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Oberösterreich

Junge an die Macht: Schüler lernen im Linzer Landhaus

LINZ. Die "Werkstatt für Demokratie" findet bereits zum fünften Mal statt.

Junge an die Macht: Schüler lernen im Linzer Landhaus

Die Schüler erarbeiteten im Workshop das Thema "Ausschuss". Bild: Buchner

Gestern Vormittag waren Schüler der 4M der Musikmittelschule Schärding zu Besuch im Linzer Landhaus. Im Rahmen der "Werkstatt für Demokratie" hatten die 13- und 14-Jährigen die Möglichkeit, mit Landtagsabgeordneten zu sprechen und mehr über demokratische Strukturen sowie die Aufgaben des Landtages zu erfahren. In einem vierstündigen Workshop erarbeiteten sie in Kleingruppen die Themen "Ausschuss" und "Gesetzgebung".

Die Ausschuss-Gruppe widmete sich dem Thema "Sind Hausübungen nötig?" und drehte dazu einen kurzen Film, wie die 13-jährige Alisa erzählt.

"Interessanter als Unterricht"

Besonders im Gedenkjahr "100 Jahre Republik" ist die aktive Teilnahme Jugendlicher an der Politik ein großes Anliegen für den oberösterreichischen Landtagspräsidenten Viktor Sigl. "Demokratie ist kein Selbstläufer, sie braucht Botschafter. Es ist der Auftrag des Landtags, Jugendliche aktiv über Politik zu informieren" sagt er.

Dass die Aktion bei den Schülern gut ankommt, zeigte sich gestern deutlich. "Ich hab gelernt, was ein Ausschuss überhaupt ist, und konnte Politiker befragen. Das ist viel interessanter, als es von der Lehrerin zu hören", sagt die 14-jährige Antonia. Auch Klassenkamerad Moritz war von der Möglichkeit, die Landtagsabgeordneten Peter Bahn (FP) und Ulrike Schwarz (Grüne) zu interviewen, begeistert: "Das war toll. Ich konnte mit einem reden, der das als Beruf macht."

Die Demokratie-Werkstatt verfolgt vor allem das Ziel, Jugendliche über Grundlagen zu informieren. "Die meisten Schüler wissen nicht, wie die Landesregierung und Landespolitik funktionieren", sagt Sigl. Dem wolle man in den mehrstündigen Workshops entgegenwirken und Schüler zur Partizipation animieren.

Anhaltender Erfolg

Der Andrang ist auch im fünften Veranstaltungsjahr groß. Aus über 72 angemeldeten Klassen aus 44 Schulen wurden 18 ausgewählt, die sich diese Woche Gedanken zu Demokratie und Politik machen. Die gesammelten Informationen verarbeiten die Jugendlichen in einem Film oder einer Zeitung. Die kreativsten Einreichungen beurteilt eine Jury. Die Siegerklasse erhält 1000 Euro. (sc)

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Artikel 09. März 2018 - 00:04 Uhr
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