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Oberösterreich

Vermummte bei KPÖ-Demo - Teilnehmer von Polizei eingekesselt

LINZ. Eine Demonstration der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) am Linzer Blumauerplatz ist heute, Freitagmittag aus den Fugen geraten. Rund 50 Vermummte haben sich eingeschlichen und verweigerten die Abnahme ihrer Maskierung, woraufhin sie von Beamten der Polizei eingekesselt wurden. Einsatzleiter Erwin Fuchs sprach von insgesamt rund 500 bis 700 Teilnehmern.

Die Versammlung der KPÖ wurde laut Fuchs rechtmäßig angemeldet, doch habe sich ein vermutlich autonomer Block eingeschlichen: „Diese Personen mussten wir einkesseln, da die Gefahr bestanden, dass strafbare Handlungen begangen werden könnte. Das versuchen wir natürlich unter allen Umständen zu verhindern“, schilderte Fuchs. Rund 100 Polizisten waren im Einsatz.

Um welche Personengruppe es sich bei den Teilnehmern handelte, konnte Fuchs vorerst nicht sagen, die Einsatzkräfte waren zu Mittag noch mit der Aufnahme der Personalien beschäftigt. Verletzte gab es keine.

KPÖ dementiert Polizeiangaben

Dem entgegen erklärte die KPÖ, dass sich niemand unerlaubt in die Demonstration eingeschlichen habe. Dies sei nur ein fadenscheiniger Vorwand gewesen, die Demonstration daran zu hindern, loszugehen: „Die Polizei verfolgte eine eindeutige Eskalationsstrategie, ihre Präsenz und ihre Aktionen waren unangemessen, übertrieben und höchst provokant.“ so KPÖ-Bezirksvorsitzender Roland Hochstöger.

Auf dem Weg zum Linzer Hauptplatz eskalierte die Situation schließlich. Auf beiden Seiten gab es Verletzte. Außerdem wurden fünf Personen festgenommen, darunter auch der Vizerektor der Linzer Kunstuniversität, Rainer Zendron. Damit hätte - so Hochstöger - die Polizei gezeigt, auf was sie es angelegt hat: „Das Recht auf Demonstrationsfreiheit, ein Verfassungsrecht, wurde hier mit Füßen getreten.“


30 Kommentare
@tibor, das war kein Tränengas der Polizei sondern Pfefferspray der Chaoten · von luckyluke · 02.05.2009 10:06 Uhr

welcher kommunisten Propaganda bist du denn da verfallen ?? wegen der verletzten Polizisten ist es so, dass diese Chaoten und Anarchisten mit Pfefferspray gegen die Polizei gesprüht haben und das hat die Situation dann eskaliert !! vollkommen richtig und korrekt, wie die Polizei darauf reagiert hat. Und so ein Zufall, dass in einer solchen Situation sofort ein linksgesinntes Kamerateam dabei ist und eine Funktionärin der Kummerln, die von der Polizei höflich ersucht wird, wegzugehen, mediengerecht ihre Hysterie mit -- losst ses in ruah....herausschreit.

 
agent provocateur der polizei gefilmt · von benutzerei · 02.05.2009 00:33 Uhr

ich bin auch stolz auf unsere polizei, soferne sie korrekt handelt. in diesem fall ging der polizei-einsatz direkt in richtung eines in zivil gekleideten beamten. das argument ESKALATIONSSTRATEGIE ist angesichts des folgenden videos ein blanker hohn. die frage ist eher: wie kommen friedliche teilnehmerInnen von demos dazu, dass sich polizisten verkleiden und in der vordersten demo-linie in amtshandlungen involviert sind?

http://www.youtube.com/watch?v=F-PgqKd4gp4

ab 00:14 - ein scheinbarer demonstrant aus der ersten reihe: <he, I bin beamter> (mehrmals)
ab 00:17 - einer der unformierten: is eh a beamter (der satz ist insgesamt dreimal zu hören)
00:20 - bestätigende antwort eines anderen polizisten: natürlich

der offensichtlich in zivil gekleidete polizist, der sich als 'beamter' bezeichnet, wird von
einem uniformierten kollegen nicht mehr weiter fest gehalten (es ist dies der selbe
unformierte, der wenig später zu einer passantin ab 00:26 zweimal 'gengan's bitte'

 
Video anschauen und staunen · von netmitmir · 02.05.2009 03:15 Uhr

Kann mir jemand die Vermummten auf dem Video zählen ? Ich hab einen, wo ist der gewaltbereite Rest ?

Wenn die Polizei auch nur so tapfer gegen die diversen Gangs vorgehen würde die nächtens unswer Straßen zunehmend unsicher machen .Aber da holt man sich Ohrfeigen.

 

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    Einen Radweg auf der Eisenbahntrasse, der wäre sicher ein touristischer Magnet.
 
 
 
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