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Oberösterreich

Was in Kremsmünster von den Blumen übrig bleibt

KREMSMÜNSTER/LINZ. Nach der Landesgartenschau wird jetzt gemeinsam "gegartelt".

Was in Kremsmünster von den Blumen übrig bleibt

Noch drei Tage, dann ist die Landesgartenschau wieder vorbei. Bild: Alexander Schwarzl

Die Musikvereine Kremsmünster und Aigen-Schlägl setzen am Samstag im Schlosshof Kremsegg den Schlussakkord der Landesgartenschau in Kremsmünster. Dem Ort, dem Benediktinerstift und dem Schloss hat sie unter dem Motto "Dreiklang der Gärten" eine fulminante Blütenpracht beschert. Damit Kremsmünster auch 2018 aufblüht, werden im Herbst noch einmal 9000 Blumenzwiebeln gesetzt. Aus einigen Schaugärten werden aber Gemeinschaftsgärten zum gemeinsamen "Garteln" für die Bevölkerung. "So werden wir eine ,essbare Gemeinde‘", sagt Bürgermeister Gerhard Obernberger (ÖVP).

1500 Quadratmeter groß ist die zur Verfügung stehende Fläche hinter der Stiftsmauer. "Wir haben schon zwei Gemeinschaftsgärten, einer ist überfüllt, es gibt viele neue Interessenten", sagt der Ortschef. Die Pflanzpläne entwirft die Gärtnerei Schützenhöfer aus Rohr im Kremstal.

280.000 Besucher

Nach 177 Tagen und 1.000 Veranstaltungen geht die Landesgartenschau zu Ende. Die Besucherresonanz war groß: 280.000 sind gekommen, 81 Prozent aus Oberösterreich. 4456 Dauerkarten wurden verkauft. "Ein Rekord", sagt Karin Imlinger-Bauer von der Landesgartenschau GmbH.

Doch allein an der Zahl wird der Mehrwert nicht zu bemessen sein: Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) verweist auf die Weiterentwicklung der Infrastruktur und die damit verbundene höhere Lebensqualität. Renaturierung der Krems, neue Spielplätze, verbessertes Wegenetz, Neugestaltung des Marktplatzes: gute Aussichten für Aigen-Schlägl, Schauplatz der Landesgartenschau 2019.

Was sonst noch bleibt vom großen Blumenfestival? Die Schwimmenden Gärten im Stift zum Beispiel, oder das "Feigenhaus", das künftig für Hochzeiten genutzt werden kann. Vor allem aber ein "neues Selbstbewusstsein", sagt der Bürgermeister: "Wir haben von den Besuchern so oft gehört, wie schön es bei uns ist – jetzt glauben wir es auch selber."

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Artikel Alfons Krieglsteiner 12. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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