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Oberösterreich

OÖ-Freiwilligenteams in Nepal

Bild vergrößern „Unglaublich, was die Menschen aushalten“

Die Menschen in der Region leben von der Landwirtschaft.   Bild: Nagiller

HUMLA. „Danke, Österreich … eigentlich Oberösterreich.“ So genau unterscheiden das die Menschen in Nepal nicht, wenn sie sich bei den Ärzten und Schwestern bedanken, die sie behandeln. An die 30 Österreicher haben seit 2007 in der Region Humla gearbeitet: die meisten aus Oberösterreich.

„Solche Krankheitsbilder sieht man bei uns schon lange nicht mehr: infizierte Wunden, riesige Abszesse, fortgeschrittene Infektionen“, erzählt Alfred Bichler, Arzt aus Bad Ischl. „Es ist unglaublich, was diese Menschen aushalten müssen.“ Bichler war seit seiner Pensionierung als Primararzt schon zweimal in diesem Landstrich im Nordwesten Nepals. Es gibt hier keine Straßen mehr, nur Fußwege.

Doch auf diesen würden die Helfer über eine Woche brauchen. Also fliegt man bei Schönwetter mit einem kleinen Flugzeug hinauf und landet auf 3000 Metern Höhe im Hauptort Simikot auf einer Rüttelpiste, der einzigen ebenen Fläche, die es hier zwischen den mächtigen Siebentausendern gibt. In der Region leben 50.000 medizinisch unterversorgte Menschen.

Seit ein paar Jahren bringt der österreichische Verein „Nepal Trust Austria“ Hilfe. Gegründet wurde er vom Wiener Krankenhausmanager Eduard Frosch, nachdem dieser auf einer Himalayatour den medizinischen Notstand gesehen hatte. Bald stieß Alex Blaicher dazu, der ärztliche Leiter des Krankenhauses Vöcklabruck. Er organisiert die Freiwilligenteams, und so kommen diese vor allem aus Oberösterreich.

Daheim arbeiten die meisten in einem Krankenhaus. Für Nepal nehmen sie Urlaub und unbezahlte Auszeiten: zusammen drei Monate. Natürlich ist es nicht leicht, dafür gute Vertretungen zu finden, aber die wohlwollende Begleitung durch die Landeskrankenhausgesellschaft Gespag macht es möglich. Und es lohnt sich letztlich für alle: „Wenn die Leute zurück sind“, beobachtet Doktor Blaicher, „schätzen sie unser Gesundheitssystem mehr als vorher, und die Arbeitszufriedenheit ist dann eher größer; ganz abgesehen von den bewegenden Erinnerungen, die in ihnen weiterleben.“

Der Verein braucht in Simikot aber nicht nur Ärzte und Schwestern, es mussten auch ein Mini-Krankenhaus und Personalzimmer eingerichtet werden. Dabei hat sich das junge Multitalent Klaus Dietersdorfer aus dem Bezirk Kirchdorf verdient gemacht. Er war schon dreimal in Simikot, insgesamt neun Monate: „Bei uns bestellt man Baumaterial, und am nächsten Tag ist es da“, erzählt er. „In Nepal musste ich alles irgendwie auftreiben und dann die Piloten überreden, das Material mitzunehmen. Zement musste ich auf Maultieren über 5000-Meter-Pässe heranschaffen.“ Was bleibt ihm fürs Leben? „Problemresistenz. Und mehr Gelassenheit.“

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  • Ob er SO in Rage war ...
    von stoeffoe, 09.02.2010 18:19 Uhr
    ... dass er nicht mehr fahrtüchtig war, können wir doch gar nicht wissen! Die Rage, die einen dazu...
  • @klaus...
    von gutmensch, 09.02.2010 18:18 Uhr
    es soll kein aufrechnen sein? was dann. solche leute wie du sollten sich über die "nazikeule" nicht...
  • Solche Fehler kommen immer wieder mal vor ...
    von stoeffoe, 09.02.2010 18:14 Uhr
    ... kein Wunder: ist ja Software Bei mir passiert es aber häufiger, weil ich nicht gehorche, oder...
  • sorry Eule
    von Muehl4tler, 09.02.2010 18:12 Uhr
    das ist aber ziemlich tief. Eine Feuerwehr hat (auch wenn sie auch zum sozialen und kirchlichen...
  • Die
    von hyperinflation, 09.02.2010 18:11 Uhr
    Beamten können aufatmen! Die intensiven Gespräche seitens der deutschen Bundesregierung zeigen...
  • Der hat Nerven...
    von EchtJetzt, 09.02.2010 18:10 Uhr
    Der hat Nerven,..von Amtsmissbrauch zu sprechen...wobei er doch selber wegen eben diesem verurteilt...
 
 
 
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