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Oberösterreich

Mordverdächtiger Wirt war nur selten Gast in Heimatgemeinde

HAIGERMOOS. Haigermoos: Dubiose Geschäfte von Robert Sch. waren bekannt.

Mordverdächtiger Wirt war nur selten Gast in Heimatgemeinde

In diesem Stall wurde der Leichnam gefunden. Bild: (Scharinger)

Während sein ehemaliger Arbeitskollege, der 24-jährige Richard H., ein Geständnis über den mutmaßlichen Mord an Roland Krenn ablegte, enthält sich Robert Sch. bisher hartnäckig der Aussage. Der Wirt aus Haigermoos, in dessen Wirtschaftsgebäude die Leiche des vermögenden Salzburgers gefunden wurde, sitzt weiterhin in U-Haft.

Die Rechtsvertretung des 29-Jährigen, der vor der Tat einige Monate den Rennbahnwirt in Altheim als Pächter übernahm, hat Anwalt Jörg Dostal übernommen. Der Salzburger war für eine Auskunft zum laufenden Verfahren nicht erreichbar. Unterdessen hat in der Braunauer Gemeinde Haigermoos, 600 Einwohner, in Grenznähe zum Bundesland Salzburg, das Dorfleben wieder seinen gewohnten Gang eingenommen. "In letzter Zeit ist es im Ort wieder ruhiger geworden", sagt Bürgermeister Johann Schwankner. Das Wirtshaus, das Robert Sch. mit seiner Oma Annemarie führte, hat wieder geöffnet. Den mutmaßlichen Mittäter kennt der VP-Ortschef nur flüchtig. "Er hat zwar immer wieder in Haigermoos gewohnt, aber er war kein Einheimischer."

Aber die dubiosen Geschäfte dürften auch in der Kleinstgemeinde bekannt gewesen sein. "Zu seiner Oma kam er nur zum Geldfechten. Aber sonst hat er sich eher um seine Drogendeals gekümmert", sagt ein Einheimischer. 

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Artikel (diva) 14. September 2017 - 00:04 Uhr
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