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Oberösterreich

„Mein Herz schlägt für die Kinder“

Christine Widmann koordiniert die oberösterreichischen Jugendgruppen des Roten Kreuzes.

Christine Widmann, Landeskoordinatorin der oberösterreichischen Jugendgruppen des Roten Kreuz Bild: Rotes Kreuz/Thomas Marecek

Leidenschaft liegt in der Stimme von Christine Widmann, wenn sie über ihre Arbeit spricht. Sie ist Landeskoordinatorin der oberösterreichischen Jugendgruppen des Roten Kreuzes und Mitglied des Landesrettungskommandos. Darüber hinaus ist sie bei der Spezialeinheit für Trinkwasseraufbereitung tätig. Die 49-Jährige war kürzlich für sechs Wochen in Uganda, um sich mit Kollegen in einem Flüchtlingscamp um die Trinkwasseraufbereitung zu kümmern. Die Ausbildung dafür hat sie vergangenes Jahr abgeschlossen. „Es war mein erster Einsatz, es war eine tolle Erfahrung. Ich würde es sofort wieder machen“, erzählt sie. Die Stimmung sei sehr positiv gewesen: „Das Rote Kreuz wird überall mit Hilfe assoziiert. Bei meiner Arbeit liegen mir besonders die Anliegen der Kinder am Herzen.“

Darum begeistert sie auch ihre Tätigkeit als Landeskoordinatorin der oberösterreichischen Jugendgruppen des Roten Kreuzes. Diese übt sie seit 2011 aus.

„Es ist wichtig, dass die Kinder bei unseren Aktivitäten die Buntheit der Gesellschaft vermittelt bekommen und sich mit verschiedenen Kulturen auseinandersetzen“, sagt die Linzerin, die mit ihrer Arbeit Barrieren abbauen will. Die ausgebildete Rettungssanitäterin war bei der Planung des diesjährigen Bundesjugendwettbewerbs beteiligt und hat als Schnittstelle zwischen dem Organisationsteam und dem Landesverband fungiert. Darüber hinaus war sie im Einsatzstab tätig.

„Wir wollen mit unseren Programmen und dem Lager erreichen, dass die Kinder aus ihrer Smartphone-Welt auftauchen und soziale Kompetenzen erwerben. Das unmittelbare Erleben steht dabei im Vordergrund“, erzählt die gebürtige Tirolerin, die seit 2009 beim Roten Kreuz beschäftigt ist. Zuvor war die Kommunikationswissenschafterin in der Medien- und Kreativbranche tätig.

„Das Rote Kreuz hat mich immer schon fasziniert, deshalb habe ich die Sanitäterausbildung gemacht und bin dann dabei geblieben“, sagt die Wahl-Linzerin.

 

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Artikel Julia Popovsky 17. Juli 2017 - 00:04 Uhr
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