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Oberösterreich

Pfarrer Friedl: „Mit Bischof ausgesprochen“

UNGENACH. Pfarrer Josef Friedl bestätigt, dass er in fünf Gesprächen mit Bischof Ludwig Schwarz alle Unklarheiten bezüglich seiner Einstellung zum Zölibat ausgeräumt hat.

OÖN: Herr Pfarrer, ist zwischen Ihnen und Bischof Ludwig alles ausgesprochen?

Friedl: Im Grunde ist es erledigt. Der Herr Bischof hat ja im Rahmen einer Pressekonferenz gesagt, dass ich Pfarrer bleiben kann. Es gab fünf Gespräche mit ihm, ich halte mich aber an unsere Abmachung, darüber nichts zu sagen. Ich zünde nichts mehr an.

OÖN: Das heißt, Sie haben die Beziehung zu Ihrer Lebensgefährtin beendet?

Friedl: Ich falle Ihnen da sicherlich nicht hinein. Ich sage dazu nichts. Ich habe für mich alles geklärt. Mein Privatleben ist privat.

OÖN: Bischof-Sprecher Ferdinand Kaineder wurde diese Woche entpflichtet. Was sagen Sie dazu?

Friedl: Schlimm, ganz schlimm. Er ist ein toller Mensch und hatte viele gute Ideen. Es ist sehr schade, dass man auf solche Menschen verzichtet.

OÖN: Haben Sie Angst, dass konservative Strömungen in der katholischen Kirche auch Sie ausbooten könnten?

Friedl: Die rechten Kreise, ja ... Direkt Angst nicht, aber die haben mich ja auch angezündet.

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Ungefähr haargenau! · von anal_phabet (8) · 17.07.2009 16:45 Uhr

Also ist nun alles in Ordnung - nach Hin und Her und Medienspektakel und viel Schlammschlacht.

Was ist nun in Ordnung?
Wie ist es in Ordnung?
Wie sieht die Lösung aus?
Welche Argumente führen nun zur Lösung, dass nun alles in Ordnung ist?

Huhu, wir dürfen alle Jubeln, aber man weiß gar nicht worüber?

Diese Meldung ist und bleibt eine verhöhnende Kränkung.
Eine Kränkung für mich als freidenkender Mensch, Freigeist, Demokrat, zaghafter Katholik.

Insbsondere als Quoten-Ösi im benachbarten seeehr protestantischen Ausland.

Hohn und Spott - und in Ermangelung von Argumenten wäre ich dankbar für den einen oder anderen "Friedl-Witz".
Sollte mittlerweile ja genug geben.

s1560576@rcs.urz.tu-dresden.de
Danke bestens

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mit seiner frau darf er bleiben ?? · von tacitus (1731) · 17.07.2009 12:49 Uhr

Friedl: Im Grunde ist es erledigt. Der Herr Bischof hat ja im Rahmen einer Pressekonferenz gesagt, dass ich Pfarrer bleiben kann. Es gab fünf Gespräche mit ihm, ich halte mich aber an unsere Abmachung, darüber nichts zu sagen. Ich zünde nichts mehr an.

OÖN: Das heißt, Sie haben die Beziehung zu Ihrer Lebensgefährtin beendet?

hat der bischof gesagt , er kann auf jeden fall bleiben !?!? - was wird uns dafür eine scheinheilige komödie vorgespielt ? - natürlich soll er bleiben, ich bin dafür zusammen mit seiner frau, aber er und der bischof sollen uns nicht anlügen und zum narren halten. jeder in ungenach und in der gegend kann sich überzeugen von dieser liebe, aber über die zeitung lügen wir die leute an.- arme frau friedl !

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"Mein Privatleben ist privat" Eine zu späte... · von jericho (28) · 17.07.2009 12:36 Uhr

Da Friedl sein Privatleben eben nicht privat gehalten hat, sondern es auch noch hinausposaunen mußte, dass er gegen Vorschriften der Kirche lebt, ließ er seinen Vorgesetzten gar keine andere Wahl als ihn selbst vor die Wahl zu stellen.

Nun im Nachhinein zu sagen, dies sei privat lässt vermuten, dass er sich arrangiert hat und sein bisheriges Leben -wie ja schon vor einigen Wochen angekündigt- keinesfalls ändern wird und seinen Vorgesetzten nur insofern entgegenkam, darüber zu schweigen.

Das Problem der mangelnden Glaubwürdigkeit hätte mit einem solchen "Arrangement" aber dann die Kirche bzw.der Bischof geerbt, denn wohl wissend dass dies gegen die Regel und daher der beiderseitige Hinweis auf "Privatleben" etwas zu wenig ist, nachdem dieser Fall ja von ihm selbst öffentlich gemacht wurde und daher auch eines öffentlichen Bekenntnisses bedarf.

Ja, stattdessen lieber Andere angreifen und diese "schlimm" finden, um von sich selbst abzulenken. Angriff ist die beste Verteidigung!

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Artikel 17. Juli 2009 - 00:04 Uhr
Von Helmut Atteneder
Bild vergrößern Pfarrer Friedl: „Mit Bischof ausgesprochen“

Josef Friedl  Bild: weihbold

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