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Oberösterreich

Nach tödlichem Unfalldrama: Mildes Urteil für Paketzusteller

RIED. Wegen grob fahrlässiger Tötung musste sich am Freitag ein 23-jähriger Paketzusteller vor dem Landesgericht Ried verantworten. Er wurde, allerdings nur wegen fahrlässiger Tötung, zu vier Monaten bedingter Haft verurteilt.

Video Thomas Streif 06. Oktober 2017 - 12:00 Uhr

17-jähriger stürzte von Auto - tot

Ein Jugendlicher (17) stürzte Freitagfrüh in Tumeltsham (Bezirk Ried) von einem Kleintransporter und ist dabei tödlich verletzt worden. Video: nachrichten.at/laumat.at


Selten (2603) 06.10.2017 18:35 Uhr

„Ein Taxi war uns zu teuer, also wollten wir uns nach einer anderen Mitfahrgelegenheit umschauen“, … . Wir haben ihm gesagt, er soll uns heimfahren.“

Nachdem der Beschuldigte sich weigerte, sei es zum Streit gekommen.

Das irritierte auch den Ankläger Ebner. „Wieso soll euch ein wildfremder Mensch mitten in der Nacht eine Stunde lang heimfahren? Was denkt man sich dabei?“

Und, was denkt man sich dabei?

Wie betrunken waren Sascha (17) und sein Freund und Zeuge (16)?

Herr Streif, waren Sie bei der Verhandlung persönlich anwesend? Wenn ja, wäre konkretere Berichterstattung mehr als angebracht.

„Er war in Sicherheit, eine konkrete Gefahr hat nicht mehr bestanden“, sagte Ebner.

Zum Glück etwas realitätsbezogener der Richter: „ … Dass er es wegen der Umstände mit der Angst zu tun bekam, ist verständlich. ...“

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Selten (2603) 06.10.2017 16:31 Uhr

Muss sich ein Paketzusteller eineinhalb Jahre nach dem Ereignis erinnern können, mit welchem Kennzeichen er unterwegs gewesen ist?
Oder war das ohnehin nur ein Fake-Foto zur Untermauerung des Gschichterls, dass den beiden Saufbolden etwas "komisch" vorgekommen ist?

Bei allem Verständnis für Innviertler Folklore, Herr Staatsanwalt, "unfassber traurig" und nebenbei unfassbar tief war das Betragen der beiden verniedlichend als "Nachtschwärmer" titulierten Burschen.

Wer die Heimeligkeit von Hannesgrub und das stets besonders rustikale, um nicht zu sagen rüde Benehmen der Innviertler kennt und sich noch die frühe Stunde und etliche Promille dazudenkt, kann sich nur zu gut vorstellen, wie dem jungen Rumänen zumute gewesen sein muss.

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Maria-Johanna01 (344) 06.10.2017 15:56 Uhr

Es ist so tragisch, ein junger Bursche muss sterben, weil er, sinnlos betrunken, nimmer wusste, was sich gehört. Man fragt sich da schon, wo war es dem jungen, minderjährigen Menschen möglich, sich derart zu betrinken? In den österreichischen Lokalen darf an Betrunkene kein Alkohol ausgeschenkt werden. Wo sind Eltern, Erziehungsberechtigte, geht da niemand auf die Suche, wenn das Kind um 4 in der Früh noch nicht daheim ist? Sind unsere Jugendschutzgesetze für die Würscht?
Und ja, ich weiß, was es bedeutet, zwei Kinder von der Geburt durch die Pubertät ins Erwachsenenalter zu begleiten. Die beiden haben wenig ausgelassen.

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