Bacher leiter an der JKU die empirische Sozialforschung, die sich mit Fragen der Datenerhebung beschäftigt. „Wir zeigen, wie man Umfragen macht und diese statistisch auswertet.“
Für ihn ist ein Bewertungssystem ohne das Einbeziehen der Lehrenden nicht zielführend: „Man muss auch genau darauf achten, welche Lehrveranstaltungen beurteilt werden. Bei Pflichtfächern geben uns die Studenten meistens schlechtere Noten. Kommen sie freiwillig zu uns, ist die Benotung besser.“ Ebenso differenzieren müsse man zwischen Veranstaltungen mit kleiner oder großer Teilnehmerzahl. Werden Professoren für Rahmenbedingungen abgestraft, die sie nicht beeinflussen können, sei das ungerecht.
Die Beurteilung des Uni-Personals durch die Studentenschaft sei aber grundsätzlich sinnvoll, sagt Pacher: „Die daraus resultierenden Rückmeldungen geben uns wichtige Hinweise, wie man den Unterricht verbessern kann.“ Es lassen sich konkrete Erkenntnisse gewinnen: „Bei einer Lehrveranstaltung begann ich einmal mit einem Beispiel und trug erst dann die theoretischen Grundlagen vor. Das hat meine Studenten irritiert.“
Die jüngste Benotung seiner Leistungen fiel übrigens unterschiedlich aus: „Von vier Kursen waren zwei gut, einer ging so, ein weiterer Kurs wurde eher schlecht bewertet.“
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