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Oberösterreich

Rumänin lockte Gmundner 400.000 Euro heraus

GMUNDEN. Der 43-Jährige hatte sogar zwei Grundstücke verkauft, um der Prostituierten das Geld überweisen zu können.

Die Verdächtige befindet sich in der Justizanstalt Wels in Untersuchungshaft. Bild: Wodicka

Mehr als vier Jahre lang hat der 43-Jährige aus dem Bezirk Gmunden der 41-jährigen Rumänin bereitwillig Geld überwiesen. Die Frau hatte behauptet, das Geld für den Kauf von Immobilien, für Notarkosten und für angebliche Therapien nach drei verschiedenen schweren Erkrankungen zu brauchen. Sie hatte versprochen, das Geld nach den Immobilienverkäufen wieder an den 43-Jährigen zurück zu bezahlen.

Der Mann hatte zunächst offenbar keinen Verdacht geschöpft. Schon Ende 2015 hatte ihm die Frau 105.000 Euro herausgelockt. So setzte sich die Geschichte noch fast zwei Jahre fort. Die letzte Überweisung fand im März 2017 statt. Der Mann überwies der Rumänin 980 Euro für einen Flug nach New York und einen Anschlussflug nach Österreich. Die Verdächtige kaufte jedoch kein Flugticket, sondern schickte dem 43-Jährigen eine Nachricht per Handy, dass sie am Flughafen New York festgenommen worden wäre und nun 15.000 Dollar als Kaution für ihre Freilassung benötigen würde. Der 43-Jährige zahlte jedoch nicht, sondern wandte sich mit seinem Bruder an die Polizei. 

Aufgrund eines europäischen Haftbefehls konnte die 41-Jährige in Bukarest festgenommen werden. Sie wurde Ende Juli 2017 ausgeliefert und in die Justizanstalt Wels überstellt. Die Verdächtige, die als Prostituierte in Österreich gearbeitete hatte, zeigte sich zum Teil geständig. Sie befindet sich in Untersuchungshaft.

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Artikel 07. August 2017 - 16:08 Uhr
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