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Oberösterreich

Mit ihr starten Jugendliche in den Beruf

Renate König feiert heuer ihr zehnjähriges Jubiläum: Im Jahr 2007 organisierte die heute 56-Jährige erstmals die von Land Oberösterreich und der oberösterreichischen Wirtschaftskammer veranstaltete Messe „Jugend und Beruf“.

Renate König Bild: VOLKER WEIHBOLD (Reuters)

Die von den OÖNachrichten präsentierte Berufsinformationsveranstaltung findet von heute, Mittwoch, bis Samstag, 14. Oktober, in Wels statt.

„Eine Messe mit so vielen Ausstellern zu organisieren ist eine Riesenaufgabe“, sagt die Mutter von zwei Söhnen über ihre Anfänge als Organisatorin. Aber nach zehn Jahren und mindestens ebenso vielen geplanten Veranstaltungen kennt sie die Aussteller und die Ansprechpersonen: „Heutzutage geht das Ganze ein wenig einfacher. Mittlerweile hab ich’s im kleinen Finger.“

Schon im April hat die dreifache Großmutter aus Hagenberg im Mühlkreis mit der Organisation der Messe begonnen. „Zuerst habe ich die Anmeldungsformulare an die interessierten Aussteller per E-Mail ausgeschickt. Die geben mir anschließend Bescheid, wie groß ihre Stände sein werden.“

Im Juli startete König mit der Hallenplanung. „Das ist der spannendste Teil des gesamten Prozesses. Denn insgeheim hoffe ich immer, dass in den Messehallen genug Platz für die unterschiedlich großen Stände ist“, sagt König. Auch abseits der Berufsmesse hat König mit Auszubildenden zu tun: Sie arbeitet in der Lehrlings- und Meisterprüfstelle der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

Was ihr an der Arbeit als Organisatorin besonders gefällt? „Es ist eine wahnsinnige Freude, an den Veranstaltungstagen durch die Hallen zu gehen und zu sehen, wie die Messe Jahr für Jahr wächst.“
Nachdem die „Jugend und Beruf“ am Samstag Abend dann zu Ende gegangen ist, „verbringe ich noch vierzehn Tage mit der Aussendung von Rechnungen und der Evaluierung der Messe. Dann werde ich eine Woche in Gmünd urlauben. Denn im Sommer bleibt mir eindeutig keine Zeit dafür“, sagt König, die in ihrer Freizeit gerne mit ihrem E-Bike unterwegs ist.

 

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Artikel Florian Meingast 11. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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