LINZ. Feuerwehr, Polizei und Rettung sind heute, Mittwochnachmittag im Großeinsatz in der Linzer Landstraße: Der Ursulinenhof brennt. Kurz nach 17.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle Der neu errichtete Festsaal ist komplett zerstört.
Na Gott sei Dank! Stadt Linz und Land Oberösterreich, die seit den Abrissen von Schloss Hagen (1964), Wollzeugfabrik (1969) und Nikolauskirche nebst Umgebung (1975) kaum noch Opfer ihres schrebergärtnerischen Größenwahns finden konnten und zuletzt sogar dazu übergehen mussten, längst verschwundene Gebäude zu verhunzen (Südtrakt des Schlosses), haben nach dem Brand des Ursulinenhofs endlich wieder die Möglichkeit, mitten in ihre winzige Altstadt einen weltmännischen Glasbetonhaufen zu pflanzen. Denn was wetten wir, dass genau das geschehen wird? Wir sind ja schließlich Kultur! Oder sollte die Lieblingsstadt des Führers inzwischen gelernt haben, dass man Wertvolles doch besser bewahrt - vor allem wenn man so wenig davon hat? Ich würde mich wundern. Aber ich gebe zu: Ich würde mich gerne wundern.
den jahrzehntelang zurückliegenden
Brand eines der Türme der Pöstlingbergkirche, er damals im Zuge von Schweissarbeiten aufgetreten ist. Meines Wissens wurden auch im jetzt betroffenen Trakt des Ursulinenhofes Umbauten beim Rstarationsbetrieb durchgeführt, wobei dies
natürlich auch Zufall sein kann. Auf alle Fälle wäre es aber bei potentiell "brandgefährlichen" Arbeiten an solchen Objekten nict falsch, baubegleitend eine dauernde Beaufsichtigung durch Organe der Feuerwehr durchzuführen.
Die Kosten dafür stünden i keinem Verhältniss zu den Folgekosten eines Brandes. Leider scheint man aber as der Vergangenheit (Pöstlingberirche) nichts zu lernen,überhaupt wenn erartige Ereignisse schon lange zurückliegen.
Diverse Fotos vom Brand zu finden unter
http://www.flickr.com/photos/tags/branduhof/
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