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Oberösterreich

Rebecca Haselbacher: Gute Seele für nervöse Studienwerber

Rebecca Haselbacher hat heute beim Medizinaufnahmetest die Oberaufsicht.

Rebecca Haselbacher

Rebecca Haslbacher   Bild: (Privat)

Eine durchsichtige Getränkeflasche kann, ein gültiger Lichtbildausweis sowie eine Registrierungsbestätigung müssen mitgenommen werden. Und teilnehmen darf selbstverständlich nur, wer im Vorhinein die 110 Euro Gebühr entrichtet hat. Dass beim heute in Linz stattfindenden Aufnahmetest für das Medizinstudium alles seine Ordnung hat und möglichst reibungslos läuft, ist Aufgabe von Rebecca Haselbacher. Sie leitet die Lehr- und Studienorganisation an der Johannes Kepler Universität (JKU).

Insgesamt 52 Mitarbeiter betreuen heute die 932 angemeldeten Studienwerber im Linzer Design Center. Haselbacher hat dabei die Oberaufsicht. Sie selbst würde sich als "Drehscheibe" bezeichnen.

"Das Team nimmt die Registrierung vor und gibt bunte Bänder an jene aus, die in den Prüfungssaal dürfen – fast wie bei einem Musikfestival", sagt Haselbacher. Zudem beantwortet sie mit ihrem Team geduldig letzte Fragen. "Was darf in den Prüfungssaal mitgenommen werden?" sei dabei ein Klassiker.

Noch nervöser als die Studienwerber sind am Prüfungstag üblicherweise deren Begleiter, die Eltern, Freunde oder Vertrauenspersonen. Sie dürfen nicht in den Saal, haben aber auch viele Fragen an die Betreuer.

Rotes Kreuz steht bereit

Die 40-jährige Rebecca Haselbacher ist auf dem Gebiet ein "alter Hase". Die Aufnahmetests werden an der JKU seit 2014 durchgeführt. Die gebürtige Linzerin war von Anfang an dabei. "Klare Regeln sind ganz wichtig", sagt sie. "Wir gehen sorgsam mit den Kandidaten um und schauen, ob sie etwas brauchen." Im Fall der Fälle liegen Taschentücher und Traubenzucker bereit, und auch das Rote Kreuz ist vorsorglich im Haus.

Haselbacher gehört seit 2002 zum JKU-Team. Im Sommer, wenn die Studierenden sich in die Ferien verabschieden, hat ihre Abteilung Hochsaison. Möglichkeiten, ihrem liebsten Hobby, dem Reisen, zu frönen, wird Haselbacher aber trotzdem finden. Auch das Weitwandern hat es der Linzerin angetan.

 

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Artikel Elisabeth Prechtl 07. Juli 2017 - 00:04 Uhr
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