typen erinnert. Mein Tag ist jetzt defintiv versaut.

Und ausgerechnet dieser eine M.E. plustert sich weiter oben auf und da gross aufdecken und die Patres noch weiter anschwärzen.

Das gibt dem ganzen ja ein ganz neues Gesicht.

Soviel zum Thema Glaubwürdigkeit..

(0)
unbekannt (1)
13.03.2010 15:18 Uhr
@Hans-Peter

wozu dieser persönliche Angriff hier? Hast Du noch eine Rechnung mit M. E. offen, dann klär das doch am besten direkt mit ihm! War selbst mal in der gleichen Abteilung mit ihm, der war schwer in Ordnung.

Inhaltlich hat er hier doch völlig recht, dass es ein gscheites Krisenmanagement braucht. Und wo bitte hätte er hier irgendwen angeschwärzt? Im Gegenteil, er kritisiert oben doch indirekt nur das Konvent, weil die ihre eigenen Leute etwas vorschnell an den Pranger stellen.

(0)
Michael12345 (3)
13.03.2010 01:23 Uhr
M.E.

Ja genau den meine ich. Zum Glück hatte ich nicht viel mit ihm zu tun, ich weiss nur dass er in seiner Klasse äusserst unbeliebt war und vor allem immer wieder die Patres heruntergemacht hat, zum Beispiel indem er sie als "rückständige Pfaffen" bezeichnet hat. So einem hätte selbst der Papst eine g'sunde Watsch verpasst.

PS: Ausserdem war er ständig mit einer derart masslos übertriebenen Selbstdarstellung beschäftigt, das einem echt schlecht wurde. Und das ständig, über Jahre. Wohl im Versuch sich besser darzustellen als er tatsächlich war (er war nur oberes Mittelmass, wollte aber immer als Teil der sog. "Elite" gesehen werden wozu er aber sicher nicht gehörte - er war zwar nicht dumm, aber eben auch nicht unter den wirklich Intelligenten, die es ja in seinem Umfeld auch gab).

Warum sage ich das? Weil er sich eben des öfteren mit besagtem Pater A. überworfen hatte. Irgendwann ist ihm halt der Kragen geplatzt, und hat M.E. eine schallende Ohrfeige verpasst...

(0)
tacitus (1722)
13.03.2010 16:59 Uhr
herrschaftsgefälle

ein grosser starker erwachsener mann gegen einen heranwachsenden buben-eine ungleichheit von vornherein.die patres waren ausgebildete pädagogen und die konnten sich nur mit abwatschen helfen ?aber verteidige nur deinen schläger pater "die dümmsten kälber-wählen ihre schlächter selber !"

(0)
eulenauge (14386)
13.03.2010 15:55 Uhr
Die Herren Patres als "rückständige

Pfaffen" zu bezeichnen - eine Meinung, der denn doch ein wesentlicher Teil der Bevölkerung anhängt - ist also Grund genug für eine "Gsunde Watschn": Man könnte das auch als Folter oder Quälen eines Gefangenen bezeichnen, Tatbestände des StGB.

Naja: Meinungsfreiheit im Sinne der hl. Inquisition eben, der unser jetziger pontifex maximus ja vorstand.

Wurde in Kremsmünster auch gerädert, gevierteilt, wurden Hexen verbrannt? DU hättest das ja unterstützt, nicht wahr?

(0)
stoeffoe (9009)
13.03.2010 17:33 Uhr
Pfaffe ist ein Schimpfwort...

...darüber herrscht wohl auch Konsens in einem wesentlichen Teil der Bevölkerung.

So wie Kieberer zB.

Wenn jemand darauf mit Gewalt reagiert ist das natürlich übertrieben und sowieso prinzipiell abzulehnen.

Weil's ja auch prinzipiell keine 'gsunde' Watschen gibt.

Aber das ändert nichts daran, dass es ein Schimpfwort ist.

Und auch die Verwendung von Schimpfwörtern ist prinzipiell abzulehnen.
Oder?

(0)
eulenauge (14386)
13.03.2010 17:44 Uhr
@ stoeffoe: Wir leben nicht im gleichen

Land oder nicht in der gleichen Zeit. Kiwara ist eine Wiener mundartliche Berufsbezeichnung, und Pfaffen...

Na bei Deiner allumfassenden Bildung wirst ja schon vom Pfaffenspiegel gehört haben.

Es ist ein sehr gebräuchliches, wenn auch leicht verächtliches Wort.

Man sollte es verwenden dürfen.

(0)
unbekannt (1)
13.03.2010 14:40 Uhr
Sehr unfair

Welche Art von charakterschwachen und armseligen Persönlichkeiten hat diese Institution eigentlich hervorgebracht, dass sie noch nach 25 Jahren anonym auf ehemaligen Mitschülern herumhacken müssen? Und dies, obwohl der hier Beschimpfte selbst es nicht nötig hat, sich hier hinter Pseudonymen zu verstecken und im Grunde genommen mit seinem trefflich formulierten Beitrag oben erstens eine sehr sachdienliche Diskussion auslöste und zweitens die ehemaligen Erzieher ja in Schutz nahm. Unverständlich, polemisch und armselig sind solche persönlichen Angriffe! Ihr seid selbst das beste Beispiel dafür, dass die Gewalt offensichtlich nicht nur von den Erziehern ausging.

(0)
hrkommentar (11)
11.03.2010 20:34 Uhr
Epple_Martin_MJ87 (6)
12.03.2010 00:13 Uhr
Interessensvertretung

Wer hat Ideen, wie man das angehen könnte? Glaubwürdig wäre wohl eine Art Sprecher aus den betroffenen Jahrgängen der Altkremsmünsterer zu finden, der gewandt genug ist, nicht in den Mühlen der Medien, der staatlichen und kirchlichen Institutionen, Ombudsstellen etc. unterzugehen. Es kann aus meiner Sicht keine ernsthafte Aufarbeitung geben, ohne dass die Betroffenen massgeblich an diesem Prozess beteiligt werden.

Professionelles Krisenmamagement erschöpft sich keineswegs in Vorwürfen einerseits und ein paar plakativen Konsequenzen ohne Tiefgang andererseits, sondern findet glaubwürdige Lösungen via Dialog. Auch insofern ist die heutige Selbstgeisselung der Abtei nur als Zeichen der Hilflosigkeit und des Unverständnisses zu deuten. Die Diözese lässt bislang ebenso kein vernünftiges Krisenmanagement und auch kein wirklich ernstzunehmendes Angebot zum Dialog erkennen; es genügt doch nicht, einfach nur eine Stelle einzurichten, bei der "Betroffene sich melden können".

(0)
mj90krems (9)
12.03.2010 09:17 Uhr
Gute Idee

Ich denke eine Soldidaritätsgemeinschaft ehemaliger Schüler könnte den Opfern eine Plattform bieten sich zu artikulieren ohne sich persönlich in die Öffentlichkeit stellen zu müssen. Ein Sprecher alleine wird wohl nicht reichen, wenn dahinter nicht eine kritische Masse von ehemaligen Schülern der 80er Jahre steht, also zumindest einer Handvoll Leuten pro Jahrgang die sich solidarisch zeigen ohne sich selbst zu stigmatisieren.

Es wird ein offener Umgang vorgeheuchelt, aber gleichzeitig die Glaubwürdigkeit der Opfer in Frage gestellt, wie gerade erst von Schönborn. Soll man sich in dieser Situation also "vertrauensvoll" an die kirchlichen Stellen wenden, während sich die Täter ohnehin durch die nahende Verjährung der Vorfälle in Sicherheit wiegen? Die Stellungnahmen von P. Alfons sind schlicht zum kotzen, zeigen uns aber zumindest dass wir es immer noch mit derselben Person zu tun haben. Von Seiten des Klosters und der Altkremsmünsterer erwarte ich daher auch rein gar nichts.

(0)
mj89 (9)
12.03.2010 10:51 Uhr
@ altremsmünsterer-verein

die haben es bis jetzt nicht einmal geschafft, auf ihrer website auch nur irgendeine stellungnahme abzugeben ... hilfloser geht es ja gar nicht! und auch das gymnasium reagiert auf der homepage erstaunlich knapp ...

ich fürchte, martin hat es exakt erkannt: die sind hilflos, unprofessionell und massiv überfordert!

(0)
mj89 (9)
11.03.2010 17:34 Uhr
denk noch mal drüber nach ...

lies doch bitte mal das Posting von User "Schlafsaal" [12:24], Titel "Auferstehung?" ...

das würde der Version von "nach damaligen Vorstellungen ok" doch ein mehr oder weniger großes Fragezeichen hinzufügen, oder?

was das Prügeln betrifft, liegst du wohl leider gar nicht so falsch - da war das unrechtsbewusstsein nicht so gross. aber wenn es um sexuelle übergrife geht, gilt das auch aus dieser perspektive ganz sicher nicht!

(0)
Epple_Martin_MJ87 (6)
11.03.2010 18:23 Uhr
damalige Akzeptanz bzw. Toleranz

Es ist keineswgs gemeint, dass die Vorkommnisse per se zu tolerieren sind. Vielmehr wollte ich in meinem Statement zum Ausdruck bringen, dass die Dinge damals für alle Beteiligten (ausser für uns Kinder natürlich) offensichtlich akzeptabel bzw. tolerierbar waren. Ansonsten hätte es ja damals bereits breitere Diskussionen geben müssen. Natürlich ist es möglich, dass nicht immer alles "nach aussen" gedrungen ist, aber im Grossen und Ganzen wussten Eltern, Lehrkörper und Konvent doch durchaus bescheid.

(0)
lx184 (10)
11.03.2010 17:30 Uhr
es gab und gibt nichts zu tolerieren

ich denke nicht dass alles toleriert oder als positiv bewertet wurde, weil gar nicht alles nach aussen gedrungen ist. Dass man eine "Xunde Watschn" als humanistisches Instrumentarium sieht lass ich mir ja noch irgendwie einreden, aber da Du ja MJ87 bist hast du sicherlich auch Dinge gesehen, die über die "Xunde Watschn" weit hinausgegangen sind. Jeder der in der 4.,5., oder 6. Abteilung bei den damaligen Präfekten L.,N.,B. war hat das mehrmals miterlebt. Von A. red ich jetzt gar nicht.
Ich hoffe dass all jene es heute bei den eigenen Kindern deutlich besser machen- die die ich kenne tun es und das ist gut so. So wurde offensichtlich nicht zuviel zerstört

(0)
mj89 (9)
11.03.2010 16:32 Uhr
Einsicht? Fehlanzeige!

was mich erschüttert ist die ungebrochene kaltschnäuzigkeit.

zuerst wird einmal alles als hirngespinst und kindliche phantasie hingestellt, und dann erdreistet sich P. Alfons auch noch, sich überrascht zu geben, dass sein Tun vielleicht falsch interpretiert worden sein könnte.

Zitat vom Abt: Der Mitbruder sei „sehr betroffen“, dass seine Handlungen als Missbrauch erlebt worden seien.

Einsicht? Fehlanzeige!

Falls das stimmt, was der Poster mit Nickname "Schlafsaal" weiter unten schreibt ("Auferstehung ...?"), dann hat das Stift ja sogar gewusst, welch Geistes Kind sie da mit der Leitung eines Internats betraut ... Das wäre noch unfassbarer als alles andere zusammen ...

(0)
leonhard_minutillo (4)
11.03.2010 16:24 Uhr
was is los, die herren "altkremsmünsterer"?

warum seid's denn alle so wahnsinnig anonym?

was macht denn der alfons heutzutage? beten? würd ich auch an seiner stelle, haha.

(0)
lx184 (10)
11.03.2010 16:53 Uhr
wir wissen ja wer gemeint ist...

willst Du Deinen Namen morgen in der Zeitung sehen??
Willst Du dass deine Familie nach deiner Vergangenheit befragt wird?? Die Causa Groer ist 15!! Jahre her und jeder weiss heute noch Bescheid. Willst Du dass man Dich in 15 Jahren noch mit dieser jetzigen Geschichte in Verbindung bringt? Dann nur zu.

(0)
leonhard_minutillo (4)
11.03.2010 18:30 Uhr
haha!

ich kann ja mit stolz behaupten, dass ich da wegen "insubordination" rausgeflogen bin.

(0)
Bjargi (39)
12.03.2010 07:32 Uhr
Minox

Richtig gut Minox. Und weil Du einen unverarbeiteten Groll hegst, ist jetzt die Zeit für Revanche, richtig?

(0)
leonhard_minutillo (4)
12.03.2010 09:43 Uhr
groll?

servus, wer spricht denn da?

gar so einen groll heg ich nicht,ich hab auch keine anschuldigungen erhoben, oder? hab den anachronistischen zirkus sehr gut überstanden... aber anscheinend nicht alle, und wenn die gschichten mit der peitsche (!) etc. stimmen, dann grausts mir schon gewaltig, im nachhinein - gewusst hab ich davon nichts - du?

der f.jedenfalls, der war meiner ansicht nach nur ein bissel grob und hat sich manchmal eben nur mit seiner berüchtigten nuss helfen können, is aber ein gentleman.



grüsse aus berlin ;L.

(0)
ilias (3)
12.03.2010 09:10 Uhr
Revanche

es geht doch nicht um Revanche. Es geht darum Dinge gerade und ins Licht zu rücken.
Revanche ist der falsche Motor....

(0)
mj90krems (9)
12.03.2010 08:59 Uhr
Revanche?

Ich denke viele der Postings hier zeigen "unverarbeiteten Groll" wenn Du das so nennen willst. Darf man aus diesem Grund deiner Meinung nach keine Revanche, Wiedergutmachung, Rechenschaft, Entschuldigung oder Bestrafung der Täter erwarten?

(0)
stoeffoe (9009)
11.03.2010 17:14 Uhr
Was in der Zeitung steht

Reinhard Mey: "Was in der Zeitung steht"

http://www.reinhard-mey.de/content.php?id=436&render=text_main

(0)
unbekannt (1)
11.03.2010 16:02 Uhr
Pater Alfons und noch mehr

Also ich kann die Sache mit "Saufig! läuft schon jahrzehnte so; das wissen eigentlich alle Altkremsmünsterer. Und dann gibt es da zB die Geschichte, wo Schüler in das Zimmer eines Paters gerufen werden mit "... komm in mein Zimmer, es gibt frische Erdbeeren" Jeder weiß, was damit gemeint und verbunden ist. Die Einladung auszuschlagen traut sich keiner. Schon die um 1955 können dies bestätigen und zB die 1970 geborenen auch - es sind immer die selben Täter.

Und dann noch zu den Watschn. Da gab es einen Schüler (geb 1970) der bekam so eine Watschn, dass er nicht nur verletzt war, sondern auch psychisch so mitgenommen war, dass er in der Folge die weißen Kalkwände im Stift ständig abschleckte - monatelang.

Und fragt eigentlich nach den Schülern, die sich umgebracht haben? Sohn von Antal F. zb.

(0)
1ton (4)
11.03.2010 18:14 Uhr
bist du sicher ?

soweit ich mich (als ehemaliger mitschüler) erinnern kann steht der damalige hang des betroffenen zum ablecken von gegenständen in keinem zusammenhang mit den watschn die er gekriegt hat, das hat er glaube ich schon vorher getan ...

(0)
fouxi (251)
11.03.2010 15:49 Uhr
nicht nur padres haben geschlagen ........

ich kann mich leider nur all zu gut an einen hauptberuflichen nachhilfe lehrer in den frühen 70-ger erinnern (mathes, griechisch etc.) - mit namen ernst radon. der hat auch die schüler an eine wand stellen lassen (zitat: "hände an die hosennaht") und mathem. formeln bzw. vokabeln abgefragt.
und bei jeder falschen antwort hat er zugeschlagen (übrigends auch bei mädchen) dies alles geschah meist auch noch mit dem wissen und der duldung der eltern der nachhilfeschüler ...............

(0)
Internerdhoernchen (5011)
11.03.2010 16:15 Uhr
Daran kann mann

die Leistungen einer Dohnal und unserer starken Frauen erkennen.
1978 entstand auf Dohnals Initiative hin das erste Frauenhaus in Wien. Zuzuschlagen wurde ab diesem Zeitpunkt immer mehr geächtet.
Heute sind wir anscheinend schon dabei, die Vergangenheit aufzuarbeiten.

(0)
unbekannt (2)
11.03.2010 15:07 Uhr
Passierte auch später noch

Ich weiß davon, dass Eingriffe in die Intimsphäre auch noch später vorkamen. So habe ich einmal selbst, als ich nachts auf die Toilette ging, einen Pater aus einem Zimmer eines Mitschülers kommen sehn. Dieser war damals in der Maturaklasse und ich habe ihn am nächsten Tag gefragt, und er meinte er habe die ganze Nacht geschlafen und ncihts gemerkt. Eben der Pater war auch dafür bekannt, gerne mit jüngeren Schülern intime Gespräche zu führen und sie bei der Körperpflege zu beobachten.

(0)
unbekannt (1)
11.03.2010 15:32 Uhr
Pater Petrus Schuster

Soviel zum Thema, dass sich nie ein Pater an den Zöglingen vergriffen hat!!!

(0)
hrkommentar (11)
11.03.2010 15:39 Uhr
bitte unbedingt melden
unbekannt (3)
11.03.2010 13:36 Uhr
PATER N.

Geh ich richtig der Annahme, dass der ebenso beschuldigte PATER N., der Intermins-Konviktsdirektor Ende der 90er (nach Pater A.)ist! Hat er nicht vor seinem langen Aufenthalt in Kärnten Englisch im Stift unterrichtet?

(0)
kein_pater (1)
11.03.2010 13:49 Uhr
ja, ich glaub, der war in kärnten

aber auf alle fälle ziemlich schräg. ein idealist, meistens nett, aber mein kind würde ich ihm aus pädagogischen gründen nicht anvertrauen.

und bezüglich all der postings: wieso reden da alle über die 80er?? und NUR von pater a.?? watschen waren doch auch in den 90er jahren bei manchen immer wieder mal ein probates mittel der disziplinierung und des ABREAGIERENS.

der größte sadist, der dort frei herumläuft, war ja sowieso der leonhard. der passt eher in den film "der name der rose" als in die realität. und pater b. hatte sich im suff einige male auch nicht unter kontrolle gehabt - wenn man da als sensibler charakter was eingefangt hat (meistens warens ja härtere naturen), na dann gute nacht.

(0)
unbekannt (2)
11.03.2010 13:35 Uhr
Sauerei

Etliches von dem hier kommt uns allen bekannt vor oder nicht...
Aber was hier auch mal gesagt sein soll, dass sich die Herren mit der weißen Weste mal fragen sollten, wieviel "kleiner" sie selber auf dem Gewissen haben...

Ad ex: Vor einem aus dem Speisesaal gehen, zulange anstarren, schlechten Tag haben usw...
UND VOR ALLEM: WARUM WAR VOGELFREI SEIN DENN SO SCHLIMM - WEGEN UNS SELBER!

Ich wette einige von euch haben auch, wie jeder, und ich meine jeder von uns, die "watschn" vom Präfekten kassiert, die der kleinere nicht geben konnte. Gelebte Regel des Stärkeren (Älteren) und jeder hat es genossen. Das Gute, wenigstens wurde man damals als Älterer nicht derbstens von Kleineren beflägelt, und volljährig war keiner von uns.

Euch allen kann ich nur gratulieren... kaum steht was in der Zeitung kommen die Raten aus ihrem Loch und "erinnern" sich daran, wie schlimm's nicht war, und dass meistens für einen anderen den man damals kannte.
Ein aufrichtiges Danke schön

(0)
pedroelnegro (8)
11.03.2010 14:36 Uhr
bitte um antwort

wie könnte man besser mit der situation umgehen

(0)
unbekannt (2)
11.03.2010 15:33 Uhr
Tief durchatemen

Ich beziehe mich oben nur auf bezogene Schläg'. Das mit den sexuellen Übergriffen kann ich weder bestätigen noch entkräften. Ob, wie und wann (hoffentlich für den Geschädigten dann nicht auch wer) werden die Ermittlungen klären.

Wie gesagt, ich zweifle nicht an den Aussagen, kann's auch nicht beurteilen. Aber ich denke gerade wenns medial so brissant ist, nachdem ich den großteil aller posts hier "Altkremsmünsteren" zuordne, sollte man das vielleicht bei einem Vereinstreffen thematisieren.

Entschuldige mich auch für den letzen Absatz. Der entstand im ersten Ärger. Dennoch bin ich der Meinung dass hier nicht der richtige Rahmen für diese Diskussion sein kann.

(0)
unbekannt (3)
11.03.2010 13:27 Uhr
cremifanensia, fides et auxilium

ich hab nach dir maturiert, kenn aber selbstverständlich seine 'stereo-watschen' (mit beiden händen gleichzeitig und mit voller wucht) und seinen kasten voller schokolade!

(0)
1ton (4)
11.03.2010 12:56 Uhr
ich erinnere mich

habe mir damals selber "eine eingfangen".

(0)
Schlafsaal (4)
11.03.2010 12:24 Uhr
Auferstehung ???

Nach geklärten Vorfällen Mitte der 60er wurde unser gemeinsamer Freund "kaltgestellt", also von der Abteilung in die Direktion verlegt. Unter den Zöglingen gabs ein Gemetzel, Betragensnoten 3 bis 4, schwere Sünder mussten die Schule verlassen, Eltern wurde Schweigen angeraten. Das alles war Mitte 60 bekannt.

Wieso kann dieser Mensch in den 80ern wiederauferstehen und seine kranke Persönlichkeit ausrollen? Hatte nur er Kontinuität und nicht seine Vorgesetzten?
Wieso ging das Kloster das enorme Risiko ein, einem Täter den Weg zum Serientäter zu ebnen? Ethik beiseite, historisches Mitfühlen ebenso: solche Betriebsrisiken gabs immer, und die Kirche ist üblicherweise MeisterIn im Umgang mit ihnen. Wieso wurde hier so "patschert" agiert?

(0)
mj89 (9)
11.03.2010 13:04 Uhr
wie bitte? Bitte um Bestätigung!

Habe ich das richtig verstanden? Pater A. war schon "aktenkundig", bevor er sich als Direktor ausprobieren durfte? das höre ich zum ersten mal!
Damit wäre ich als zögling also teil eines experiments gewesen - das will ich gar nicht glauben. das würde mich noch mehr schockieren als alles, was ich bisher gehört habe!

(0)
Schlafsaal (4)
11.03.2010 13:19 Uhr
Positiv, mj89

Zum Experiment fehlt allerdings das Studiendesign und die Ethikkommission. Warst eher Opfer einer Kopf-in-den-Sand-und-eswirdschonnixpassieren-Strategie.

(0)
froheWissenschaft (2)
11.03.2010 11:48 Uhr
Der Club der toten Dichter

Als ich das erste Mal den Film „Der Club der toten Dichter“ gesehen habe, nach der Matura in Kremsmünster, da dachte ich: „Genau so, nur viel schlimmer“.
Davor?
Was haben wir gelacht über den Pater A, einfach „Fig“ genannt, sein knallrotes Lovemobil (wir haben sehr viel Spaß) und das berüchtigte „rote Sofa“. Ein wenig gegruselt hat es uns, wenn ein Kamerad mit Schokolade bepackt im Schlafanzug zurückgekehrt ist vom roten Sofa. Wirklich beschreiben konnte der gar nicht, was geschehen ist.
Ebensolcher apotropäischer Riten (Lachen ist gesund) haben wir uns gegenüber dem „KZ“, der Abteilung des Pater L., bedient. Freilich, einige sind direkt in Tränen ausgebrochen, wenn man den Namen nur erwähnt hat. Aber waren das nicht die „Schwachen“? Wer mokiert sich schon wegen ein paar hochgezwirbelter Schläfenhaare? Es tut halt ein bisserl weh. - Gefürchtet vor dem „KZ“ haben wir uns alle. Und gewusst haben das auch alle.
Jetzt sind wir ein Kind, später erkennen wir es besser, heißt es sinngemäß

(0)
bambus (1)
11.03.2010 12:07 Uhr
Silentium

Ich war auch mitte der 80er jahre internatschüler. die vorwürfe gegenüber pater a. kann ich nur bestätigen. vogelfrei, schlüsselbund, auspeitschen, etc.
ich weiß nicht wer sich noch erinnern kann, aber ihr werdet mir sicherlich recht geben: der ausdruck "SILENTIUM" gewinnt immer mehr an bedeutung. wer hätte das gedacht.

(0)
froheWissenschaft (2)
11.03.2010 11:49 Uhr
und es sollte weiter gehen

bei Paulus in 1. Korinther 13, dem Loblied auf die Liebe. Damals waren wir unseren Mitschülern, die es eben nicht nur als lustige Gerüchteküche betrachten durften, keine Hilfe. Aber unsere Eltern, oder die – wenigen – integren Patres und Lehrer ebenso nicht. (aber ich vermute, dass die Auflösung der Internatsschule in Kremsmünster ab 1990 in dieser Form in den „Gerüchten“ auch eine Ursache hatte. Gut so!)
Im Übrigen waren sexuelle Übergriffe an Minderjährigen damals nicht auf das Internat und die katholische Kirche beschränkt, sondern sind auch in meinen anderen „familiären“ Umgebungen immer wieder geschehen. Wirkliche Konsequenzen hatte das wohl nie. In meinem Fall sind ja auch schon alle tot.
Hey little bird fly away home, your house is on fire your children are alone.

(0)
pedroelnegro (8)
11.03.2010 11:45 Uhr
Vogelfrei

wer von den insidern kann sich noch an das " vogelfrei " des pater a. erinnern

(0)
Ex-Schueler (1)
11.03.2010 11:32 Uhr
an alle Ehemaligen!

meldet Ihr Euch irgendwo um Pater A.'s "Lügengeschichte" zu dementieren?

(0)
1ton (4)
11.03.2010 14:03 Uhr
kein Bedarf

ich habe als schüler des stiftsgymnasiums kremsmünster aus der besagten zeit die (psychische und physische) gewalt der schüler untereinander als für mich wesentlich prägender in erinnerung als die gewalt die von seiten der erzieher im internat gegen mich ausgeübt wurde. was die damaligen erzieher betrifft wäre aus heutiger sicht mein hauptvorwurf deren mangelhafte pädagogische kompetenz. auslöser und ausgangs- und kernpunkt der anschuldigungen sind aber definitiv sexuelle übergriffe, und solche gab es in acht jahren internat weder gegen mich persönlich noch könnte ich sie dritte betreffend bestätigen. ich werde die entwicklungen weiterhin mit interesse verfolgen. ich habe aber kein ausreichendes bedürfnis auf aufarbeitung bzw. mediale ausbreitung.

(0)
apraschl (88)
11.03.2010 11:22 Uhr
Wer vertraut eigentlich seine Kinder solchen...

Das ist offener Verrat am eigenen Nachwuchs.

(0)
apraschl (88)
11.03.2010 11:23 Uhr
..

.. solchen Leuten an - sollte da noch in der Überschrift stehen.

(0)
1ton (4)
11.03.2010 12:54 Uhr
leicht erklärt:

für gläubige Katholiken die Ende der 70er Anfang der 80er ihren Kindern eine "gute christliche Erziehung" mitgegeben wissen wollten und deren Kinder gut in der Schule waren waren Schulen wie Kremsmünster oder das Petrinum in Linz absolute Wunschschulen. Es gab dort natürlich auch Schüler, die von ihren Eltern ins Internat "abgeschoben" wurden aber eher in geringerer Zahl. Den Eltern pauschal diesbezüglich Vorwürfe machen zu wollen halte ich mit Rücksicht auf den zeitlichen und gesellschaftlichen Kontext der 80er für überzogen. Damals wie heute ist halt leider "gut" oft das Gegenteil von "gut gemeint".

(0)
kleinemaus (1394)
11.03.2010 10:53 Uhr
Das Zölibat ist schuld

dass aus Priestern und Ordensleuten sexuelle Gewalttäter bei Minderjährigen werden.
Es passierte auch in Behindertenbetreuungseinrichtungen wie in St. Isidor in Leonding in den 80 igern. Aber dazu etwas später.

(0)
oblio (9565)
13.03.2010 18:05 Uhr
kleine maus

BIS JETZT !!
das erste mal, dass ich dir recht gebe !!

(0)
hubsssi (648)
11.03.2010 11:15 Uhr
eben nicht!

Zölibat ist nicht schuld sondern die Personen selber. Sie koennen ja in Bordelle gehen oder zu Prostituierte dagegen haette kaum wer was. Aber bloss Finger weg von den unschuldigen Kindern.
Bin sowieso dafuer, dass bei Kindermißbrauch sofort die Todesstrafe eingefuehrt werden sollte.

(0)
haschmich (24)
11.03.2010 11:25 Uhr
Blöde Frage,

und was soll deiner Meinung mit jenen geschehen die sich an schuldigen "Kindern" vergreifen. Z.B. an jugendliche Stricher/innen.

(0)
hubsssi (648)
11.03.2010 10:40 Uhr
mir reichts

ich trete aus von diesem Kinderschänderverein!

(0)
haschmich (24)
11.03.2010 10:35 Uhr
Blöde Frage,

in welche Gefängnisse tun wir die tausende von Kinderschändern einsperren welche da noch aufkommen werden. Ich glaube da wird man demnächst die Bauwirtschaft ankurbeln müssen.

(0)
pedroelnegro (8)
11.03.2010 10:46 Uhr
pedroelnegro (8)
11.03.2010 10:26 Uhr
Brutalität im Kloster - oder doch nur die "G`sunde...

also ich war ebenfalls mitte der 80er in kremsmünster und kenne natürlich die 3 besagten padres.

im gegensatz man zweiflern habe ich die gewaltexzesse miterlebt ( z.B.: ein schüler kniet während des unterrichts vor der klasse, wird an den haaren gebeutelt und bekommt als draufgabe schläge bis er am boden liegt, wird dann wieder hochgezogen, kniet wieder, wieder schläge, umfallen, hochziehen, knien, schläge ... nach ca. 10 min gehts dann mit dem musikunterricht wieder weiter )

also mit der g`sunden Watschn hat das nix mehr zu tun, liebe ungläubigen - die schaut nähmlich so aus - bei einem der 3 padres:

ritual einer G`sunden Watsch`n ( wie ich sie damals erlebt habe ):
ruhig hinstellen, du wirst an den haaren gepackt und dein kopf wird zur seite gedreht, du hast das ruhig zu ertragen, dann der schlag, der kopf ist unbedingt ruhig zu halten, da ansonst die wiederholung der prozedur droht - solange eben, bis man den kopf nicht mehr aus angst wegdreht

(0)
lx184 (10)
11.03.2010 11:22 Uhr
Brutalität im Kloster - oder doch nur die...

Genau so war's!!
nicht selten kam es zu mehreren Watschen wegen "Nicht Still Halten". P.L. würde wirklich ein breiters Forum verdienen, wie der Kollege geschrieben hat. Es melden sich zum Glück immer mehr Betroffene, die die Dementi von P.A. immer unglaubwürdiger scheinen lassen.

(0)
pedroelnegro (8)
11.03.2010 11:40 Uhr
Erinnerungslücken

ja ja der pater.a., an was der sich alles nicht mehr erinnern kann, mag, will ...

die handvoll kinder , die bei ihm im HARDES (griech. Unterwelt)lebten,

die günstlinge, die mit ihm an einem tisch speisen durften,

und die vielen watschn die verteilt wurden ( wahrscheinlich wirklich so viel, alsdass er sich an jede erinnern könnte )

(0)
Bjargi (39)
11.03.2010 11:45 Uhr
Hades

Die griechische Unterwelt heißt HADES, nicht HARDES. Und die betreffende Abteilung wurde in Kremsmünster nur deswegen so genannt, weil sie baulich unter, d. h. im darunter liegenden Stockwerk, angesiedelt war. Daher "Unterwelt".

(0)
zenzi69 (2)
11.03.2010 11:03 Uhr
Turnstunde

Die riesige Hand, die auf die kleine Wange niedersaust, wird keiner je vergessen. Beliebtes Ritual im Turnunterricht: Wer zu spät kommt, muss durch ein Spalier mit Springschnüren "bewaffneter" Mitschüler laufen. Wer nicht stark genug zuschlägt, muss selber durchlaufen. Aufregen oder beschweren war leider nicht möglich, da es sich ja damals noch um eine Eliteschule mit extrem vielen Anmeldungen handelte und man froh sein musste dort unterrichtet zu werden.

(0)
lx184 (10)
11.03.2010 11:26 Uhr
Turnstunde

Zitat: Ihr Sohn muss ja nicht in diese Schule gehen. Es warten schon 20 - 25 andere auf seinen Platz!
Das war die gängige Antwort.....

(0)
pedroelnegro (8)
11.03.2010 11:25 Uhr
ita est

genauso war`s , nur kann sich bis heute keiner vorstellen, dass das der alltag und nicht die ausnahme waren

(0)
unbekannt (1)
11.03.2010 10:19 Uhr
Auch später...

Mich wundert, dass hier immer von den 60er bis 80er Jahren die rede ist. Schläge im Speisesaal und Kopfnüsse mit dem Schlüsselbund standen in Kremsmünster selbst zu meiner Zeit noch an der Tagesordnung. Einmal schlug ein Pater einen meiner Mitschüler im Unterricht verkehrt ins Gesicht und traf ihn dabei mit dem Ring so "unglücklich" an der Nase, dass ihm das Blus nachlief. Grund: der Schüler hatte während dem Unterrricht in sein Heft gezeichnet. Die Vorfälle waren allgemein bekannt, selbst der Direktor wusste von diesen Praktiken. Das war 1993!

(0)
pinha22 (104)
11.03.2010 17:24 Uhr
Mit dem Ring getroffen?

ad Leinerich: sie schreiben, daß ein Mitschüler "mit dem Ring 'unglücklich' an der Nase getroffen worden ist?" Das kapiere ich nicht, die Benediktinerpatres tragen keinen Ring, ausgenommen der Abt. Doch der Abt von 1982-2006 war der Dipl.Ing. P. Oddo Bergmair, er hat 1. nie oder nur zur Abtweihe einen Ring getragen, er hat 2. nicht am Stiftsgymnasium unterrichtet, er war auch kein Erzieher im Internat 3. ist er ein friedlicher, zu friedlicher Mensch, sonst hätte er paar Patres früher vom Posten abgezogen oder gar rausgeschmissen, das war seine Sache freilich nicht. Insofern hat es ihm an Führungskompetenz gefehlt, was aber vielen Patres nur recht gewesen ist, so konnten sie tun, was sie wollten, denn es war "laissez-faire" angesagt, wie die zahlreichen postings hier zeigen.

(0)
hrkommentar (11)
11.03.2010 10:12 Uhr
ist ja alles ok

aber wenn sie schon den namen des beschuldigten öffentlich nennen dann haben sie wenigstens die courage und nennen auch die beschuldigenden. solange nichts bewiesen ist wäre dies eine schwere rufschädigung

(0)
pedroelnegro (8)
11.03.2010 10:37 Uhr
rufschädigung ?

wen interessiert hier der ruf oder das ansehen von pater a. und pater l. ( der hier leider viel zu kurz kommt - er würde sich wesentlich mehr aufmerksamkeit verdienen )

von interesse sind nur die opfer und deren leid

die frage ob überhaupt etwas passiert ist, stellt sich nicht - es ist ein FAKTUM

(0)
unbekannt (2)
11.03.2010 11:08 Uhr
......................

Auch Pater P. würde sich mehr Aufmerksamkeit verdienen, der wurde zwar aus dem Dienst im Internat vor wenigen Jahren abgezogen (warum wohl?), in der Schule ist er trotzdem noch tätig

(0)
unbekannt (1)
11.03.2010 16:17 Uhr
pater p.

pater p. ist schon seit jahren nicht mehr in der schule tätig. erst informieren, dann schreiben!!!

(0)
hrkommentar (11)
11.03.2010 10:43 Uhr
die opfer und deren leid

hat ja lange gedauert bis alles an die öffentlichkeit kommt - wenns eh jeder gewußt hat wieso wurde dann nicht früher reagiert.

(0)
pedroelnegro (8)
11.03.2010 11:21 Uhr
kommt zeit kommt rat

1. frag mal im kloster ( abt, mitbrüder , kollegen , schuldirektor, lehrerkollegen
) ob sie zu ihrer verantwortung stehen ( irgendwer muß ja den pater L. zum Lehrer und Erzieher/Präfekten bestellt haben - wer ihn kennt weiß, dass er ein passionierter jäger und angler ist - PÄDAGOGE ist er bei gott sicher keiner - wahrscheinlich fehlt es dir an vorstellungskraft, wie der "gewerkt" hat

2. leider schauen viele nicht richtig hin

3. den opfern wirst ja wohl keinen vorwurf machen wollen

(0)
hrkommentar (11)
11.03.2010 10:36 Uhr
jetzt erkenne ich den sinn

eines moderierten forums und einer guten erziehung

(0)
ghost40 (58)
11.03.2010 10:05 Uhr
erstaunlich

Im Stift Kremsmünster gibt es unzählige uneheliche Kinder der ach so heiligen Ordensbrüder. Seit den 60ger Jahren werden Unsummen an Kinderbeihilfe ausgezahlt, damals sogar noch in bar. Warum mussten die Benediktiner dann auch noch Kinder mißbrauchen? Sie hatten doch genung Sex-Partnerinen.

(0)
franz@eichberger.org (1)
11.03.2010 17:20 Uhr
Zölibat

Es werden jahre- und jahrzehnte lang zurückliegende Gewalttaten von Priester an Kindern und Jugendlichen der "Öffentlichkeit" tröpfchenweise bekanntgegeben. Jetzt ist aber eine Lawine losgetreten worden. Leider müssen auch viele Priester, die hoch anständig sind, für diese "Untaten" büßen. Ehrlichkeit und Mut ist angesagt.Es sollten Priester die eine normale, natürliche Liebesbeziehung zu einer Frau haben auf die Kanzel steigen und sagen: JA ICH STEHE DAZU UND MÖCHTE MEINE FRAU NICHT MEHR DURCH LÜGEN VERSTECKEN. Es wissen ja ohnedies mehr Menschen davon Habt keine Angst vor der "Obrigkeit. Die können ja gar nicht ohne euch. Es würden viele Gläubige euer Verhalten bejahen und DAS GLAUBEN wieder leichter machen
Franz Eichberger Linz

(0)
gipsy50 (414)
11.03.2010 11:16 Uhr
Da haben Sie Recht.

In den 60ern hat es 2 Tage im Monat gegeben wo die Mütter Ihr Kinder(schweige)geld an der Prorte abholen konnten, aktuell sind es 1967 im Sommer 17 Kinder gewesen für die das Stift bezahlte.

Als das Neue Freibad in Kremsmünster gebaut wurde mussten entlang des Sportplatzes und der Neuen Volksschule Schnellwachsende Bäume, Pappeln, gepflanzt werden damit die Patres nicht auf die Badenden sahen - übrigens Bikiniverbot gab es damals auch noch.
Man sah in der Sonne die Ferngläser an den Fenstern der Patresunterkünfte blinken... zwinkern

(0)
unbekannt (5)
12.03.2010 12:36 Uhr
Schwimmbade

Achso, deshalb haben sie sich vor einigen Jahren ein eigenes gebaut, sind dabei nicht auch landesmittel verwendet worden, haben wir alle da vielleicht auch noch mitbezahlt?

(0)
pepiboeck (438)
11.03.2010 09:09 Uhr
Konzil

Nur bei der religiösen Lehre wo der Liebe Gott die Zeche zahlt wurde die nachkonziliare Kirche großzügiger, man verlangte von sich und anderen weniger, im Umgang miteinander wurden die Verhältnisse sogar schlechter und autoritärer

(0)
haschmich (24)
11.03.2010 08:37 Uhr
Ich vermisse

hier den Senf vom LH Püringer zu diesen Fällen. (Oder besteht seine Abneigung nur gegen "LINKE" Kinderschänder?)

(0)
gipsy50 (414)
11.03.2010 11:20 Uhr
Ach @biber oder die vielen Namen...

...nicht immer die gleiche Leier der 140 Millionen das klingt schon sehr lächerlich und naiv - das sind sie auch!

(0)
pepiboeck (438)
11.03.2010 09:12 Uhr
klug genug

Es betrifft ja nicht den Pfarrer Wagner den er 2005 als Bischof blockierte, sondern nur seine linken Freunde, bisher ist kein konservativer Geistlicher im Schussfeld sondern nur die (Alt-)Liberalen, Kremsmünster, St. Peter in Salzburg ,usw. er hat schon früher kapiert worauf diese Dinge hinauslaufen, die intellektuellen Freunde der OON werden da kaputt gemacht.

(0)
cold_wrath (771)
11.03.2010 10:16 Uhr
Da wäre ich ein bisserl vorsichtig...

... immerhin betraf der erste wirklich prominente Vorwurf einen nicht gerade als ultraliberal geltenden Wiener Kardinal mit ausgeprägter Marienfrömmelei...

(0)
Neuen Kommentar schreiben

Betreff / Kommentartitel
Kommentartext:

Sie dürfen noch Zeichen als Text schreiben

Bitte beachten Sie die Forumsregeln


  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.
Gewünschter Benutzername

Gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

OÖNcard


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 43 - 10? : 


Meistgelesene Artikel   mehr »