Die Zahl der Geschädigten steht noch nicht fest. Ein Polizist: „Die Ermittlungen sind gerade erst angelaufen. Bei der Selbstanzeige gab der Kassier an, Sparvereinsmitglieder und seinen Obmann getäuscht zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich auf freiem Fuß.“
Günter L. (35, für ihn gilt die Unschuldsvermutung), bis zuletzt Mitarbeiter des Betriebsrates der am Freitag geschlossenen Tabakfabrik, wurde laut Andrea Stelzer, Sprecherin der Austria Tabak in Wien, „nach seiner Selbstanzeige sofort entlassen“.
Das Unternehmen bedaure, dass sich dieser Vorfall ereignet habe, der „über Jahrzehnte gewachsene Sparverein“ sei aber eine firmenexterne Angelegenheit. Der Verein sei vom Betriebsrat privat organisiert worden.
Ein 72-jähriger Linzer, der den Fall ins Rollen brachte, hatte seit zirka 40 Jahren Geld beim „Betriebssparverein“ eingezahlt. „Das zahlte sich aus, weil wir dank der Vermittlung des Betriebsrates von der Bawag höhere Zinsen bekommen haben. Das Geld wurde immer im Betriebsratsbüro eingezahlt und auf Wunsch ausgezahlt“, sagte der 72-Jährige den OÖN.
In den vergangenen Wochen sei er vom Sparvereinskassier immer wieder vertröstet worden: „Er sagte mir und anderen Mitgliedern, das Geld werde wegen der Werksschließung nicht mehr von ihm ausgezahlt, sondern auf unsere Konten überwiesen. In der Bawag wurde mir jedoch gesagt, dass das Konto aufgelöst worden sei.“
Der offenbar selbst geschädigte Betriebsratsobmann habe versprochen, er werde alles tun, dass die Sparer ihr Geld zurückbekommen. (fsa)
ein Betrieb zugesperrt wird, oder ein hochdotierter Posten von Bank oder Politik neu besetzt wird, wie z.B......
dann werden die Leichen im Keller sichtbar. Das kann ja noch seeeeeehhhhhrrrr interessant werden, in den nächsten Jahren. Huiiiiiiiiiiiiii spannend!
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