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Oberösterreich

Prozess um Intrige in Verkehrspolizei

LINZ. Wegen Amtsmissbrauchs muss sich ein Polizeibeamter (53) der Landesverkehrsabteilung verantworten. Er soll in einer Polizei-internen Datenbank Informationen über seinen Vorgesetzten Oberst Klaus Scherleitner illegal abgefragt haben.

Prozess um Intrige in Verkehrspolizei

Oberst Klaus Scherleitner wurde Ziel Bild: Weihbold

Das Opfer der mutmaßlichen Intrige ist der stellvertretende Chef der Verkehrspolizei in Oberösterreich. Mit den Infos – es geht um die Schadensabwicklung nach einem Unfall mit einem Polizei-Dienstwagen – soll der Angeklagte anonyme Schreiben gegen seinen Chef verfasst und diese auch an Medien geschickt haben. „Die Suspendierung gegen meinen Mandanten wurde bereits rechtskräftig aufgehoben“, sagt Verteidiger Thomas Bodingbauer von der Kanzlei Gabl-Kogler-Leitner. Der Polizist sagt aus, nicht der Verfasser der anonymen Schreiben gewesen zu sein. Der Prozess wurde gestern vertagt.

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Artikel 01. Dezember 2011 - 00:04 Uhr
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