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Oberösterreich

Reinhardt Harreither: Ihn begeistert das Leben vor 2000 Jahren

Reinhardt Harreither ist wissenschaftlicher Leiter der Landesausstellung.

Reinhardt Harreither

Reinhardt Harreither   Bild: (Brejcha)

Das Ennser Museum Lauriacum beherbergt eine der bedeutendsten römischen Schausammlungen Österreichs. Seit 2005 leitet der Archäologe, klassische Philologe und Historiker Reinhardt Harreither diese drittälteste wissenschaftliche museale Institution des Bundeslandes. Das Museum ist Zentrum der Oö. Landesausstellung 2018, die am 26. April unter dem Titel "Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich" eröffnet wird.

Schaugrabungen, Originalfunde und interaktive Apps führen Besucherinnen und Besucher auf Spurensuche in die Zeit des "Imperium Romanum".

Er freue sich besonders darüber, dass die Neugestaltung des Museums Lauriacum für die Landesausstellung auch die künftige Dauerausstellung sein wird, sagt der gebürtige Linzer Harreither. Die Präsentationsflächen wurden mehr als verdoppelt, mit 1300 Quadratmetern ist es nun eines der größten Römermuseen Mitteleuropas. "Es gibt viele hochinteressante Dinge zu erforschen und zu bestaunen", sagt der 57-jährige Museumsdirektor, der zwischen Wien und St. Valentin pendelt.

Als eines seiner liebsten Stücke der Ausstellung nennt er die "Genius-Statuette": Eine 18 Zentimeter große Bronzefigur, die den Schutzgott der Legion darstellt. Außerdem erwähnt Harreither die beeindruckenden Fragmente von Wandmalereien aus der Römerzeit. Beim Aufbau sind Restauratoren beteiligt, was die Qualität der Ausstellungsstücke sichere, wie er sagt. Viele Exponate würden zeigen, dass das Leben im römischen Lauriacum vor etwa 2000 Jahren unserem heutigen Alltag gar nicht so fern sei.

Harreithers Faszination für Geschichte und Archäologie ist im Gespräch deutlich spürbar. Dieses Interesse bestehe seit seiner Kindheit, wie er sagt. Wenn er sich nicht mit römischen Ausgrabungen beschäftigt, liest der verheiratete Vater einer 30-jährigen Tochter gern historische und zeitgenössische Literatur, geht wandern oder besucht Konzerte klassischer Musik. Sein Beruf sei aber ebenfalls sein Hobby, sagt Harreither.

 

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Artikel Hannah Winkelbauer 31. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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