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Oberösterreich

Keine Flüchtlinge in einem Drittel der Gemeinden

LINZ. Eines der schwierigsten Themen in der Asyldiskussion ist die Suche nach Quartieren. Im Sommer waren noch in 70 Prozent der Gemeinden keine Flüchtlinge untergebracht. Mittlerweile ist dieser Anteil auf 35 Prozent geschrumpft.

Flüchtlinge sind bereits im Turnsaal

Asylwerber Bild: VOLKER WEIHBOLD

Die Zahlen, die Integrations-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) am heutigen Freitag in einer Pressekonferenz  präsentiert, zeigen wie sehr sich die Quartiersituation seit Juni in Oberösterreich verändert hat. Waren es damals noch 70 Prozent der Gemeinden, die keine Asylwerber beherbergten, sind es mittlerweile 34 Prozent. Genauer: 153 von 442 Gemeinden.

Wobei sich dieser Anteil bald noch einmal verringern könnte. Denn in 18 der 153 Asylwerber-losen Gemeinden wird bald ein Quartier eröffnet, in 34 weiteren Gemeinden sind Quartiere in Prüfung. In zwei Orten wird aufgrund der Sondersituation, die sich durch die durchreisenden Flüchtlinge ergeben hat, kein Quartier geplant. Es sind dies Kollerschlag und Nebelberg. Damit bleiben 99 Kommunen, die auch auf absehbare Zeit keine Asylwerber unterbringen werden (22,4 Prozent).

In dieser interaktiven OÖN-Grafik können Sie durch Anklicken sehen, wo wieviele Flüchtlinge wohnen (Stand 11. Jänner 2016), wo Quartiere geplant sind und wo es keine gibt. Die angeführte Quote entspricht dem Anteil der Asylwerber an der Gemeindebevölkerung.

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Artikel Barbara Eidenberger 15. Januar 2016 - 11:15 Uhr
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