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Oberösterreich

Klaus Burndorfer: Voller Vorfreude auf den Davis-Cup

Klaus Burndorfer und der UTC Wels rüsten sich für ein Tennis-Fest.

Klaus Burndorfer   Bild: (Privat)

Seit Montag ist bekannt, dass Dominic Thiem mit dem österreichischen Davis-Cup-Team Mitte September in Wels gegen Rumänien aufschlägt. Seit diesem Tag geht auch Klaus Burndorfers E-Mail-Postfach über: „Es gibt schon Kartenanfragen Ende nie. Thiem zieht die Leute an wie einst Thomas Muster“, sagt der 50-jährige Obmann des UTC Wels. Der Verein ist „Gastgeber“, wenn rund 10.000 Fans zu dem dreitägigen Tennis-Fest erwartet werden.
„Karten gibt es bei mir aber keine“, muss er auch seine engsten Vertrauten enttäuschen. „Ich bin nur das Bindeglied zwischen dem Österreichischen Tennisverband und dem Veranstalter.“ Das wird vermutlich eine große Sportagentur sein.

Arbeit wird das Sportfest trotzdem viel mit sich bringen. „Das haben schon die Vorbesprechungen gezeigt. Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek hatte klare Vorstellungen, wo wir auf unserem Platz die Tribüne aufstellen sollen“, sagt der Vater von zwei Kindern.

Bei Burndorfer ist Koubek freilich an der richtigen Stelle. Der Welser betreibt nicht nur eine eigene Tennisschule, er richtet mit dem „Future“ seit Jahren ein Weltklasse-Turnier für Jugendliche aus. Viele namhafte Spieler haben hier schon gespielt. Auch heuer kommen im Juli wieder die Stars von Morgen in die Messestadt.

Burndorfer selbst ist seit seinem achten Lebensjahr vom Spiel mit der gelben Filzkugel fasziniert. Im Jahr 1985 wagte er als damals junger Bursch sogar den Schritt in die USA, um ein halbes Jahr mit Star-Trainer Nick Bollettieri zu trainieren. Der Sprung in das Profilager wollte am Ende nicht gelingen. Vielleicht wäre der ganz große Tenniszirkus auch gar nicht die Welt des Welsers gewesen. Wer Burndorfer zusieht, wie er Tag für Tag mit der Jugend arbeitet und wie viel Spaß er dabei hat, merkt, dass sein Job nicht nur Beruf, sondern auch Berufung für ihn ist. Und so freut nicht nur er sich über Thiems Gastspiel auf der UTC-Anlage: „Mit Dominic kommt neuer Schwung in das heimische Tennis.“

 

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Artikel Roland Vielhaber 19. Mai 2017 - 00:04 Uhr
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