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Oberösterreich

Sie lässt Kremsmünster erblühen

Karin Imlinger-Bauer hat seit 2014 die Landesgartenschau geplant.

Karin Imlinger-Bauer   Bild: privat

Ein bisserl werde ich schon aufgeregt sein“, gesteht Karin Imlinger-Bauer im Hinblick auf die heutige Eröffnung der Landesgartenschau in Kremsmünster. Immerhin wird damit die Arbeit der 38-Jährigen für die Öffentlichkeit sichtbar.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat sie als Geschäftsführerin das Pflanzen-Festival geplant und zum Erblühen gebracht. „Als ich im Juni 2014 zu arbeiten angefangen habe, musste ich mir zuerst einmal ein Büro und meine Mitarbeiter suchen“, erinnert sich die gebürtige Vöcklabruckerin, die nun mit ihrem Mann in Luftenberg an der Donau wohnt.

Ganz neu war die Materie für sie nicht. Schließlich hat die studierte Betriebswirtin bereits bei der Planung der Gartenschauen in Vöcklabruck, Ansfelden oder in Bad Ischl mitgewirkt. Das heurige Pflanzen-Festival in Kremsmünster wurde dennoch zur besonderen Herausforderung, werden doch die drei Schauplätze Stift, Markt und Schloss in eine Gartenkomposition mit zahlreichen gärtnerischen und touristischen Attraktionen verbunden. „Ich fühle mich angesichts des Gestaltungsspielraumes und der vielen Möglichkeiten schon privilegiert.“

Auch wenn die Wochen vor der Eröffnung besonders arbeitsintensiv waren, hat Imlinger-Bauer dennoch eines nicht außer Acht gelassen: das Laufen. „Das brauche ich, um den Kopf auszulüften und meinen Blick zu schärfen.“ Darum habe ihr auch die Teilnahme am Linz-Marathon vor zwei Wochen so gut getan.

Kraft schöpfen kann die 38-Jährige aber auch, wenn sie Klarinette im Vöcklabrucker Musikverein spielt oder wenn sie mit ihrem Mann in ferne Länder reist. „Ich muss aber nicht immer so weit wegfahren, um Abstand gewinnen zu können. Oft reicht mir auch ein Badetag am Attersee.“

Flexibiltät beweist Imlinger-Bauer auch bei ihrer Zukunftsplanung. Noch wisse sie nicht, was nach Ablauf ihres Vertrages im März 2018 beruflich auf sie zukommt. „Es kommt bestimmt das Richtige“, ist sie sich sicher.

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Artikel Gerhild Niedoba 21. April 2017 - 00:04 Uhr
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