
Höchste Alarmbereitschaft herrschte gestern in den frühen Morgenstunden am Linzer Flughafen Blue Danube Airport in Hörsching. Kurz nach dem Start des Linienfluges LH3529 der Lufthansa nach Frankfurt bemerkte der Pilot der Maschine Rauch im Cockpit. Er kehrte aus Sicherheitsgründen sofort um und setzte sicher zu einer so genannten „Rücklandung“ auf.
Alle 61 Passagiere an Bord und die vier Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Lediglich ein Passagier musste nach der Notlandung psychologisch betreut werden – die Aufregung war ihm zu viel geworden.
Einsatzkräfte waren bereit
Als das Flugzeug, eine Maschine des Typs Avro, wieder aufsetzte, waren Rettungswagen des Roten Kreuzes bereits am Weg und die Flughafenfeuerwehr einsatzbereit vor Ort. Doch die Einsatzkräfte konnten wieder umkehren. Die Passagiere wurden sicher in die Abflughalle zurückgebracht. „Wir haben sie auf andere Flüge nach Frankfurt verteilt“, sagt eine Sprecherin der deutschen Lufthansa.
Über die Ursache der Rauchentwicklung im Cockpit herrschte gestern noch Rätselraten. Technischen Experten der Lufthansa aus Deutschland begannen bereits am Nachmittag mit der Überprüfung des Flugzeugs, das sofort nach der Notlandung aus dem Verkehr gezogen wurde.
Laut Angaben der Fluglinie handelte der Pilot richtig, indem er sich sofort für eine Rücklandung entschied. „Die Piloten müssen beim geringsten Verdacht auf einen technischen Defekt umkehren“, so die Sprecherin der Lufthansa. „Das kommt zwar sehr selten vor, aber unsere Kapitäne sind trotzdem geübt für solche Fälle. In Flugsimulatoren müssen sie Situationen dieser Art regelmäßig bewältigen.“
Soviel Unfug über das Thema hab ich ja noch nie gehört....bei der Kurz- und Mittelstrecke kann mit vollen Tanks ohne Probleme gelandet werden.egal welcher maschinentyp. man nennt das eine Overweight-landung.
Viele der großen Langstreckenflugzeuge wie B747, A340 oder MD11 können vollgetankt nicht direkt wieder landen, da das maximale Abfluggewicht höher ist als das maximal zulässige Landegewicht. Der Grund liegt darin, dass das Fahrwerk bei der Landung einfach stärker belastet wird als beim Start.
Für diese Fälle gibt es von der Flugsicherung eine sog. "fuel-dumping-area" also ein unbewohntes Gebiet, in dem auch keine Landwirtschaft betrieben wird. Die
Flüssigkeit wird dadurch in feine Tröpfchen zerstäubt, die durch die Wirbelbildung hinter dem Flugzeug fein verteilt werden.
Dabei verdunstet ein großer Teil des Kerosins so wie auch eine Lache von beim Tanken des Pkw verschütteten Diesels ander Tankstelle verdunstet. Man informiert sich über ein Thema, bevor man seinen Senf zugibt!
Wieso Unfug?
ich hab eine Frage gestellt und diese wurde von lancer und mwj wohl korrekt beantwortet.
Also: Dampf ablassen 
wo wurde wieviel Kerosin abgelassen?
Hoffentlich nicht über einem Biobauern!
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