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Oberösterreich

Jahrelange Planung für die Kameraden

Feuerwehrkommandant Karl Daxecker organisierte den Landesbewerb

Karl Daxecker   Bild: privat

Was für ein Fest! Zwei Tage lang war der 2700 Einwohner zählende Ort Mauerkirchen (Bezirk Braunau) die Feuerwehrhauptstadt des Landes. Tausende Feuerwehrmänner und -frauen kamen und gaben ihr Bestes. Dass alles so gut geklappt hat, ist unter anderem einem Herrn zu verdanken: Mauerkirchens Feuerwehrkommandant Karl Daxecker. Mehr als eineinhalb Jahre hat er den zweitägigen Landesfeuerwehrbewerb in seiner Gemeinde geplant.

Ganz neu war die Aufgabe für ihn aber nicht: Bereits 2005 hat er mit seinen Kameraden diesen Bewerb organisiert. „Mich freut besonders, dass wir den Zuschlag noch einmal bekommen haben. Das zeigt, dass 2005 jeder zufrieden war“, sagt er.

Dass der Bewerb 2017 wieder so gut verlaufen ist, liege nicht (nur) an ihm: „Ich habe ein Team, auf das ich mich verlassen kann. Mein Sohn Florian half mir auch enorm“, sagt er. 530 Bewerter waren zu Gast, 480 Personen halfen beim Zeltbetrieb, für die Logistik, die Verkehrsregelung und vieles mehr waren weitere 300 Leute zuständig. Den Überblick hat der 52-Jährige dabei nicht verloren – die Erfahrung aus 2005 half. Das zweite Mal als Organisator war auch das letzte Mal für den gelernten Tischler. „Ich bin seit 1998 Kommandant. Es ist Zeit, den Jungen den Vortritt zu lassen, damit wieder frischer Wind weht“, sagt er. Nachfolgekandidaten gebe es, denn in Mauerkirchen wird Jugendarbeit ganz groß geschrieben. „Wir hatten in den 40 Jahren, in denen ich schon bei der Feuerwehr bin, nie Nachwuchsprobleme“, sagt er stolz. Natürlich seien auch seine mittlerweile erwachsenen Kinder bei der Feuerwehr. „Weil das eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist und wir hier gut aufgehoben sind.“

Deshalb will er auch bei der Feuerwehr bleiben. Als junger Bursch hat er sich gegen Fußball und für die Wehr entschieden – heute ist er überzeugt, dass das die richtige Entscheidung war. Auch wenn ihn die vergangenen drei Monate intensiv beansprucht haben – dass der Bewerb so gut über die Bühne gegangen ist, sei der größte Lohn.

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Artikel Magdalena Lagetar 10. Juli 2017 - 00:04 Uhr
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