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Oberösterreich

Trauer in Gschwandt: Familienvater (46) bei Arbeitsunfall gestorben

GSCHWANDT. Es war eine traurige Weihnachtsfeier Donnerstagabend für die Feuerwehr Gschwandt (Bez. Gmunden). Denn Stunden zuvor waren 15 Kameraden zu einer Personenbergung in die Lagerhalle eines Holzbau-Unternehmens in Scharnstein gerufen worden.

Bild: www.laumat.at

Bei dem Verunglückten handelte es sich um einen langjährigen Förderer der Gschwandtner Wehr: den 46-jährigen Hermann S., einen Vater von drei Söhnen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren.

Er war gegen 11 Uhr aus noch ungeklärter Ursache von einem umstürzenden, drei Tonnen schweren Stapel aus Lärchenbrettern getroffen und verschüttet worden. "Wir haben eine Stunde gebraucht, um die Bretter händisch wegzuräumen", berichtet Feuerwehrkommandant Florian Huemer. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 46-Jährigen feststellen: Hermann S. war an seinen schweren Kopfverletzungen gestorben.

Im Pfarrleben engagiert

Noch während der Bergung waren die Angehörigen des Verunglückten eingetroffen. Sie mussten ebenso wie seine Arbeitskollegen vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden.

Die Todesnachricht löste in Gschwandt tiefe Bestürzung aus. "Den Hermann hat jeder gemocht", sagt Bürgermeister Fritz Steindl. Er habe gerne bei der Feuerwehr mitgeholfen, war Mitglied der Union und engagierte sich im Pfarrleben, wo er zuletzt für den Firmunterricht zuständig war.

Der gelernte Tischler lebte mit seiner Familie in einem Eigenheim im Ortsteil Laudachtal. Seit mehreren Jahren war er in dem Scharnsteiner Unternehmen im Büro tätig, der Firmenchef ist sein Schwager.

 

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Artikel (kri) 07. Dezember 2017 - 17:48 Uhr
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