Oberösterreichs Ärzte und Krankenbetreuer halten, wie berichtet, wenig von der derzeit für das medizinische Schlüsselpersonal angebotenen Impfung gegen das H1N1-Virus. Nur etwa fünf von Hundert lassen sich impfen. „Das ist wohl kein Zufall“, sagt Maximilian Gstöttner, leitender Arzt bei der Gebietskrankenkasse (GKK). Dafür, dass just nach der schleppenden Einführung der Impfung in Österreich plötzlich die Fälle von H1N1-Fällen rapide ansteigen und sogar drei schwere Verläufe verzeichnet wurden, hat er keine Erklärung. Nur soviel: „Wegen dieser drei Fälle ändert sich nichts.“
Gstöttner, der auch kaum Anfragen aus der Bevölkerung für die ab 9. November für Risikopatienten (Schwangere, Kranke) beginnende Impfaktion registriert: „Der Höhepunkt kommt wie jedes Jahr im Dezember und Jänner. Der Mediziner empfiehlt aufgrund des meist harmlosen Verlaufes der Schweinegrippe verbesserte Hygiene anstatt Nadelstich: „Händewaschen und Ansammlungen meiden ist wirksamer, als die Impfung.“
Ähnlich argumentiert der Impfexperte der Ärztekammer, Klaus Haslwanter: Die Schweinegrippe ist keine schwere Grippe. Es ist eine unsinnige Hysterie, wenn sich jemand gegen die Schweinegrippe impfen lassen will und nicht gegen die saisonale Grippe.“ Hier gäbe es auch das weitaus wirksamere Serum, das auch eine Rumpfimmunität beim Geimpften sicherstelle.
Landessanitätsdirektor Stefan Meusburger rechnet für 9. November auch nicht mit einem Ansturm auf die H1N1-Impfstellen (Magistrate, Bezirkshauptmannschaften, Amtsärzte): „So lange wir nicht mehr Fälle haben, wird sich wohl auch die Nachfrage in Grenzen halten.“ Auch Meusburger empfiehlt „Hände waschen und in den Ärmel husten“.
Anstatt auf Expertenmeinungen/voraussagen zu vertrauen - die ohnehin dann ganz anders kommen - wie wärs mal mit einem Quäntchen Eigenverantwortung?
da gibts ja noch
- gesunde Ernährung (nicht nur zur Grippezeit)
- Ausreichend Bewegung (manchen bekannt unter dem Begriff Sport)
- Warme Kleidung ab Herbst (auch wenn sich manche Dame nicht von ihrem Sommerkleidchen trennen will)
- Rauchen aufhören.
- Bei Grippesympthomen nicht im Büro sitzen (schauts her was für ein Supermitarbeiter ich bin! Auch mit Fieber...)
- Evtl schon vor der Grippeperiode mit Immuntherapeutikum vorbeugen.
- händewaschen
- in taschentuch husten und niesen
- nich auf den boden spucken
GILT AUCH NICHT NUR FÜR DIE GRIPPEZEIT
Ich hätte bitte gerne noch eine Anleitung für den Gebrauch und die Entsorgung der Taschentücher, ja?