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Oberösterreich

Schnelle Beine und stramme Wadln

Manfred Hierschläger (28) organisiert den Gis-Lauf und die Gis-Bike-Challenge.

Manfred Hierschläger, organisiert den Gis-Lauf zum siebten Mal und initiierte die Gis-Bike-Challenge Bild: privat

Ein Wirbelbruch und viel Zeit zum Nachdenken waren es, die aus Manfred Hierschläger nicht den Profilangläufer, sondern den Profi-Macher werden ließen. Bereits mit 19 Jahren traf der Eidenberger die Entscheidung, Trainer zu werden. Der 28-Jährige spornt aber nicht nur in seinem Brotberuf Sportler zu Höchstleistungen an, sondern kümmert sich auch in seiner spärlichen Freizeit bei seinem Heimverein, der Sportunion Eidenberg, um Bewegungshungrige.

Dort schlüpfte Hierschläger, der frühere ÖSV-Damen-Langlauf-Cheftrainer, vor sieben Jahren in die verantwortungsvolle Rolle, den ältesten Berglauf Österreichs, den Gis-Lauf, zu organisieren.

Der nunmehrige Herren-Langlauftrainer und Servicechef will auf dem Linzer Hausberg heuer im Herbst neben den Läufern auch den Mountainbikern schnelle Beine und stramme Wadln machen: Erstmals findet zusätzlich zum traditionellen Laufbewerb am 23. September um 14 Uhr die Gis-Bike-Challenge (gislauf.at) statt.

Während die Anmeldung bereits läuft, rennt Hierschläger noch viele Kilometer für seine ÖSV-Profisportler, die nächste Woche zum Trainingslager in die Skihalle im ostdeutschen Oberhof aufbrechen. „Mir macht das Organisieren und Motivieren der anderen so viel Spaß, darum hab’ ich meine aktive Karriere relativ bald beendet“, erzählt der gelernte Elektriker, der im Nordischen Ausbildungszentrum im steirischen Eisenerz zum ÖSV-Athleten und später zum Trainer ausgebildet wurde.

Doch die eigenen Langlaufskier für immer ins Eck zu stellen, kommt für Hierschläger nicht in Frage. Vergangenes Jahr nahm der Eidenberger an einem 200-Kilometer-Rennen in Schweden teil, heuer war er bei einem Wettkampf in Finnland am Start. Auf ein Antreten beim Gis-Lauf oder bei der Bike-Challenge muss der Sportler aber verzichten. „Zu viele organisatorische Aufgaben“ sind am Bewerbstag zu bewältigen. „Aber wenn ich daheim bin, lauf’ ich die Gis regelmäßig hinauf. Ist ja schließlich mein Haus- und Trainingsberg.“

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Artikel Valentina Dirmaier 10. August 2017 - 00:04 Uhr
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