„Das System hat sich gut bewährt“, sagt Peter Groiß, der Bürgermeister von Attnang-Puchheim. Jugendliche hatten im Schlosshof in Attnang-Puchheim gelärmt und Anrainer belästigt. „Sie haben Ballettschüler angegriffen und Bierflaschen in die Wiese geworfen“, sagt Groiß. Deshalb ließ die Stadtgemeinde Anfang 2008 ein Schallsystem installieren.
„Mosquito“ sendet einen hochfrequenten, unangenehmen Pfeifton aus, den lediglich Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren wahrnehmen können. Das Gerät wirkt in einem Umkreis von 40 Metern. „Die Geräte können durchaus als eine Art von ‘akustischer Waffe’ oder ‘Hundepfeife’ gegen Kinder und Jugendliche bezeichnet werden“, sagt Andreas Kollross, der Vorsitzende der Niederösterreichischen Kinderfreunde.
„In Attnang-Puchheim haben wir vielfach versucht, die Probleme mit den Jugendlichen in den Griff zu bekommen“, sagt Bürgermeister Groiß. Aber selbst ein „Sozialraumprojekt“ konnte die Konflikte nicht lösen. „Mosquito“ ist in Attnang-Puchheim nicht ständig in Betrieb. Erst wenn ein gewisser Lärmpegel erreicht ist, beginnt das Gerät zu pfeifen. „Ich bin auch nicht sehr zufrieden mit der Lösung, aber wenn es jetzt weiterhin ruhig bleibt, sehe ich keinen Bedarf, das Gerät länger zu verwenden“, sagt Groiß.
Sofortiges Verbot gefordert
Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sehen in der „akustischen Waffe“ jedoch eine Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen. „Es verletzt die Menschenrechte und widerspricht der UN-Kinderrechtskonvention“, heißt es in einer Aussendung. Außerdem würden Jugendliche dadurch als Problemfälle abgestempelt. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften verlangen ein sofortiges Verbot. Ein Antrag im Unterausschuss des Nationalrats sei zwar einstimmig angenommen worden, jedoch wurde der Antrag noch nicht als Gesetz verabschiedet.
Über mögliche gesundheitliche Schäden des Geräts sind sich Experten noch uneinig. „Es gibt keine Untersuchungen Langzeitschäden betreffend“, sagt Andreas Kollross. Weltweit sind derzeit etwa 3300 derartige Geräte im Einsatz.
Die "Stadt" Attnang braucht neben der Polizei auch eine Stadtwache, die den Namen verdient und von privaten Sicherheitsleuten unterstützt wird. Das kostet viel Geld.
Die Schlaumeier in der Attnanger Gemeindestube möchten sich diese Ausgaben sparen und nehmen gesundheitliche Schäden ihres Nachwuchses durch die Schallgeneratoren in Kauf. Das ist völlig unverantwortlich und löst auch keine Probleme!
Es ist dem Bürgermeister zu wünschen, dass ihm nicht nur Jugendliche, Hunde und Katzen - sondern auch alle Eltern und Tierhalter(innen) als Wähler davonlaufen!
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=729843
Die Kinder- und Jugendanwaltschaften fordern indes ein Verbot.
Sicher wohnt niemand von der Jugendanwaltschaft in Puchheim. Kurz mal vorbeischauen und ein paar Pseudoworkshops usw. und das wars. Der Stadtgemeinde Attnang kosten diese Jugendliche Unsummen an Geld ( Projekte für Jugendliche usw. )
Und der Erfolg ... Im Schloßhof werden Spaziergeher angepöbelt , Pensionisten angespuckt , Müll hinterlassen und Wände beschmiert. Sicher sind nicht alle gleich aber die die im Schloßhof herumlungern belästigen Leute und sin sicher Nicht die ARMEN Jungen Das Mosquito ist wenigstens eine
kleine Hilfe , das man wieder durch den Schloßhof spazieren kann.
....die sind ja so empfindsam. Den "Jugendschützern" ist es anscheinend lieber, die Jungen Leute werden ungebremst immer noch krimineller, bis sie schließlich (wie in einem anderen Bericht zu lesen) erschossen werden.
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