Die Vorfälle gehen auf die 1980er-Jahre zurück, als der Schüler dort die Unterstufe des Gymnasiums besucht hat. Der damalige Zögling belastet konkret drei inzwischen pensionierte Erzieher. Waren die Schüler im Speisesaal zu laut, seien sie geschlagen und sexuell gedemütigt worden, sagt der frühere Gymnasiast. Es sei auch vorgekommen, dass ein Pater seine Hand in die Pyjamahose eines Internatschülers gesteckt hat. Für geringste Vergehen habe es harte Schläge und schikanöse Strafen gegeben.
Abt Ambros Ebhart kündigte an, die Vorwürfe prüfen zu lassen. Die Diözese Linz will den Fall in der „diözesanen Kommission gegen Missbrauch und Gewalt“ untersuchen. Pater A., der von dem Ex-Zögling schwer belastet wird, weist gegenüber den OÖN die Vorwürfe entschieden zurück.
Bundesweit haben heuer bereits etwa 30 Personen bei den Ombudsstellen der Diözesen sexuellen Missbrauch gemeldet. Das sind fast doppelt so viele wie im gesamten Vorjahr. Mittlerweile hat jener Priester, der in den 1970er und 80er Jahren in der Steiermark bis zu zwanzig Kinder und Jugendliche missbraucht oder belästigt haben soll, sein Amt zurückgelegt. Er war zuletzt im Burgenland tätig gewesen.
Der Missbrauchs-Skandal weitet sich auch andernorts aus. Morgen wird der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz mit Papst Benedikt XVI. darüber sprechen.
Hallo.
Neben der ganzen Sexgeschichte möchte ich, dass normale Grausamkeiten hier nicht vernachlässigt werden. Ich möchte hiermit Kollegen suchen, die offensichtlich unter der schwarzen Pädagogik eines Häufigen Klassenvorstandes sowie scheinbar engagierten Englisch und Turnlehrers zu kämpfen hatten. Mag sein, dass er für den einen oder anderen ein guter Lehrer war, aber dies eben auf kosten der Schwächsten. Ich erinnere mich daran, dass ich eigentlich als guter Viertklassler mit brauchbarem Notendurchschnitt weiter in die Schule ging. Dabei sank das das Niveau der zusammengelegten 5. bzw. 6. Klasse unter seiner Leitung, dermaßen dass sich alle niedergesoffen haben. Natürlich gab es u.a. deswegen Lehrerkonferenzen, wo die Lehrer über die damaligen Schüler aufgrund disziplinärer Verfehlungen (z.B. Alkohol)gerichtet haben. Ja, Schüler wurden/werden aus dieser ehrenwerten Einrichtung ausgeschlossen. Nach diesem harten Gericht ist ein Gegengericht durchaus angemessen.
Ich bin durch die ORF-Sendung "Orientierung" vom 15. 4. auf diese Zusammenhänge gestoßen, Kremsmünster war mir natürlich schon vorher ein Begriff, zumal die ORF-Produktion "Die letzten Zöglinge" von 2005 ein ziemlich süßliches, offensichtlich auch einigermaßen getürktes Zwiegespräch zwischen einem Kremsmünsterer Mönch und einem Schüler zeigt.
Es hätte mich gewundert, wenn es in Kremsmünster wesentlich anders zugegangen wäre als in Ettal und so vielen anderen Klosterschulen. Es liegt eben am geschlossenen System, hier wie da, und die nächsten Fälle werden - unter ja nur mäßig bereinigten Vorzeichen - nicht ewig auf sich warten lassen. Zu wenig beleuchtet ist bis heute die Rolle der Eltern, die dem Grundsatz nach durchaus informiert waren, ihre Kinder aber nicht im Internat abgestellt hatten, um sich jetzt wieder mit ihnen befassen zu müssen. Richtig wurde auch gesagt, daß der enorme Anmeldedruck - "auf deinen Platz warten schon 12 andere" - den Tätern und den Vertuschern nützlich war.
Lange ist es her,daß ich 2 Jahre in Kremsmünster verbrachte. 1952.Es ist mir kein Pater "nahegetreten" . Und vermutlich hätten sich sexuelle Über- oder Untergriffe in der Klasse herumgesprochen
Aber GEWALT gab es ..Gewalt von der Obrigkeit aus. Über die Tischkante beugen und Rohrstab !
Auch die Verwendung von Handtüchern als Schlagdämpfung mildert nicht die Erinnerung
an das Konviktleben. Und die Gewalt erlebte man durchaus untereinander.
Das kann man nicht auf die NAZI-Zeit reduzieren.Nazilehrer gab es in Kremsmünster zu jener Zeit nicht.
Ausgenommen der Turnprofessor W.,der ein paar Jahre Jagdflieger war und ein Feldhandballfreak wurde. Der hatte schon was...
Die Amerikaner machen es vor : Nur am Geldbeutel kann man solche Institutionen treffen.In Amerika weiß jeder,daß seine Spende zum großen Teil für Wiedergutmachung sexueller Übergriffe verwendet wird. Und es gäbe keine W
Es ist die sinnvollste Methode diesen Mißbrauch abzustellen....Und die Wischiwaschientschuldigungen meh
„Mir ist der Mathe-Test voll leicht vorgekommen“
Investoren verlieren Vertrauen in Euro: „Austritt Griechenlands in aller Munde“
Gmunden will heute in Klosterneuburg ein Entscheidungsspiel erzwingen
Brückner: „Man muss eine dicke Haut haben“