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Oberösterreich

„Unbeteiligte sollen sich nie in eine Amtshandlung der Polizei einmengen“

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Die aufgeheizte Stimmung endete in Eskalation.  Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Der Linzer Polizeidirektor Walter Widholm sieht die Festnahme von Rainer Zendron völlig anders als der verhaftete Kunstprofessor.

„Wir werden in den kommenden Tagen das Filmmaterial der Auseinandersetzung sichten und der Staatsanwaltschaft übermitteln“, sagt der Linzer Polizeidirektor Walter Widholm zu den Vorwürfen von Rainer Zendron. „Unsere Ermittlungen haben bisher ergeben, dass Herr Zendron einen Beamten erfasst hat und es daher zu der Festnahme gekommen ist.“

Widholm warnt unbeteiligte Passanten davor, sich in eine Amtshandlung der Polizei einzumischen: „Oft ist einfach nicht der Grund bekannt, warum die Polizei in einer speziellen Situation so agiert. Wenn es Zweifel an der Korrektheit einer Amtshandlung gibt, dann könnte sofort der Vorgesetzte des Beamten oder der Journaljurist der Polizei unter der Telefonnummer 059133-45/5033 informiert werden. Aber nicht selbst aktiv werden.“

„Ich dulde sicher keine Prügelpolizei. Wenn es eine Verfehlung gegeben hat, werden wir diese nicht vertuschen“, sagte Walter Widholm den OÖN. (luke)

13 Kommentare
Nicht einmischen · von oskarm · 04.05.2009 11:42 Uhr

Ich weiß nicht, ob ich den Mut aufgebracht hätte, mich wie Rainer Zendron einzumischen,
wenn offensichtlich ist, dass sich Polizisten nicht mehr wie Beamte eines demokratischen Staates, sondern wie Ausführende eines Repressionsapparates verhalten. Ich empfinde die Aussage des Polizeidirektors - zuerst zuschauen, auch wenn offenbar Unrecht geschieht, dann beschweren - als Farce und gleichzeitig als Ausdruck der realen politischen Verhältnisse und der gleichzeitigen Losgelöstheit des Polizeiapparates von demokratischen Umgangsformen - nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, wie eigenmächtig die Polizei in diesem Staat - mit Duldung und Unterstützung der Politik -
zu agieren vermag. Ich kann jedenfalls einer
Polizei, die Straßenkampf übt an Menschen, die sich nichts zuschulden kommen haben lassen, außer an einer linken Demonstration teilzunehmen, nur mit gesteigertem Misstrauen und offenbar begründeter Angst
begegnen.

 
Nicht einmischen · von nobo8 · 04.05.2009 13:48 Uhr

Wie bitte, "Menschen, die sich nichts zuschulden kommen haben lassen"? Ich glaube Sie waren nicht dabei oder leiden an Realitätsverlust! Es hatte etwa 20 Grad. Die Demonstranten hatten Kapuzensweater, Sonnenbrille und Halstuch bis über die Nase gestülpt. Weil ihnen kalt war, oder weil sie gerichtlich strafbare Handlungen vorbereitet hatten, um nicht so leicht erkannt werden zu können? Wenn diese Idioten nicht gewesen wären, wäre überhaupt nichts passiert, und die Polizisten hätten schon früher wieder zu ihren Familien heimkehren könne. Aber das linke Gesindel wollte es wieder einmal anders, beschimpften Polizisten, warfen mit vollen Bierdosen, schlugen mit Stöcken auf die Polizei ein. Und dann, und erst dann, wurde die Polizei tätig. Recht so, wenn es nach mir ginge, hätten viel mehr verhafet werden können. Es erwischte keine Unschuldigen. Wer keinen Krach wollte, hätte schon lange vorher gehen können.

 
Geistig völlig überforderte Demonstranten · von kleinemaus · 04.05.2009 08:53 Uhr

bekommen ja täglich von den Linken eingetrichtert, was sie alles tun müssen um Unruhe zu stiften. Im Regelfall handelt es sich bei den Krawallbrüdern um Schulabbrecher, Linke und Asoziale. Vielfach auch mir Drogenerfahrung. Und dann werden diese Würschtl von den Grünen, der SPÖ, AK, ÖH, Caritas für die Zwecke Krawall zu machen einfach mißbraucht. Jedenfalls ist der Verdacht sehr naheliegend. Die Teilnahme eines bekennenden KPÖ'lers wie Zendron sagt ohnehin alles. Auch noch aus Steuergeldern bezahlt, eine Frechheit sondergleichen. Dass dieser Wichtigmacher und die Krawallbrüder(-schwestern) einmal ein bißchen angemessene staatliche Ordnung gespürt haben schadet sicher nicht.

 

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