ST. FLORIAN. Sie sehen aus wie du und ich. Doch sie schleppen ein dunkles Geheimnis mit sich herum. Was Sexopfer für immer verloren haben: den Glanz in ihren Augen. Jetzt schließen sich einige zusammen und schreiben an einem Buch.
Kommentare zu diesem Artikel
2good4U (2431)
25.01.2010 11:03 Uhr
Ich finde den Ausdruck "Sexopfer" falsch.
Denn die betroffenen Opfer sind Missbrauchsopfer, in ihrem Fall von sexuellem Missbrauch.
Durch Bezeichnungen wie "Sexopfer" wird Sex in ein schlechtes Licht gerückt, dabei ist Sex einer der schönsten Dinge die es gibt.
Aber "Missbrauch" verkauft sich halt nicht so gut als Schlagzeile, schließlich sind wir ja alle schaft darauf den Dreck anderer Leute aufzudecken. Denn solange wir über andere richten können, brauchen wir uns nicht um unsere eigenen Fehler kümmern.
Z.B. die "Inzuchtgeschichte". Genau das Gleiche. Hier ging es auch um Freiheitsberaubung, Missbrach, Vergewaltigung. Aber das interessiert keinen, weil Inzucht ja viel schmutziger klingt. Schlimm genug was den Opfern passiert ist, so haben die Medien alles getan um ihre Lage noch zu verschlimmern.
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stoeffoe (9009)
25.01.2010 13:52 Uhr
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Richtig: Sexopfer ist irreführend...
... sogar verniedlichend.
Es ist ja bekannt, dass sexueller Missbrauch mehr mit Macht zu tun hat als mit Eros.
Die sadistische Befriedigung ist halt auf diesem Weg am leichtesten zu erreichen, einerseits, weil sie dem Täter körperlich sichtbar und spürbar wird, andererseits, weil der Raub der sexuellen Integriät die wirkungsvollste Form der Unterdrückung ist.
So mancher, der seine (uns alle innewohnenden !) diesbezüglichen Begierden noch unter Kontrolle hat, aber heimlich mit solchen Taten sympathisiert, wird das wohl per "hab di ned so" abtun. Ist ja nur Sex, und wir wissen ja, dass manche daran weniger Spaß haben ...
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herbertw (11931)
25.01.2010 09:19 Uhr
Implosion der heilen Familie
Wenn man, so wie ich, im tiefkonservativen Umfeld aufwächst, weiß man, was Vertuschen, Verschweigen und „unter den Teppich kehren“ wirklich bedeutet.
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Das konservative Herren-Menschen-Gehabe der – brav am Sonntag in die Kirche gehenden – Primaten schreckt auch vor Belästigungen sexueller Art nicht zurück, wenn die Weinstimmung die ausgefressene Fratze des Dorfkaisers längst zu einer abschreckenden Larve verkommen ließ.
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Die „Emanzipation der Frau“ wäre niemals ohne linke Aktivisten zum Thema geworden. Und sie passt HEUTE NOCH NICHT in das katholisch-hierarchische Menschenbild erzkonservativen Zuschnitts.
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Alle HEILEN FAMILIEN, die dunkle Geheimnisse mit sich herumtragen, kann ich nur inständig bitten: „Deckt die Sauereien auf, lasst das Kartenhaus implodieren. Es wird NACHHER BESSER sein.“
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ElimGarak (154)
25.01.2010 14:12 Uhr
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dass fernab der katholischen kirche der missbrauch kein thema ist... sowas passiert, und das wissen wir nun dank herbertw, nur im katholisch geprägten umfeld. auch ist jede nicht links angesiedelte frau nicht fähig, selbstbewusstsein aufzubauen, ohne madeleine oder freda hätten wir das nie geschafft.
wer so ein krasse art der schwarzweissmalerei betätigt, hat sich scheinbar noch nie ernsthaft mit dieen thamtiken auseindergesetzt...
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herbertw (11931)
25.01.2010 16:32 Uhr
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@ElimGarak: Ihre Miss-Interpretation …
… dessen, was ich gesagt habe, zeigt nur, dass ich bei Ihnen ins – buchstäblich - Schwarze getroffen habe.
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• Ich habe NICHT gesagt, dass so etwas nur im konservativen Umfeld potenziell möglich ist, sondern, dass das konservative Umfeld geeignet ist, Verstöße wie die gegenständlichen zu vertuschen
• Ich habe NICHT gesagt, dass sich konservative Frauen nicht emanzipieren können, sondern, dass es einer linken Modernisierung-Welle bedurfte, um konservativen Frauen diese Option überhaupt zu eröffnen.
• Ich habe mich mit dem Thema „konservatives Familienbild und konservative Gesellschaftsformen“ intensiv auseinandergesetzt, und dabei entdecken müssen, dass der konservative Teppich, unter den alles gekehrt wird, im Gegensatz zu anderen Gesellschaftsgruppen, überdimensional riesengroß ist.
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sommerbrise (34)
25.01.2010 08:55 Uhr
Wo beginnt die Definition "Vergewaltigung"? - Auch jene Menschen, die nur knapp einer Vergewaltigung entfliehen konnten, und was sich davor an Abscheulichkeit abgespielt hat, sollte man nicht vergessen.
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Bergonzi (1479)
25.01.2010 08:21 Uhr
und warum spricht und schreibt niemand über die hundertetausende Frauen die von den russischen Befreiern vergewaltigt worden sind, das ist politisch nicht opportun!!
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stoeffoe (9009)
25.01.2010 13:59 Uhr
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... war die Zeit noch nicht reif dafür, das ist alles.
Niemand, der halbwegs bei Sinnen ist, wird verleugnen, was damals geschehen ist.
Die damaligen Opfer haben halt den "Fluch der frühen Geburt".
Früher wurde nicht über 'sowas' geredet, weder über Übergriffe in (Nach-)Kriegszeiten, noch über 'herkömmliche' Taten.
Heute ist das zum Glück möglich - theoretisch auch für die Opfer von damals (die das aber jetzt wahrscheinlich nicht mehr wollen).
Was willst du mit diesem Einwand also sagen?
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herbertw (11931)
25.01.2010 09:10 Uhr
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Wie kann man einem Rechts-Grotesken jemals verständlich machen, dass er widerlichst im falschen Kontext schreibt?
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Oder, und das ist EHER zu befürchten, er schreibt ganz bewusst im falschen Kontext. Er braucht Futter für den „depperten Karl vom Stammtisch“, damit der wieder krakeelen kann: „Genau. De Hund de!“. Damit ist das primitive Tier im rechts-grotesken Stammtisch-Wähler wieder geweckt.
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Das Thema „Sex-Opfer“ ist aber viel zu heikel, um es von den dummen Rechts-Grotesken anpatzen zu lassen. Also, Bergonzi: „Schleich dich von diesem Thema und verharre in deiner braune Künette“.
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Bergonzi (1479)
25.01.2010 10:37 Uhr
herbertw (11931)
25.01.2010 11:31 Uhr
nirwana (622)
25.01.2010 00:37 Uhr
Sexopfer der Institution Kirche!
Viele Kinder wurden von Priestern zu Sexopfern, entweder in Priesterseminaren oder als Ministraten/innen. Wann wird die Institution Kirche endlich dazu stehen, dass sie eine Irrlehre verbreitet haben und das schon 2000 Jahre lang. Jesus wollte keine solche Institution, das ist reines Menschenwerk. Es gibt noch genug traumatisierte Menschen, die von den Scheinheiligen der Institution Kirche vergewaltigt wurden.
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gegenstrom (5365)
25.01.2010 06:12 Uhr
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eine Kleinigkeit vergessen!
Du kannst nicht "Kirche" schreiben, sondern ergänzen durch "Kath. Kirche".
Ja ich sage auch: wer den Zölibat, geschaffen um das Erbe von Naturalien nicht mit Kindern von Priestern teilen zu müssen, nicht abschafft, ist ein Gegner eines ehrlichen Priestertums.
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2good4U (2431)
25.01.2010 10:55 Uhr
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Ist ja sowieso irgendwie witzig!
Die kath. Kirche ist gegen Schwule und Lesben, da es ja "wider der Natur" ist, da sie sich ja gar nicht fortpflanzen können. Wie aber pflanzt sich ein Prister fort, der sich an das Zölibat hält?
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gegenstrom (5365)
25.01.2010 06:38 Uhr
Bergonzi (1479)
25.01.2010 11:18 Uhr