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Oberösterreich

Projekt Mühlkreisbahn neu soll bis zu 100 Million Euro kosten

LINZ. Mit dem Zug vom oberen Mühlviertel über die geplante Eisenbahnbrücke und die neue Straßenbahn-Achse bis zum Hauptbahnhof fahren: Dieses Projekt soll laut einer großangelegten Machbarkeitsstudie bis zu 100 Million Euro kosten.

Mühlkreisbahn Wieder warten auf eine Studie

Bild: OON

Das Expertenpapier des Schweizer Verkehrsplaners Peter Schoop, das Infratstruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) in Auftrag geben ließ, wurde am Montag in seiner Endfassung präsentiert. Der Schweizer hatte die Aufgabe, sämtliche bisher in Diskussion gebrachten Varianten zur Attraktivierung der Zugstrecke (zB. Straßenbahn bis ins Mühlviertel, Regio Tram etc.) unter die Lupe zu nehmen und die bestmögliche Variante vorzuschlagen.

Die Rohfassung der Schweizer Studie wurde bereits, wie berichtet, im Oktober vorgestellt. Diese sieht vor, die Mühlkreisbahn in ihrer Normalspur (1435 Millimeter Breite) zu belassen und mittels "Zweisystem"-Zuggarnituren als S-Bahn-Linie auf einem Dreischienen-Gleis im Linzer Stadtgebiet zu führen.

Die Kosten von rund 100 Millionen Euro seien eine "Grobschätzung" mit einer Abweichung von plus bzw. minus 20 bis 30 Prozent, so Steinkellner. Dies müsse der öffentliche Verkehr aber wert sein, sagte der Landesrat. Die vom Schweizer Planer vorgeschlagene Version mache eine Verknüpfung von Mühlkreisbahn und Lilo ebenso möglich wie die Anbindung des S-Bahn-Netzes nach Gallneukirchen.

Steinkellner möchte einen Grundsatzbeschluss des Landtages für die Mühlkreisbahn neu im ersten Quartal 2017 erreichen.

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Artikel nachrichten.at/staro 12. Dezember 2016 - 14:38 Uhr
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