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Oberösterreich

Ina Regen: Die selbsterfüllende Prophezeiung

Ina Regen („Wia a Kind“) ist Jurorin des OÖN-Bandwettbewerbs „lautstark!“

Das ist die "lautstark!"-Jury

Ina Regen, Singer-Songwriterin aus Gallspach Bild: Karsai

Meteorologisch gesehen passt dieser Künstlername derzeit gar nicht: Ina Regen, hat ihrer vielbeachteten Debüt-Single „Wia a Kind“ einen zweiten Charterfolg nachgelegt. Mit Conchita hat die 33-Jährige Sängerin die geniale Hubert-von-Goisern-Ballade „Heast as net?“ gecovert und damit nicht nur eingefleischte HvG-Fans überzeugt, sondern auch den Goiserer himself.

Begonnen hat Ina Regens Karriere in einem musikalisch geprägten Elternhaus in Gallspach. Mutter und Vater sangen im örtlichen Chor, oft fanden die Proben im Wohnzimmer der Familie statt. Dort stand ein Klavier, auf dem eigentlich die Schwester lernte. „Ich habe darauf stundenlang improvisiert und erste Lieder komponiert“, erinnert sich Ina Regen, deren Künstlername auf den bürgerlichen Vornamen schließen lässt. Als Mitglied der Welser Musicalwerkstatt sammelte die Singer-Songwriterin erste Bühnenerfahrung, nach der Matura am Realgymnasium Wels stand fest: Ich werde professionelle Musikerin.

Folgerichtig studiert Regen an der Bruckner Uni Jazz- und Populargesang, geht nach dem Abschluss nach Wien, um sich musikalisch weiterzuentwickeln und unterrichtet zusätzlich an der Musikschule Vöcklabruck. In Wien lernt sie Marianne Mendt kennen. Bis heute sind die beiden innig befreundet. „Daraus hat sich einiges entwickelt. Die Wiener Szene wurde auf mich aufmerksam und ich kam als Background-Sängerin zu Dancing-Stars.“ 2012 lernt sie Conchita kennen. Auch diese Wege kreuzen sich bis heute beruflich wie privat.

Irgendwie scheint es, als habe Ina Regen immer gewusst, dass sie dort landen wird, wo sie jetzt ist. Hat in sich hinein gespürt und den Status Quo reflektiert. Motto: Alles zu seiner Zeit. Deshalb singt sie jetzt im Dialekt und über ihre persönlichen Erfahrungen. Als Jurorin des OÖN-Bandwettbewerbs „lautstark!“ empfiehlt sie den Bewerbern: „Das, was man macht, darf nicht aufgesetzt, sondern muss innerlich genährt sein. Dann kann einen niemand verbiegen.“

 

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Artikel Helmut Atteneder 13. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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