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Oberösterreich

Kälte brachte „Fitzcarraldo“ zum Kentern

LINZ. Der Kälte nicht standgehalten hat die Außenbord-Zuleitung zur Wasserpumpe des Ausflugsschiffes „Fitzcarraldo“. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang, um das Versinken des Schiffes zu verhindern.

Die Bergung der „Fitzcarraldo“ dauerte Stunden. Bild: Weihbold

Samstag gegen 12.30 Uhr, musste die Linzer Berufsfeuerwehr ausrücken. Das am Restaurant-Schiff „Li+Do“ auf der Urfahranerseite festgemachte Ausflugsschiff „Fitzcarraldo“ hatte zu diesem Zeitpunkt bereits gefährliche Schlagseite.

1990 von Bernhard Luger („Herr der Sieben Meere“) in Obermühl in Eigenregie gebaut und auf der Donau in Linz eingesetzt, war die „Fitzcarraldo“ 1998 vom Schärdinger Reeder Manfred Schaurecker gekauft worden. Seine Tochter Helene ließ sie „generalüberholen“ und setzt sie seit 2001 in Linz erneut für Charterfahrten ein.

Die Winterpause wäre dem 19 Meter langen, für 60 Passagiere zugelassenen Schiff jetzt beinahe zum Verhängnis geworden. Die Kälte hatte das 1,5-Zoll-Rohr der Außenbord-Zuleitung zur Wasserpumpe zum Platzen gebracht.

„Ich habe sofort das Schubschiff Melk organisiert. Wir haben das Schiff dann mit Stahlseilen, die wir unter der ‘Fitzcarraldo‘ durchgezogen haben, gesichert. Die Feuerwehr pumpte stundenlang das Wasser heraus. Gegen 20 Uhr konnte das Schiff abgedichtet werden und war so wieder gesichert“, sagt Gerhard Karl, technischer Leiter der DDSG. Gestern Vormittag wurde es in die Linzer Schiffswerft geschleppt.


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Artikel Von Eike-Clemens Kullmann 02. Februar 2009 - 00:04 Uhr
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