LINZ. Die Linzer Ärztin Marie Simonet (30) wurde am 26. Juni in einem Linzer Bus schwer rassistisch angepöbelt. Im OÖN-Interview spricht sie über ihre bisherigen Erfahrungen.
Kommentare zu diesem Artikel
guntermarthyn-koeberl__ (371)
04.07.2009 23:40 Uhr
Bitte die Ärztin Dr. Simonet um Entschuldigung..
und um Verständnis!
Wäre ich in der Strassenbahn gewesen, hätte ich als Bühnensänger sofort ein Lied geträllert, dass man diese Worte der Frau nicht mehr gehört hätte! Es gibt aber nicht lauter Bühnenleute und so war die "Schweigsamkeit" ein Zeichen, dass man mit der Meinung der Frau überhaupt nicht übereinstimmt! Sehr bedenklich wäre es gewesen, hätte diese Frau noch Unterstützung bekommen! Sicher war dann die "Ruhe" beklemmend und das beleidigende Wort ohne "Störung"! So gerne wäre ich dort zum Einsatz gekommen, aber ich bitte Sie liebe Frau Dr. Simonet um Entschuldigung, im Namen dieser aus welchen Gründen auch immer "Unzufriedenen Frau"! Es gibt in jedem Land gute und böse und kranke Menschen! Wir haben bei uns eine schon "Allen" bekannte Frau, die "Schreit und Schimpft"! In meiner Anwesenheit aber nicht, weil ich nicht aufgebe, sie freundlich und höflich mit Respekt zu grüssen! Als Ärztin verstehen Sie sicher um welches Verständnis ich "Bitte"!
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quwerdenker (160)
03.07.2009 23:07 Uhr
Integration kann nur gelingen wenn beide Seiten...
Diese Ärztin ist sicher nicht die Ausnahme einer guten Integration,es gibt solche wie sie genug in Österreich, damit meine ich sie hat sich unserer Gesellschaft nicht nur angepasst, sondern sie respektiert auch unsere Kultur und unsere Gesellschaftsformen.
Leider aber gibt es viel zu viel andere ("Migranten"), ich nenne sie hier Neo-Österreicher, die sich nicht in unsere Gesellschaft einbringen wollen die weder unsere Kultur noch unsere moralischen Werte tolerieren, geschweige dem akzeptieren wollen.
Und ich bin nicht erst einmal (ich lebe in Wien) als scheiß Österreicher, oder gar Nazi bezeichnet worden, manche gehen soweit das sie einen anspucken nur weil man irgendwo steht und nicht rasch den Weg freimacht für die Herren/Damen Neo-Österreicher.
Aber ich werde das ab jetzt auch bei ZARA melden nur um zu sehen ob sie mir bei rassistischen Übergriffen dieser Art auch behilflich sind.
Und so könnte ich mir auch vorstellen das die alte Dame schon schlechte Erfahrungen machte.
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linz09 (178)
03.07.2009 21:07 Uhr
ist kein "WEISSES" Problem.Südafrikanische Schwarze ermordeten oder verstümmelten voriges Jahr hunderte "Schwarze Brüder",die sich erlaubten,vor einem Bürgerkrieg nach Südafrika zu flüchten! DAS ist INTEGRATION!
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rosi (16)
03.07.2009 14:01 Uhr
...liest das diese Rassistin und geniert sich in Grund und Boden.
Könnte ja sein, daß sie an Frau Dr.Simonet gerät, wenn sie nächstes mal ins Krankenhaus muß.
Und auch all die Feiglinge, die schweigend zugeschaut haben. Müßten ja ein paar kräftige junge Leute dabei gewesen sein, die sich vor einer einzelnen älteren Frau nicht hätten fürchten müssen.
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quwerdenker (160)
03.07.2009 22:51 Uhr
rosi (16)
04.07.2009 08:10 Uhr
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Was interpretierst Du bitte in mein Posting hinein?
Ich meinte nur, daß es ihr ordentlich peinlich sein soll, wenn ihre behandelnde Ärztin eine vorher von ihr aufs tiefste beschimpfte Person wäre.
In keinster Weise wollte ich sagen, daß Revange geübt werden sollte.
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Truth50 (1040)
05.07.2009 02:05 Uhr
unbekannt (1746)
03.07.2009 11:24 Uhr
Man muss sich die Situation einmal vorstellen .......... wie reagiert man richtig ? Mischt man sich in solche Verbalattacken ein, gibt ein Wort das andere bis schlussendlich "Ohrfeigen" fliegen oder gar ein Messer oder Schlagring tätig wird. Auf engem Raum in einer Strassenbahn ein Unterfangen, das schlußendlich Mitfahrende gefährdet.
Schweigt man oder versucht man zu kalmieren, wird das als Feigheit ausgelegt.
Richtigerweise müsste die Strassenbahn angehalten werden und der Stänkerer ins Freie befördert .... dann kann er schauen, wo er bleibt.
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stoeffoe (9476)
03.07.2009 09:48 Uhr
Es ist leider ein Phänomen des menschlichen Verhaltens, dass die Bereitschaft zu helfen mit der Anzahl der Zuschauer ab- statt zunimmt.
Das ist eine Erfahrung, die oft auch bei Rettungseinsätzen gemacht wird.
Wären nur wenige Zeugen dabei gewesen, dann wäre womöglich jemand eingeschritten.
Man sollte also nicht aus der Anzahl der Zu- bzw. Wegschauer Rückschlüsse auf einen (niemals so hohen!) Prozentsatz an Rassisten in der Bevölkerung ziehen.
Aber es ist wahr: es gibt eine latente Ausländerfeindlichkeit in Österreich.
So wie überall auf der Welt.
Und sie ist im Steigen begriffen.
So wie die Anzahl der Ausländer.
Das ist zwar nicht schön, aber es ist logisch - und großteils unvermeidlich.
So wie überall auf der Welt.
Das Wegleugnen der Ursachen hilft da nicht, und auch nicht die die Moralkeule auf jene, die (ohne Rassismus und Ausländerfeindlichkeit) auf reale Fakten hinweisen.
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thor42 (1326)
03.07.2009 09:58 Uhr
thor42 (1326)
03.07.2009 09:55 Uhr