Im Frühverkehr gab es am Donnerstag auf Oberösterreichs Straßen weniger Verzögerungen als am Vortag. Die Streudienste waren im Dauereinsatz und die Fahrbahnen auf den Hauptverkehrsverbindungen salznass. Aufgrund der Wetterbedingungen passierten aber einige spektakuläre Unfälle.
Sattelschlepper in die Tiefe gestürzt
Donnerstag Früh stürzte ein Sattelschlepper am Pötschenpass 30 Meter in die Tiefe. Das Fahrzeug war ins Rutschen gekommen und und der Lenker verlor die Kontrolle. Der 15 Tonnen schwere Lkw wurde von Bäumen aufgefangen. Die Feuerwehr konnte den Sattelschleppel mit Hilfe von Seilwinden bergen, der Lenker blieb unverletzt.
Auto rammt Menschengruppe
Am Mittwochabend kam ein Auto im Bezirk Rohrbach ins Schleudern und fuhr in eine Menschengruppe. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt, ein anderer zog nur leichte Verletzungen davon.
Auto durchbricht Hausmauer
Im Mühlviertel kam eine Autolenkerin auf der schneeglatten Straße von der Fahrbahn ab und krachte in ein Haus. Das Auto durchbrach die Außenmauer und landete mitten im Wohnzimmer. Eine Bewohnerin hielt sich im Wohnzimmer auf. Sie blieb unverletzt, erlitt aber einen schweren Schock.
Pferd stürzte in Bachbett
Am Mittwochabend kam eine Reiterin mit ihrem Pferd auf einer stark vereisten Straße im Mühlviertel ins Rutschen. Die Frau konnte sich noch retten, während das Pferd in Bachbett stürzte. Die Feuerwehr Bad Ischl konnte das Tier mit einem Bagger retten. Es blieb dabei unverletzt.
Bergung des LKWs am Pötschenpass
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